Alter und Einfacharbeit in der erwerbsorientierten Eingliederung



Fachseminarbeschrieb

Wie sieht die Zukunft der Einfacharbeit in der Schweiz angesichts von Deindustrialisierung, Digitalisierung und Wissensexpansion aus? In der Schweiz wird der gesamtwirtschaftliche Anteil von Einfacharbeit auf rund 20% geschätzt. Der Anteil in der Industrie nimmt tendenziell ab, dafür steigt er im Dienstleistungssektor an. Als Folge der älter werdenden Gesellschaft stellen sich im Zusammenhang mit alternden Belegschaften und Einfacharbeit neue Herausforderungen: Einerseits in Bezug auf den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit von Personen in Einfacharbeit. Andererseits ist Einfacharbeit mit körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Daraus ergeben sich weitere Aufgaben im Hinblick auf (Um-)Qualifizierung und Laufbahnplanung sowie Fragen in Bezug auf Arbeitsintegration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund.

Einfacharbeit als Erwerbstätigkeit wird charakterisiert durch niedrige Zugangsbarrieren sowie formlose Qualifikationen. Aufgrund der demografischen Entwicklung der Schweizer Bevölkerung stellen sich neue Herausforderungen für den Erhalt der Einfacharbeit. Im Fachseminar werden Faktoren wie Personalentwicklung/Diversity, Bildung/Qualifizierung und Arbeit/Gesundheit mit Fokus auf die alternde Belegschaft vorgestellt. Zudem werden betriebliche Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und sowie Instrumente für die Umsetzung diskutiert.


Kontaktdaten

Institutionnamen
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Strasse
Riggenbachstrasse 16
PLZ/ Ort
4600 / Olten

Kanton(e)
Solothurn