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Wohnen ist nicht gleich Wohnen

13.08.2026 - weniger als eine Minute Lesezeit

Portrait von Sarah Huber

Sarah Huber

Stv. Fachredaktion | Sozialinfo

Frau läuft mit Kleinkind im Arm an einem Wohnblock vorbei.

«Home sweet home» – aber für wen? Wohnen bedeutet Rückzug, Sicherheit und ein Stück Selbstbestimmung. Doch Wohnraum ist knapp, wird zum Geschäft oder bleibt ein prekäres Provisorium. Und manchmal kann schon ein Wohnzimmer auf Zeit den entscheidenden Unterschied machen.

Seit 1992 bietet die Frauenoase in Kleinbasel Frauen in prekären Lebenssituationen einen geschützten Ort. Standen früher Drogen und Sexarbeit im Zentrum, sind es heute vor allem psychische Belastungen. Das Wohnzimmer ermöglicht eine Auszeit – manchmal mit grosser Wirkung.

Apropos Wirkung: Das Bundesgericht setzt mit seinem Urteil zu kurzzeitig vermieteten Business-Apartments ein Zeichen gegen die Wohnungsnot in Zürich. Künftig soll ein Mindestwohnanteil bezahlbaren Wohnraum für die ansässige Bevölkerung sichern.

Und: Ein BFH-Forschungsprojekt blickt auf 150 Jahre Baracken als Unterkünfte für Geflüchtete zurück – und zeigt, wie prekäre Wohnverhältnisse und räumliche Ausgrenzung bis heute in Containerunterkünften fortbestehen.

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