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Kriegs- und fluchttraumatisierte Kinder und Jugendliche stellen pädagogisch-therapeutische Fachkräfte vor grosse Herausforderungen. Oft wurden sie Opfer von psychischer und physischer Gewalt oder litten an Armut, Hunger, Deprivation und Unterernährung. Die übermächtigen Eindrücke und Erfahrungen dieser jungen Menschen erschweren den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen – selbst zu unterstützenden Bezugspersonen. Fachkräfte stehen nicht nur vor der Aufgabe, kriegs- und fluchttraumatisierte Kinder und Jugendliche bestmöglich zu begleiten, sondern auch selbst mit den belastenden Erlebnissen und Bildern umzugehen, die auf sie oft fremd und verstörend wirken. Neben allen bekannten traumapädagogischen Fähigkeiten und Kenntnissen ist es daher wichtig, die Auswirkungen von Krieg und Flucht besser zu verstehen.

In dieser Weiterbildung soll der Kontext von Tod, Vertreibung und kultureller sowie familiärer Entwurzelung begreifbar gemacht werden, um Angebote und Alltagsroutinen an die spezifischen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen anzupassen. Gleichzeitig wird thematisiert, wie Fachkräfte mit den belastenden Eindrücken umgehen und sich professionell davon abgrenzen können, um ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren.

Freitag, 16. Oktober bis Samstag, 17. Oktober 2026

Diese Weiterbildung wird online durchgeführt!