Eltern, die in ihrem Leben Traumatisierungen erfahren haben, geraten im Alltag mit ihren Kindern oft aufgrund von Folgestörungen an ihre Grenzen. Vielen fällt es schwer, ihr Verhalten angemessen auf kindliche Entwicklungsbedürfnisse auszurichten. Um den Familien neue Entwicklungsräume zu eröffnen und die Eltern beim gesunden und tragfähigen Bindungsaufbau zu den Kindern zu unterstützen, ist es entscheidend, den transgenerationalen Prozess der Traumaweitergabe zu unterbrechen.
Zielsetzung
Ausgehend davon, das Wesen einer Traumatisierung zu verstehen, die Folgestörungen als individuelle Strategien der Bewältigung zu erkennen und die Wechselwirkung auf die familiären Bindungen zu sehen, soll dieses zweitägige Seminar neben der Vermittlung von Grundlagen zu Trauma und Bindung Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit mit Familien eröffnen. Der Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit den Eltern. Wir erörtern, mit welchen Folgestörungen bei Eltern zu rechnen ist, wie sich diese auf die Eltern-Kind-Interaktionen auswirken, und wie die praktische Arbeit mit diesen Eltern gestaltet werden kann.
Freitag, 4. Dezember bis Samstag, 5. Dezember 2026
Diese Weiterbildung wird online durchgeführt!