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Armut und Prekarisierung bleibt auch 2026 ein grosses Thema

22.01.2026 - weniger als eine Minute Lesezeit

Portrait von Martin Heiniger

Martin Heiniger

Fachredaktion | Sozialinfo

Paar sitzt mit Rechnungen am Küchentisch.

Armut sei in der Schweiz chronisch geworden, schreibt Caritas.

16% der Bevölkerung seien von Existenzsorgen und stark eingeschränkten Perspektiven betroffen. Diese Situation werde sich im 2026 nicht verbessern; Caritas rechnet im Gegenteil damit, dass die Belastungen für die Betroffenen zunehmen wird und benennt dafür sieben Faktoren.

Um vorhandenes Wissen über Armut besser verfügbar zu machen, hat Caritas eine thematische Webplattform präsentiert.

Ein positives Zeichen für die Unterstützung belasteter Familien vermeldet Procap. Der Nationalrat hat Anpassungen in der Erwerbsersatzordnung gutgeheissen, die die Situation von erwerbstätigen Eltern von Kindern mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen entlastet. Die Vorlage geht zur Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.

Was sonst noch wichtig ist:

  • KI-Regulierung in der Schweiz: ganzheitliche Strategie fehlt bislang
  • Soziale und berufliche Integration: Erkenntnisse einer Fachtagung zur Wirkungsevaluation
  • Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Empfehlungen und Unterstützungsangebote

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