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Intervision - Supervision - kollegiale Beratung

Veranstaltungsort:
Auberg
4051 Basel
Datum:
28.10.2027
Thema:
Supervision / Intervision / Praxisausbildung

Formate interprofessionellen und Fall-basierten Austauschs

In Mediation, Coaching, Begleitung und anderen fallbasierten bzw. Klient*innen-zentrierten Arbeitsformen werden Inter- und Supervision regelmässig als Möglichkeiten der Reflexion beruflichen Handelns genutzt.

Auch im Kontext komplexer Organisationen, Firmen, Verwaltungen und sozialen Institutionen wird immer häufiger Projekt-orientiert und interprofessionell zusammengearbeitet.

Dabei bieten sich verschiedene Formen von Inter- und Supervision bzw. kollegialer Beratung an, um die verschiedenen professionellen Perspektiven zu integrieren und den interdisziplinären Austausch effizient zu organisieren.

Die Mediationsanaloge Supervision orientiert sich an der Haltung und dem Phasenmodell der Mediation und übernimmt für die Fallbearbeitung die mediativen Grundprämissen wie Gesichtswahrung, Zukunftsorientierung, Ressourcenorientierung. Das damit entstehende strukturierte Vorgehen und die mediative Haltung stellen sicher, dass auch in herausfordernden Konstellationen Eigenverantwortlichkeit gestärkt und nachhaltige Lösungen erarbeitet werden können.

Der Lehrgang Intervision – Supervision – kollegiale Beratung führt ausgehend von der Mediationsanalogen Supervision nach Hannelore Diez auch in verschiedene Formate der Intervision und kollegialen Beratung ein und schafft so Voraussetzung für Supervisionstätigkeit, sowie die Anwendung fall- und teamreflexiver Methoden in unterschiedlichsten beruflichen Kontexten, z.B. als Intervisionen oder in Form kollegialer Beratung.

Die Ausbildung Intervision – Supervision – kollegiale Beratung ist praxisorientiert und bietet mit 100 Stunden (aufbauend auf eine Mediationsausbildung) die Möglichkeit, sich beim Dachverband Mediation (FSM) als Supervisor*in listen zu lassen.

Inhalt

  • Mediationsanaloge Supervision nach Hannelore Diez

  • Verschiedene Formate der Intervision, Lösungsfokussierten Fallbearbeitung,
    Peer-Coaching, Kollegialer Beratung

  • Vielseitige Methoden und Techniken für Einzel- und Gruppen-Settings

  • Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Formate

  • Rollenklärung, Settings, Prozessgestaltung

Zielgruppe

Der Lehrgang richtet sich einerseits an ausgebildete Mediator*innen, die Supervision für Mediator*innen oder in ihrem Berufsfeld anbieten möchten, sowie andererseits an Personen in Organisationen, Institutionen und Arbeitsfeldern, die interprofessionell und fallbasiert arbeiten oder solches begleiten und coachen.

Berufliche Kontexte: Mediation, Coaching, Beratung/Consulting, Pädagogik, Medizin, Medien, Jurisprudenz, Verwaltung, Wirtschaft, Politik, Soziale Arbeit, Sport, NGOs und andere.

Aufbau

Die Weiterbildung wird in 5 Modulen à 3 Tagen durchgeführt und umfasst 100 Kontaktstunden.
(15 Tage / 100 Stunden / 5x3 Tage) sowie 20 Stunden Eigenarbeit.


Modul 1

Portfolio der Formate, Einführung in das Konzept der Mediationsanalogen Supervision: Hintergrund, Haltung, Phasen, Supervisor*innen-Rolle, Anwendung und Training

Modul 2

Variantender Grundprozesse, Einführung in Lösungsfokussierung und kollegiale Beratung, Methoden und Techniken, Themenwahl für Präsentationen, Anwendung und Training

Modul 3

Tool-Übersicht, Methoden-Wahl und -Erweiterung und Praxis-Vertiefung, Präsentationen von Erkenntnissen des Selbststudiums und Wissens, Anwendung und Training

Modul 4

Settings: Einzel-, Team-,Gruppen-Supervision, Methoden und Tools: Eignung und Grenzen, Tool-Varianten, Auftrags- und Rollenklärung, Gesamtrepetition, Anwendung und Training

Modul 5

Supervisorische Praxis: Abschluss-Fälle