Der Betreuungsunterhalt für Kinder - Was heisst das für die Sozialämter?



Weiterbildungsbeschrieb

Inhalt:

Seit dem 1.1.2017 sind die neuen gesetzlichen Regelungen zum Kindesunterhalt in Kraft. Das neue Unterhaltsrecht hat die Ungleichbehandlung von Kindern verheirateter bzw. getrennter/geschiedener und von Kindern unverheirateter Eltern beseitigt. Es wurde ein neuer „Betreuungsunterhalt“ eingeführt. Wem steht dieser zu? Wie ist dieser zu berechnen? Was hat das für Auswirkungen auf die Bemessung der Unterhaltsverträge und die Sozialhilfe? Was hat geändert, was ist neu? Unter dem neuen Recht erhöht sich der Kinderunterhalt um den Betreuungsunterhalt. Die Ansprüche auf Kinderunterhalt haben sich dadurch (teilweise massiv) erhöht. Wie ist damit in der Praxis umzugehen? Wie erfolgt eine korrekte Berechnung und Bemessung der Unterhaltsbeiträge? Nebst der KESB oder der Berufsbeistandschaft muss auch jedes Sozialamt im Stande sein, eine korrekte Unterhaltsbemessung vorzunehmen, um festzustellen, ob früher festgelegte Alimente zu erhöhen sind und damit die Sozialhilfeleistungen herabgesetzt oder aufgehoben werden können.

Zielgruppe: Mitarbeitende von Sozialämtern, Sozialdiensten und Berufsbeistandschaften, Vorsitzende und Mitglieder von Sozialbehörden, Mitarbeitende und Mitglieder von KES-Behörden

Datum: 23.04.2020

Kosten: CHF 490.– inkl. Kursunterlagen und Verpflegung am Kurstag