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Was die Arbeitsintegration bewegt

30.04.2026 - weniger als eine Minute Lesezeit

Portrait von Martin Heiniger

Martin Heiniger

Fachredaktion | Sozialinfo

Zwei Frauen beim Einpacken von Versandartikeln.

Arbeitsintegration Schweiz berichtet über verschiedene Entwicklungen, die sich auf die Rahmenbedingungen der beruflichen Integration auswirken.

An ihrer Delegiertenversammlung anfangs April thematisierte Arbeitsintegration Schweiz unter anderen die Situation junger Menschen. Die Verschlechterung der psychischen Gesundheit Jugendlicher und die Schwierigkeiten beim Einstieg in die Arbeitswelt bereiten den Vertreter*innen Sorge.

Thematisiert wurden auch die anhaltenden Probleme bei der Auszahlung von Arbeitslosengeldern mit dem neuen Auszahlungssystem ASAL. Nebst den finanziellen Problemen, die dies für viele Versicherte bedeutet, würden diese Verzögerungen auch die Eingliederungsarbeit erschweren.

Als Hemmnis für die berufliche Integration schätzt die Organisation auch die vom Bundesrat vorgesehen Verkürzung der Kostenübernahme für die Globalpauschalen von sieben auf fünf Jahre im Asyl- und Flüchtlingsbereich ein.

Eine Entwicklung, die Arbeitsintegration Schweiz hingegen begrüsst, ist, dass Langzeit- und strukturelle Arbeitslosigkeit künftig durch verstärkte Bemühungen um Aus- und Weiterbildung verhindert werden soll. Nach der nationalrätlichen hat auch die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit einer entsprechenden Erweiterung des AVIG zugestimmt.


Was sonst noch wichtig ist:

  • Housing First: Infodrog reflektiert Erfahrungen der vergangenen Jahre.
  • Soziale Arbeit im globalen Kontext: Die HSLU hat sich mit internationalen Dimensionen der Profession auseinandergesetzt.
  • Engagement gegen häusliche Gewalt: SODK konstatiert Fortschritte, der Fachverband Sucht veröffentlicht Empfehlungen.
  • Jugendapp: die digitale Plattform für Jugendarbeit, Jugendförderung und Jugendhilfe hat sich etabliert.

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