Für Sie gesammelt und aufbereitet

Aus einer übergeordneten Sicht stellt die Geschäftsstelle sozialinfo.ch relevante Fachinformationen zur Sozialen Arbeit und der Sozialpolitik in der Schweiz zusammen.

NZZ Online

Menschen ohne Schutz – weit mehr als früher greift die Kesb ein. Das liegt am rasanten sozialen Wandel

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) hat den Ruf, eine der verhasstesten Behörden der Schweiz zu sein. Tatsächlich hat die Kesb mit schwierigsten Fällen zu tun und bewegt sich in einem Spannungsfeld, das einst als Innenraum der Familie galt. Generelles Kesb-Bashing ist dennoch nicht angebracht.

SF

Administrative Versorgung - «Die Schweiz hat viel getan, damit sich das nicht wiederholt»

Über Jahrzehnte wurden in der Schweiz Menschen, mit denen die Gesellschaft nichts anzufangen wusste, weggesperrt und mussten unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten. Mindestens 60'000 Menschen waren davon betroffen. Es handelte sich um Verdingkinder, aber auch um Menschen am Rande der Gesellschaft. Nun hat eine Expertenkommission den Geschichte aufgearbeitet. Was hat die Schweiz daraus gelernt und wer muss heute noch mit Zwangsmassnahmen rechnen?

SRF

Gesuch für Solidaritätsbeitrag - Opfer von Zwangsmassnahmen sollen mehr Zeit bekommen

Sie wurden auf Bauernhöfen verdingt, in Heime eingewiesen, zwangssterilisiert. Als kleine Wiedergutmachung haben Menschen, die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen wurden, Anrecht auf einen Solidaritätsbeitrag von 25'000 Franken. Allerdings: Die Anmeldefrist dafür ist schon vor anderthalb Jahren abgelaufen. Doch möglicherweise bietet sich die Möglichkeit, diese Frist zu verlängern.

Gewerkschaft Unia

Angriff aufs Arbeitsgesetz abgebremst!

Der Widerstand der Gewerkschaften gegen längere Arbeitszeiten zeigt endlich Resultate: Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) empfiehlt die parlamentarische Initiative der früheren Ständerätin Karin Keller-Sutter zur Abschreibung. Die Initiative verlangte einen weitgehenden Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung.

Travail.Suisse Syna - die Gewerkschaft

Digitaltag: Weiterbildung beschwört – Unterstützung hapert

Am Digitaltag hat der Arbeitgeberverband zusammen mit digitalswitzerland die Kampagne lifelonglearning vorgestellt. Die Initiative soll das Bewusstsein für lebenslanges Lernen bei Arbeitnehmenden und Arbeitgebern stärken. Syna und Travail.Suisse begrüssen diese Kampagne. Denn Weiterbildung ist die zentrale Stellschraube, um den Strukturwandel erfolgreich zu meistern. Jetzt müssen den Worten Taten folgen.

Bundesamt für Gesundheit

Suizidgedanken und Suizidversuche in der Schweizer Bevölkerung

Obsan Bulletin 7/2019

Suizidprävention ist eine globale Herausforderung. Suizide stellen die Spitze eines Eisbergs dar, denn die Zahl der Menschen, die einen Suizidversuch unternehmen oder an einen Suizid denken, liegt höher. Es werden im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) Daten aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) zu Suizidgedanken und zu den erstmals erhobenen, selbstberichteten Suizidversuchen aus dem Jahr 2017 analysiert. Der Fokus des Bulletins liegt darauf zu zeigen, wer in der Schweizer Bevölkerung von Suizidgedanken und/oder Suizidversuchen betroffen ist und wie die betroffenen Menschen ihre jetzige Lebenssituation und Gesundheit wahrnehmen.

UEK

Zentrale Erkenntnisse der UEK Administrative Versorgungen

Während rund vier Jahren untersuchten die Forschenden der Unabhängigen Expertenkommission (UEK) die administrativen Versorgungen in der Schweiz. Die Forschenden gehen davon aus, dass im 20. Jahrhundert mindestens 60 000 Personen in Anstalten eingewiesen wurden, ohne dass sie straffällig gewesen wären. Betroffen waren vor allem Personen am Rande der Gesellschaft.

UEK

Empfehlungen der Unabhängigen Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen

Die von der UEK verfasste Geschichte der administrativen Versorgung muss durch konkrete politische Massnahmen, für die teilweise neue Gesetzesbestimmungen erforderlich sind, in die Gegenwart gebracht werden, indem bestehende Initiativen erweitert werden. Die Empfehlungen der UEK (Punkt 2) sind Teil des Versuchs, die menschlichen, sozialen und politischen Brüche zu verringern, die durch diese Geschichte aufgezeigt werden, sowie das Wissen und künftige Überlegungen über aktuelle Massnahmen zum Schutz von Erwachsenen und Kindern, aber auch generell über Armut, Ausgrenzung und Randständigkeit zu fördern.

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