Geflüchtete mit einem ausländischen tertiären Bildungshintergrund erhalten nur schwer Zugang zu Hochschulbildung. Damit wird den Betroffenen soziale Teilhabe erschwert und wichtiges Fachkräftepotenzial bleibt ungenutzt. Der VSS präsentiert ein Papier mit Empfehlungen.
Mit dem Projekt «Perspektiven – Studium» setzt sich der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) seit 10 Jahren für den Hochschulzugang für Geflüchtete in der Schweiz ein. Diese seien jedoch trotz expliziter Förderung eines erleichterten Zugangs durch hochschuleigene Förderprojekte oder kantonale Integrationsprogramme mit hohen Hürden konfrontiert, wenn es um die Finanzierung eines Studiums und damit um Zugang zu Hochschulbildung und den qualifizierten Arbeitsmarkt gehe.
Um diese Hürden abzubauen, hat der VSS fünf regionale Workshops mit Vertretenden der Sozial-, Integrations-, Asyl- und Stipendienämter aus verschiedenen Kantonen organisiert. In einem soeben veröffentlichten Dokument stellt der VSS die Erkenntnisse daraus – etwa die grossen Unterschiede zwischen oder sogar innerhalb von Kantonen – sowie konkrete Empfehlungen und Good Practices vor.
Was auch noch wichtig ist:
- In einem Positionspapier fordert die SFH Verbesserungen im Umgang mit schutzsuchenden Kindern.
Die Melde- und Beratungsstelle clickandstop.ch verzeichnet hohe Nutzung. Problematische KI-generierte Inhalte nehmen zu.
Autor*in

Martin Heiniger
Fachredaktion
Sozialinfo

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