Medienschau

Die Geschäftsstelle sozialinfo.ch bewirtschaftet eine umfassende Datenbank mit täglich aktualisiertem Fachwissen für die Soziale Arbeit. Die Datenbank beinhaltet mehr als 48'000 Einträge von 2005 bis heute. 

Staatliche Kindeswohlgefährdung?

Kinderschutzskandale und ungerechtfertigte Fremdunterbringungen sind durch die Presse bekannt. In drei Kapiteln werden Grundfragen, Probleme und Innovationen sowie die Folgen staatlichen Handelns untersucht. Der Buchtitel weist auf die Ambivalenz der Buchbeiträge hin: Einige Autor*innen bejahen das Problem »staatliche Kindeswohlgefährdung«, andere negieren es und versuchen, die Zustände in Jugendhilfe und bei Gericht mit der Komplexität der Materie oder Personalmangel zu erklären.

Kultur- und migrationssensible Beratung

Kultur- und migrationssensible Beratung erfordert von den Fachkräften viele unterschiedliche Kompetenzen: eine offene, wertschätzende Haltung, Kenntnisse über kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Prägungen der Klientel, Kommunikationsfähigkeit und gute Verständigung über Sprachgrenzen hinweg. Die Beratungsstelle muss sich auf Migrationsklientel einstellen. Aber auch die Eigenreflexion der Fachleute ist erforderlich: sich der eigenen Wurzeln und Werte bewusst sein, Vorurteile erkennen, das eigene fachliche Handeln auf immer wieder neue Situationen übertragen.

Kindeswohl und die Ordnung der Sorge

Dimensionen, Problematisierungen, Falldynamiken

Die begriffliche Offenheit des Kindeswohls ist für Sorgende herausfordernd. Die Studie geht nicht nur den sich in der Debatte zeigenden Schliessungsversuchen und Dimensionen des Kindeswohls nach. Ebenso werden einerseits die regulativen Effekte der Offenheit des Kindeswohls auf die Sorge um Kinder in den Blick genommen. Kooperation, Transparenz und Kontrolle erwachsen dabei zu zentralen Imperativen. Andererseits werden Aushandlungen des Kindeswohls im Kinderschutz rekonstruiert.

Geschichte der Schuldnerhilfe in Deutschland

Varianten und Entwicklungspfade aus Perspektive der Sozialen Arbeit

In allen westlichen Wohlfahrtsstaaten gilt die Überschuldung privater Haushalte als ein aktuelles soziales Problem, das vor allem im Zusammenhang mit Niedrigeinkommen und Armutslagen zu verstehen ist. In diesem Band werden die Entwicklungspfade hin zur modernen Schuldnerhilfe aus der Perspektive der Sozialen Arbeit veranschaulicht. Auch die Reformen zum rechtlich regulierten Verbraucherinsolvenzverfahren werden historisch nachgezeichnet.

Bildung durch Beteiligung

Zur Praxis und Theorie frühkindlicher Bildung

Der Blick auf frühe Kindheit rüttelt an vertrauten Denkgewohnheiten, stellt die Wirksamkeit pädagogischer Absichten in Frage, zwingt zu einer Antwort, wie ein Lernen ohne Bewusstheit funktioniert, verlangt Vorstellungen von der Autonomie eines Kindes, das erst einen Tag alt ist. Sie stellt vor Augen, dass zwischenmenschliche Beziehungen die Grundlage von Bildungsprozessen sind und macht das Eingeständnis unausweichlich, dass die Beteiligung an einer gegebenen alltäglichen, Um- und Mitwelt den Anfang des Lernens bildet.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung des Erwachsenenalters

Eine professionseigene Perspektive der Sozialen Arbeit

In dieser Arbeit wird eine professionseigene Perspektive auf die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) des Erwachsenenalters aus theoretischer Sicht der Sozialen Arbeit entworfen. Dabei bilden die handlungstheoretischen Überlegungen von Silvia Staub-Bernasconi den theoretischen Bezugspunkt. Ausgangspunkt ist daher folgende Forschungsfrage: Wie gestaltet sich eine professionseigene Perspektive auf die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung des Erwachsenenalters entlang der prozessual-systemischen Denkfigur nach Silvia Staub-Bernasconi?

Sozialpädagogische Blicke

Was zeichnet eine sozialpädagogische Perspektive aus? Die in diesem Band gesammelten Beiträge diskutieren die Charakteristika eines sozialpädagogischen Blicks auf Heimerziehung, familienunterstützende Arrangements, Pflegekinderhilfe, Theorie-Praxis-Transfer und auf die Sozialpädagogik als Disziplin. Im Mittelpunkt stehen ein explizit pädagogischer Zugang, die Subjektperspektiven der Adressat*innen und das Denken in komplexen Interdependenzgeflechten.

Macht und Gewalt – Tabuisierte Realitäten in der Behindertenhilfe

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 ist der Eindruck entstanden, Menschenrechtsverletzungen gehörten der Vergangenheit an. Aber pflegeabhängige, behinderte oder psychiatrieerfahrene Personen erleben die Kehrseiten der Fürsorge: Strukturen der Macht produzieren Anpassungszwänge, Abhängigkeitsverhältnisse beinhalten Formen von Gewalt: Fixierungen, sexueller Missbrauch oder subtile Erniedrigungen sind Realitäten, die fälschlicherweise bei Bekanntwerden als Einzelfalldelikte wahrgenommen werden.

Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen der Jugendhilfe

Konstruktiver Umgang mit Aggression und Gewalt in Arbeitsfeldern der Jugendhilfe

In Arbeitsfeldern der Erziehungshilfe geraten Pädagog*innen immer wieder in heftige Konflikte mit Kindern und Jugendlichen, die sogar zu Gewalt führen können. Wie können aggressiv aufgeladene Konflikte mit Hilfe von De-Eskalation entschärft werden, ohne angemessene Forderungen aufzugeben? Wie können Gewalthandlungen wenigstens im Nachhinein konstruktiv bearbeitet werden? Und wie kann in Einrichtungen der Jugendhilfe eine gute Streit- und Aggressionskultur entwickelt werden?

Bildung und Erziehung im Abseits

Erste Annäherungen

Der Sammelband – und die hiermit zugleich eröffnete Reihe – möchte einen Einblick in die Vielfalt an Organisationen und Programmen geben, die sich „neben“ dem Regelschulsystem etabliert haben, aber selten(er) im Fokus erziehungs- und/oder sozialwissenschaftlicher Diskurse stehen. Trotz ihrer „Verborgenheit“ ist diese Vielfalt äusserst bedeutsam für die Formung des Lebenslaufs von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

FSP

Psychoscope 05/2017 - Wie werden wir arbeiten? Digitalisierung, Flexibilisierung und das Ende der Hierarchie

Arbeitswelt im Umbruch: Telearbeit, Jobsharing, flexible Arbeitszeiten: Die neue Arbeitswelt fordert und fördert. Das Ende der Hierarchie: Verantwortung ersetzt Hierarchie. Doch dazu müssen wir uns weiterentwickeln. Selbstorganisation: Das Unternehmen der Zukunft organisiert sich selbst und wächst organisch heran. Arbeiten ohne Chef: Die Schweizer Webagentur Liip setzt das Organisationsprinzip Holacracy um. Arbeit und Privatleben: Forschende interessieren sich zunehmend für die wichtige Rolle der Führungskräfte. Dekodiert: Eine Nacht drüber schlafen.

FSP

Psychoscope 1/2018 - Frauen und Karriere: Ihr Weg an die Spitze trotz Stereotypen

Frauen und Leadership: Erfolgreiche Frauen folgen ihrer Leidenschaft und vernetzen sich untereinander. Die Bienenköniginnen: Die Feindseligkeit von Frauen in Männerbastionen gegenüber anderen Frauen. Tabu Männerberuf: Geschlechternormen schränken Mädchen und Jungen in der Berufswahl ein. Stereotype angehen: Probleme ansprechen, Leistung sichtbar machen und Kommunikation verbessern. Dekodiert: Geld allein macht nicht glücklich.

FSP

Psychoscope 4/2019 - Männer und Psychologie. Die Krise der Männlichkeit überwinden

Männer in der Krise. Der Umbau der Wirtschaft führt zur Erosion althergebrachter männlicher Qualitäten. Psychotherapie für Männer. Offenes und urteilsfreies Interesse als Schlüssel zum Innenleben von Männern. Seite an Seite. In der weiblichen Welt der Psychotherapie benötigen Männer Verbündete, um emotionale Nähe einzuüben. Das andere Mannsein. Wer Anforderungen hinterfragt, kann Gleichstellung und Mannsein vereinen.

Zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli: Extreme Armut verhüten

Neben der Klimakrise ist die wachsende Weltbevölkerung das grosse Zukunftsproblem. Vor allem in Afrika hält die wirtschaftliche Entwicklung mit den Geburtenraten nicht Schritt. Gerade die extrem armen Familien bekommen viele Kinder. Dabei gibt es bereits erfolgreiche Konzepte, wie man Familienplanung verbreitet und Armut bekämpft: Die Gleichstellung und Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen. 

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