Neue Autorität interkulturell



Fachseminarbeschrieb

Die Erziehung unserer Kinder, unser pädagogisches Handeln und der Zugang zu Autorität sind Dinge, die stark mit unserer eigenen Sozialisation verknüpft sind. Ob wir wollen oder nicht, jene Menschen, die uns selbst gross gezogen haben sind unsere nachhaltigsten Vorbilder.

Gerade in Situationen, in denen wir uns hilflos fühlen, greifen wir auf Strategien zurück, die unser eigenes Grosswerden geprägt haben. In manchen Punkten unterscheidet sich aber unter Umständen die Neue Autorität mit ihren Werten und Grundhaltungen wie Beziehung, Transparenz und Selbstkontrolle sehr stark davon. Andauernde Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung ist der einzige Weg, sich diesen Unterschieden zu stellen.

Wie geht es aber Menschen, die aus noch viel stärker patriarchal strukturierten Gesellschaften zu uns zugewandert sind, mit den Ideen der Neuen Autorität? Sie neigen unter Umständen noch viel stärker dazu, in Situationen der Ohnmacht auf Werte der traditionellen Autorität zurück zu greifen oder erzieherisch nicht mehr zu handeln, da sie keine Alternative zu ihren traditionellen Werten und Methoden kennen.


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IEF Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung
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Zürich