Ob Humor in der Betreuung, digitale Orientierung bei Ergänzungsleistungen oder ein begleiteter Konsumraum: So unterschiedlich die Angebote sind, verfolgen sie dasselbe Ziel – Menschen im Alltag wirksam zu unterstützen und gleichzeitig das Zusammenleben für alle zu verbessern.
Drei Monate nach der Eröffnung des begleiteten Konsumraums in Chur zieht die Stadt eine positive Bilanz: Über 90 Personen nutzen das Angebot, und die Verlagerung des Konsums aus dem öffentlichen Raum zeigt erste Wirkung.
Apropos Wirkung: Der wohldosierte Einsatz von Humor ist ebenfalls wirksam. Sozialpädagogin Marion Nardi-Walter erklärt im Interview, wie sie Humor gezielt als professionelles Instrument in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen einsetzt: zur Deeskalation, Beziehungsförderung und Stärkung der Resilienz im Arbeitsalltag.
Und zu guter Letzt: Die App «We+» soll Angehörigen von Menschen mit Anrecht auf Ergänzungsleistungen helfen, sich im Sozialleistungs-Dschungel besser zurechtzufinden. Denn Fakt ist: Viele Menschen, die eigentlich Anspruch auf EL hätten, machen diesen nie geltend – weil das Wissen darüber fehlt, der Aufwand zu gross ist oder die Scham überwiegt.
Autor*in

Sarah Huber
Stv. Fachredaktion
Sozialinfo

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