Zum Inhalt oder zum Footer

Kinder- und jugendpolitische Anliegen in der Debatte

05.03.2026 - weniger als eine Minute Lesezeit

Portrait von Martin Heiniger

Martin Heiniger

Fachredaktion | Sozialinfo

Eine Gruppe Jugendlicher trifft sich draussen.

Das Parlament befasst sich aktuell mit verschiedenen Geschäften der Kinder- und Jugendpolitik. Mehrere Verbände wie die Pro Juventute, Kinderschutz Schweiz oder Artiset haben dazu Empfehlungen zuhanden der Parlamentarier*innen publiziert.

In der soeben angelaufenen Frühjahrssession befassen sich National- und Ständerat um Anliegen wie Massnahmen zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor häuslicher Gewalt, aber auch digitaler sexueller Gewalt und Ausbeutung. Dabei ist die Forderung nach einer Anlaufstelle für Betroffene zwar nicht explizit auf junge Menschen ausgerichtet, diese sind aber erfahrungsgemäss in besonderem Mass betroffen.

Zur Beratung kommt auch ein Postulat, das den Bundesrat mit der Entwicklung einer nationale Strategie für Kinder und Jugendliche beauftragen will, sowie eine Motion zur Schaffung der gesetzlichen Grundlage für eine nationale Kinder- und Jugendhilfestatistik.

In diesem Zusammenhang sei auch auf einen Bericht verwiesen, der sich, zuhanden der SODK, mit den Rahmenbedingungen für eine wirkungsvolle kantonale Kinder- und Jugendpolitik befasst. Zwei der Autor*innen zeichnen übrigens für unseren aktuellen Fokusartikel verantwortlich.

Was sonst noch wichtig ist:

  • Eine Initiative im Kanton Aargau will mit pauschalen Sozialhilfekürzungen die Arbeitsmotivation erhöhen. Für die Unabhängige Fachstelle für Sozialhilferecht ein beunruhigender Trend, der am falschen Ort ansetzt.
  • Eine Studie schafft Übersicht darüber, inwieweit die KOKES-Empfehlungen zur Organisation der Berufsbeistandschaften bisher umgesetzt worden sind.

Autor*in