Die Schweiz hat sich 2015 verpflichtet, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 zu erreichen. NGOs fordern mehr Engagement zur Umsetzung.
Im kürzlich veröffentlichten Impulspapier «Mut zur Nachhaltigkeit» kritisiert das Netzwerk «Plattform Agenda 2030» die bislang ungenügende Umsetzung der Agenda 2030 in der Schweiz. Das Netzwerk, zu dem auch Organisationen mit Bezug zum Sozialbereich gehören, formuliert seine Erwartungen und stellt in übersichtlicher Form die aus ihrer Sicht dringlichsten Massnahmen vor.
Für die Soziale Arbeit ist dabei vor allem der Bereich «Chancengleichheit und sozialer Zusammenhalt» von Bedeutung. Um die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Mitgestaltung einer sozial-ökologisch nachhaltigen Transformation aufzuzeigen, hat AvenirSocial die eine Charta erarbeitet.
Weitere verlinkte Beiträge fokussieren die Relevanz des Klimaschutzes für Menschenrechte und für die Anwendung künstlicher Intelligenz. Caritas berichtet von der ersten Konferenz einer Staatengruppe der «Willigen» zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen.
Was sonst noch wichtig ist:
- Peer-Arbeit: Forschende, armutsbetroffene Personen und Fachpersonen haben gemeinsam ein Konzept für die Armutspolitik entwickelt.
- Nichtbezug von Sozialhilfe: UFS wünscht sich einen niederschwelligeren Zugang.
- Sommersession 2026: Pro Juventute und Artiset präsentieren ihre Empfehlungen.
Autor*in

Martin Heiniger
Fachredaktion
Sozialinfo

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