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Ausbildung und Weiterbildung im Sozialbereich

Erstausbildungen und verwandte Gebiete der Sozialarbeit, Soziale Lehre, Insos, Sozialbegleitung, Kleinkinderziehung, Hortleiterin, Soziokulturelle Animation, Mütter- und Väterberatung, Diakonie, Anthroposophie, Fachhochschulen, Heilpädagogik, Pflegeschulen, Schulen für Gesundheitsberatung und Mentaltraining, Universität sowie Pflegekinderwesen, Elternbildung, Volkshochschulen und Weiterbildungsbörse in der Deutschschweiz.


1. Die Soziale Lehre ist als Erstausbildung für Jugendliche konzipiert. Sie schliesst an die obligatorische Schule an und dauert drei Jahre. Sie führt zu einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Sozialagogin/Sozialagoge bzw. Betagtenbetreuerin/Betagtenbetreuer.

Die Soziale Lehre ist eine berufliche Grundausbildung im sozialen Bereich. Sie vermittelt Kompetenzen zur professionellen und fachkompetenten Betreuung und Begleitung von Personen, die für die Bewältigung ihres Alltags Unterstützung benötigen. -

Lehrbetriebe, die bereits einen Lehrling der Sozialen Lehre ausbilden sind im Internet unter http://www.soziale-lehre.ch/Daten/InfoAusbildungsb_Lehrb.html aufgeführt. -

1a. Die Schulen für Betagtenbetreuung in Luzern, St. Gallen und Zürich stellen sich auf der Internetadresse http://www.sbt-schulen.ch/ vor, wo auch Weiterbildungsangebote zu finden sind.

Die Schule für Betagtenbetreuung in Basel (VAP http://www.vap-bs.ch/) und diejenige des Verbandes Bernischer Alterseinrichtungen in Riggisberg oder Lyss (vba http://www.vba.ch/) bieten eine berufsbegleitenden Grundausbildung von zwei Jahren an, im Kanton Bern auch eine einjährige Zusatzausbildung für Führungsaufgaben sowie Fortbildungsveranstaltungen. -

Die Schweiz. Fachkommission Ausbildung Betagtenbetreuung ist unter http://www.sodk-cdas-cdos.ch/bildungspolitik/frameset_bildung.html aufgeführt. -

1b. Die Schule für Angewandte Gerontologie in Zürich (SAG http://www.sag.pro-senectute.ch/sag/index.cfm?id=46) wurde von Pro Senectute Schweiz geschaffen. Die Gerontologie befasst sich mit Fragestellungen aus Medizin, Pflege, Soziologie, Psychologie, Ethik, Politik und Gesellschaft und sucht nach differenzierten Antworten auf Fragen der aktuellen und künftigen Gestaltung von Altersprozessen. Von SAG wird ein Grundlagenseminar sowie eine dreijährige berufsbegleitende Fachausbildung in theoretischer und praktischer Gerontologie angeboten.

1c. INSOS ist der gesamtschweizerisch tätige Branchenverband von Institutionen für Menschen mit Behinderung: http://www.insos.ch/insos/index.cfm. Ihm gehören 450 meist private Trägerschaften mit mehr als 800 Institutionen in allen Regionen der Schweiz an. Sie stellen für rund 27'000 Menschen Wohn- und Lebensraum mit Betreuung, berufliche Ausbildung und Arbeitsplätze in einem geschützten Rahmen zur Verfügung. Vor allem schwerbehinderte Menschen sind auf Unterstützung, Begleitung und Förderung angewiesen. -

Betreuerinnen / Betreuer im Behindertenbereich sind für Menschen tätig, die Unterstützung brauchen; sie vermitteln Lebensqualität im Alltag und sind in den Bereichen Wohnen und Pflege, Beschäftigung und geschützter Arbeitsplatz, Hauswirtschaft und Freizeitgestaltung tätig. -

Die Fachschule für Betreuung im Behindertenbereich beruht vorläufig als Pilotprojekt mit einem Ausbildungskonzept einer Berufsausbildung (Sekundärstufe II). Für junge Menschen entspricht sie einer Erstausbildung als 3-jährige Berufslehre. Umsteigerinnen und Umsteigern bietet sie den Zugang zu einer herausfordernden sozialen Tätigkeit. Unterlagen gibt es bei Agogis in 8005 Zürich http://www.agogis.ch/. -

1d. Die Fachschule für Sozialpädagogische Berufe der Stiftung St. Josefsheim in Bremgarten AG http://www.fsb-bremgarten.ch/ widmet sich der Aus- und Fortbildung sowie der Beratung von Fachpersonen im Bereich der Erziehung und Betreuung von behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Ausbildung erfolgt im Rahmen einer dreijährigen berufsbegleitenden Ausbildung auf der Sekundarstufe II.

1e. Die Schule für Sozialbegleitung in Zürich http://www.sozialbegleitung.ch/ bietet eine berufsbegleitende Grundausbildung für Erwachsene im sozialen Bereich an. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und ist generalistisch, d.h. nicht nur auf eine einzelne Zielgruppe oder Methode hin orientiert. SozialbegleiterInnen begleiten Einzelpersonen und Gruppen, die Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsbelastungen brauchen: z.B. Betagte, Alleinerziehende, geistig oder psychisch behinderte Menschen, Asyl suchende Menschen, Familien mit erziehungsschwierigen Kindern, mit suchtkranken oder psychisch kranken Familienmitgliedern usw.


2. Kleinkinderzieherinnen und Kleinkinderzieher sind zuständig für vorschulpflichtige Kinder in Kindertagesstätten (auch Krippe oder Hort genannt), Tages- und Kinderheimen, gelegentlich in Privatfamilien und Wohngemeinschaften. Sie fördern, betreuen und erziehen die ihnen anvertrauten Kinder und sind zuständig für deren Wohlergehen, Ernährung und Pflege. Sie pflegen die Kontakte zu den Eltern und planen den jeweiligen Tagesablauf. -

In Zürich bietet die Fachschule für familienergänzende Kinderziehung eine Modulausbildung an (http://www.fachschule-ffk.ch), in Bern hat die Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule einen Ausbildungsgang im Angebot (http://www.bffbern.ch) und in Basel ist es die Berufs- und Frauenfachschule (http://bfs.edubs.ch).

Der Schweiz. Krippenverband SKV http://www.krippenverband.ch/ in Zürich befasst sich mit den Betrieben der ausserfamiliären Kinderbetreuung für Kinder im Vorschulalter.


3. Höhere Fachschulen für Sozialpädagogik (HFS) gibt es in Luzern (HSL) http://www.hsl-luzern.ch/, in Zizers GR http://www.hfszizers.ch/ und bei Agogis in Zürich http://www.agogis.ch.

Sozialpädagogen und Pädagoginnen werden auch an den unter 4a genannten Fachhochschulen für Soziale Arbeit ausgebildet.

SozialpädagogInnen sind Fachleute für die Unterstützung von Menschen bei der Alltagsbewältigung und der Teilhabe am Leben der Gesellschaft. SozialpädagogInnen tun dies in ambulanten, teilstationären oder stationären Einrichtungen des Erziehungs-, Sozial-, Gesundheits- oder Justizwesens bzw. des Behindertenwesens. -


4a. In den meisten Gemeinden werden Personen als Hortleiterinnen und Hortleiter eingestellt, die ein Diplom im Bereich Kindererziehung vorweisen können, vor allem als ausgebildete Hortleiterin, Sozialpädagogin, Kindergärtnerin, Lehrerin, Erzieherin, Krippenleiterin, Kleinkindererzieherin, soziokulturelle Animatorin. -

Folgende Fachhochschulen bieten eine Ausbildung zur Sozialpädagogin / zum Sozialpädagogen (Hortleiterin) an:
Berner Fachhochschule Soziale Arbeit, Bern
http://www.soziale-arbeit.bfh.ch

Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz Departement Soziale Arbeit, Brugg
http://www.fh-aargau.ch/
Diplomstudium in Sozialarbeit und Sozialpädagogik der Fachhochschule für Soziale Arbeit beider Basel http://www.fhsbb.ch/indexDiplomausbildungen.html
Hochschule Luzern - Soziale Arbeit (früher Fachhochschule Zentralschweiz HSA Luzern)
http://www.hsa.fhz.ch/hsa/index.html
Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz in Olten http://www.fhso.ch/
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit St. Gallen in Rorschach
http://www.fhsg.ch/
Hochschule für Soziale Arbeit Dübendorf http://www.hssaz.ch/.

4b. Die Schweiz. Zentralstelle für Heilpädagogik in Luzern SZH vermittelt unter http://www.szh.ch/d/beruf/bildung.shtml einen Ueberblick der Ausbildungen und Weiterbildungen in Heilpädagogik.

4c. Der Berufsverband der Rhythmiklehrer/innen, bietet auf der Homepage http://www.rhythmik.ch/ eine Übersicht zu den Studiengängen in Bern, Biel und Zürich, welche u.a. auch auf Tätigkeiten im Bereich der Heilpädagogik vorbereiten.


5a. Soziokulturelle Animation ist eine soziokulturelle Intervention im Rahmen des vorhandenen ökonomischen, kulturellen, sozialen und politischen Kontextes. Sie umfasst sämtliche Aktivitäten und Initiativen, die Einzelne, Gruppen und Gemeinschaften dazu befähigen und motivieren, sich ihr Alltagsleben in Verbindung mit dem jeweiligen soziokulturellen Umfeld wieder und weiter anzueignen. In der Jugendarbeit will sie aufzeigen, wie sich die Jugendlichen aktiv im sozialen, kulturellen und politischen Leben in der Gemeinde beteiligen und sich mit der gesellschaftlichen Realität auseinandersetzen können.

Ausbildungsstätten sind die unter 4a genannten Fachhochschulen sowie die unter 3. genannten Höheren Fachschulen für Sozialpädagogik.

5b. Mütterberaterinnen sind Spezialistinnen für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern, für das Stillen, die Ernährung, Pflege und Erziehung. Eltern werden in ihrer Rolle als Mutter und Vater bei der täglichen Aufgabe unterstützt. Das höhere Fachdiplom Mütter-Väterberatung, HFD, wird in einer berufsbegleitenden, zweijährigen Nachdiplomausbildung am Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe (WE'G http://www.weg-edu.ch/) in Zürich erworben. -

Der Schweiz. Verband der Mütterberaterinnen SVM befindet sich in Zürich. Beim Portal http://www.muetterberatung.ch/ ist zu erfahren, was Eltern von Mütter- und Väterberatungsstellen erwarten dürfen. -

Unter http://www.muetterberatung.ch/mvb_in_ihrer_naehe.htm sind Internetadressen aus verschiedenen Gegenden der Schweiz angegeben. In den Landbezirken des Kantons Zürich sind die Mütter- und Väterberatungsstellen den Jugendsekretariaten angegliedert. Die Adressen sind unter http://www.helpnet-zh.ch zu finden. -

Der Arbeitgeberverband der Mütter- und Väterberatung der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein AGMV befindet sich in 3322 Schönbühl-Urtenen http://www.muetterberatung.ch/agmvintern.htm. -

5c. Die Schule für Aktivierungstherapie in Burgdorf (ats http://www.ats-burgdorf.ch/) bildet im Auftrag der Bernischen Erziehungsdirektion in einer dreijährigen, berufsbegleitenden Ausbildung auf der Tertiärstufe Frauen und Männer aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz zu AktivierungstherapeutInnen aus. Aktivierungstherapie ist ein Teil der Betreuung im Langzeitbereich zur Unterstützung, Erhaltung und Förderung der körperlichen, geistigen sowie sozialen Fähigkeiten der zu Betreuenden. Unter Berücksichtigung von sozialen, psychischen, physischen und medizinischen Aspekten werden bedürfnis- und ressourcenorientierte Angebote für die zu Betreuenden ausgearbeitet, durchgeführt und evaluiert.

5d. Das Institut Arbeitsagogik in Oberkirch LU (VAS http://www.institut-arbeitsagogik.ch/) bildet Arbeitsagogen aus. Arbeitsagogik ist ein Beruf, der berufsbegleitend erlernt wird. Unter Arbeitsagogik wird das Führen und die Verhaltensbeeinflussung bei der Arbeit von Menschen verstanden, die aus psychischen, physischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht im üblichen Arbeitsprozess stehen können. Die Tätigkeit wird in Rehabilitationszentren, Wohn- und Beschäftigungseinrichtunen für Behinderte, in Psychiatrischen Kliniken, Suchtfachkliniken und Therapiezentren, in Einrichtungen des Straf- und Massnahmenvollzuges sowie bei Arbeitsprojekten für Asylbewerber, bei Arbeitsprojekten für Erwerbslose und Eingliederungswerkstätten u.a. ausgeübt.

5e. Das Schweiz. Ausbildungszentrum für das Strafvollzugspersonal in Freiburg (SAZ http://www.prison.ch ist eine Stiftung der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektionen. Ein wichtiger Bestandteil des Vollzugs von Freiheitsstrafen ist die Arbeit der Insassen. Der Fachmann oder die Fachfrau für Justizvollzug arbeitet in Untersuchungsgefängnissen oder Institutionen des Straf- und Massnahmenvollzuges. Die häufigsten Arbeitsbereiche sind: Aufsichts-, Versorgungs- und Betreuungstätigkeiten im Wohnbereich, Leitung eines Gewerbe- oder Versorgungsbetriebes bzw. einer landwirtschaftlichen Arbeitsgruppe, Leitung bzw. Mitarbeit im Gesundheitsdienst der Institution, Aufgaben in der Zentrale, Sicherheitsdienst, Transporte etc.

5f. Schweiz. Konferenz der Pflegeschulen, Sekretariat in 7013 Domat Ems (http://www.konferenz-pflegeschulen.ch mit den Krankenpflegeschulen der Schweiz nach Kantonen

5g. Der Schweiz. Verband für Gesundheitsberatung SVG in 6370 Stans http://www.gesundheitsberatungsvg.ch anerkennt zur Zeit sechs Schulen, welche Gesundheits- und LebensberaterInnen ausbilden, nämlich
Institut für Integrative Heilpraxis iih in 6353 Weggis
Institut für Komplementär-Medizin und Psychologie IKMP 4106 Therwil
Leben + Astrologe-Schule LAS 7000 Chur
Samuel Hahnemann Schule 5000 Aarau
Unabhängige Gesundheitsberatung Schweiz UGB 8440 Henggart
ZEM-Fachschule 8057 Zürich.
Gesundheits- und Lebensberaterinnen legen Wert auf ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit, das körperliche, seelische und geistige Aspekte gleichermassen berücksichtigt. In ihren Beratungen beziehen sie Fragen über Alltagsgestaltung (z.B. Atem- oder Entspannungsübungen), Ernährungsgewohnheiten, die Baubiologie des Wohnumfeldes, Konfliktlösungsstrategien und anderes mit ein.

5h. Die Ausbildung zum Mentaltrainer HWS/IPC erfolgt berufsbegleitend in Modulen an der HWS Huber Widemann Schule (Medical, Management, Handel) in 4052 Basel http://www.hws.ch, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Institut für Personal Coaching IPC. Es werden verschiedene mentale Methoden und Techniken kennengelernt wie NLP-, Entspannungs- und Zielerreichungs-Techniken. Die Kursbesucher werden in das Gebiet der Mental-Anamnese (Verhaltensanalyse) eingeführt und ausgebildet, damit sie eigene sowie Problembereiche von Drittpersonen erkennen, analysieren und therapieren können.

6a. Die Hochschule für Angewandte Psychologie in Zürich (HAP http://www.hapzh.ch/) bietet auf der Grundlage der wissenschaftlichen Psychologie ein vierjähriges Vollzeitstudium an. Vertiefungsrichtungen sind Arbeits- und Organisationspsychologie, Diagnostik und Beratung sowie Berufs- und Laufbahnberatung. Möglich ist auch eine fünfjährige berufsbegleitende Diplomausbildung. Zudem werden verschiedene Weiterbildungen angeboten.

6b. Das Institut für Angewandte Psychologie Zürich (IAP http://www.iapzh.ch/) hat in seinem Angebot Nachdiplomstudien, Nachdiplomkurse, berufsbegleitende Ausbildungsgänge sowie Seminare und Erfahrungsgruppen. Bei der Beratung von Organisationen geht es besonders um Teamentwicklung, Coaching und Konfliktbewältigung; bei der Personaldiagnostik und der Verkehrspsychologie handelt es sich um Eignungs- und Potenzialabklärung, Schulung, Beratung, Auftragsforschung und Assessments in den Bereichen Verkehr, Sicherheit, öffentliche Dienste und Privatwirtschaft, während bei der Beratung zur Persönlichkeit Schule und Familie im Vordergrund stehen.

6c. Das Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung in Zürich (IEF http://www.ief-zh.ch/) bietet Ausbildungen in Mediation, systemischer Beratung, Organisationsentwicklung, Supervision, Systemtherapie sowie Fortbildungen an. Dementsprechend werden auch verschiedene Zielgruppen angesprochen. Bei der systemischen Therapie handelt es sich um ein psychotherapeutisches Verfahren mit einer Vielzahl von Methoden und Anwendungsbereichen. Ursprünglich wurde sie aus der Familientherapie entwickelt und wird heute in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und Gruppen angewandt. Der einzelne Mensch wird im Beziehungsnetz seiner Umwelt betrachtet.

6d. Die Ausbildung des Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung in Meilen http://www.ausbildungsinstitut.ch/ umfasst drei Einheiten: Einführungskurs (3 Tage), Grundkurs (2 Jahre) und fakultativer Vertiefungskurs im Anschluss an den Grundkurs oder später (1 Jahr). Nach Ansicht des Instituts hängt Therapie nicht in erster Linie von einem wissenschaftlichen Dogma oder von einer therapeutischen Schule ab, sondern von der gelungenen Begegnung zwischen Menschen im Rahmen einer therapeutischen Kunstlehre, die Wissenschaft und Erfahrung einschliesst.

6e. Das ZEF in Winterthur http://www.zef.ch/ (Zentrum für Entwicklungstherapeutische Fortbildung)   führt seit 1998 die Ausbildung "Systemische Beratung von Familien und anderen Systemen" durch. Neben Einzelveranstaltungen wie Wochenendkursen, Symposien oder Studienreisen organisiert es auch institutionsinterne Fortbildungen und Zertifikatskurse.

6f. Im Bereich der Psychotherapie gibt es eine Reihe weiterer Schulen. Die Schweizer Charta für Psychotherapie ist eine Übereinkunft aller massgebenden schweizerischen Ausbildungsinstitutionen für Psychotherapie. Die Mitglieder der Charta sind unter http://www.psychotherapiecharta.ch/main/Show_all$Id=101$ChartaEP=1.html aufgelistet.


7a. Das Institut für Sozialethik des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes in Bern (SEK http://www.sek-feps.ch/) erarbeitet und veröffentlicht sozialethische Studien in evangelischer Perspektive zu politischen, wirtschaftlichen und naturwissenschaftlich-technischen Grundfragen.

7b. Die Schule für Diakonie in Greifensee http://www.schulefuerdiakonie.ch/ will Frauen und Männer zwischen 30 und 50 Jahren ansprechen, die sich von sozialen Themen betroffen fühlen, schon viel Lebenserfahrung gesammelt haben und professionell diakonisch tätig werden möchten. Die Studenten müssen ein Praxisfeld nachweisen, in dem sie in einem Teilpensum angestellt sind (Arbeitsvertrag) oder in dem sie einen projektbezogenen Auftrag (Projektvertrag) haben. Das Pensum dieses professionellen Engagements beträgt mindestens 35% einer Vollzeittätigkeit. Das Tätigkeitsfeld muss einer kirchlichen oder sozialen Institution angegliedert sein und einen klar erkennbaren sozialdiakonischen, sozialarbeiterischen oder sozialpädagogischen Auftrag beinhalten.

7c. Das Institut für Christliche Psychologie, Therapie und Pädagogik (ICP Sekretariat in Räterschen http://www.icptp.ch/) vermittelt Fernkurse in christlicher Psychologie sowie eine drei- und vierjährige berufsbegleitende Ausbildung (Module) in Sozialpädagogik . Auch Supervision und aktuelle Seminare stehen im Weiterbildungsprogramm.

7d. Die Grundlagen der Ausbildung zum Sozialpädagogen mit heilpädagogischer Ausbildung im Sonnenhof Arlesheim http://www.sonnenhofarlesheim.ch/ beruhen auf anthropologischer Grundlage nach Rudolf Steiner. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist berufsbegleitend. Der Unterricht findet im Sonnenhof Arlesheim statt. Der besondere Ansatz dieser Ausbildung liegt in der Vertiefung der einzelnen Gebiete durch den medizinischen Aspekt und durch die künstlerischen Fächer wie Musik, Sprache, Eurythmie, Malen und Plastizieren.

Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaften am Goetheanum in Dornach bietet auf anthroposophischer Grundlage verschiedene Ausbildungen unter http://www.goetheanum.ch an. -

7e. Die Schul- und Heimgemeinschaft des Schlössli Ins http://www.schloessli-ins.ch/ beruht auf der Grundlage der Rudolf Steiner-Pädagogik. Kinder und Jugendliche werden vom Kindergartenalter bis zum 10. Schuljahr begleitet und betreut. Es werden verschiedene Therapieformen angeboten. Nach dem Besuch eines sechsmonatigen Praktikums kann das interne Heilpädagogische Seminar besucht werden.

7f. Das Camphill Seminar für Sozialpädagogik des Humanus Haus in Worb beruht ebenfalls auf anthroposophischer Grundlage http://www.humanus-haus.ch/.


8a. SASSA heisst die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Fachhochschulen und Höheren Fachschulen für Soziale Arbeit. Unter http://www.sassa.ch/de/links.htm sind die einzelnen Hochschulen aufgeführt und mit einem Link verbunden (siehe auch unter Nr. 4a in dieser Datei). Die SASSA ist das Planungs- und Koordinationsorgan der Mitgliedschulen für gesamtschweizerische Belange der Ausbildung in Sozialer Arbeit (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, soziokulturelle Animation). - Bei AvenirSocial in Bern http://www.avenirsocial.ch sind das Berufsbild der Professionellen Sozialen Arbeit sowie der entsprechende Berufskodex erhältlich.

8b. Die Universität Freiburg bietet im Departement Sozialarbeit und Sozialpolitik http://www.unifr.ch/travsoc/ eine universitäre Ausbildung an. Die Hauptfächer setzen den Akzent auf die theoretische Ausbildung. Diese vermittelt den Studierenden eine doppelte Kompetenz hinsichtlich des sozialen Feldes mit seinen unterschiedlichen Akteuren, sozialen Problemen und Regulationsverfahren. Einerseits geht es um die Kenntnis sozialer Theorien und der historischen Entwicklung wissenschaftlichen und sozialen Denkens und andererseits um die Kenntnis des Systems sozialen Handelns, sozialer Arbeit, der Sozialpolitik, der Sozialversicherung und sozialer Institutionen einschliesslich ihrer historischen Entwicklung, der Besonderheiten in einer vergleichenden Perspektive, der Beziehungen in den sozio-kulturellen, sozio-ökonomischen und rechtlichen Kontexten.

8c. Das zak zentrum für agogik in Basel http://www.zak.ch/ bietet Weiterbildungen für Beratung, Therapie und Management an. Die Gemeinsamkeit der Bereiche Beratung und Therapie sowie Management liegt in der Vermittlung sozialer Kompetenz. Neben Teamentwicklung und Management-Ausbildung liegen die Schwerpunkte bei Coaching, Organisationsberatung und Supervision.

8d. Die Schweiz. Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften in Bern (SAGW http://www.sagw.ch/ ) legt das Schwergewicht der Ausbildung auf die Alpenforschung, Sprachen und Kulturlandschaft, humanwissenschaftliche Umweltforschung sowie Wissenschafts- und Technikforschung (Schnittstelle zwischen Human-, Sozial- und Technikwissenschaften).

8e. Einen Ueberblick über Aus- und Weiterbildungs-Instititutionen sowie aktuelle Veranstaltungen des Sozialwesens Schweiz vermittelt das Portal http://www.sozialinfo.ch.

8f. Fachhochschulen allgemein und Universitäten der Schweiz siehe http://www.bbw.admin.ch/html/pages/bildung/studch-d.html. Die Studiengebiete der Schweizer Universitäten und der ETH sind unter http://www.agab.ch/studienfaecher/frhaupts.htm aufgeführt.

8g. Das Internetportal der schweizerischen Soziologie-Studierenden heisst http://www.soziologie.ch/ und die Schweiz. Gesellschaft für Soziologie wird unter http://www.sagw.ch/soziologie/ vorgestellt.


9. Der Berufsverband für Supervision und Organisationsberatung in Bern (BSO http://www.bso.ch/ nennt zur Zeit in einer Hauptgruppe folgende Ausbildungsstätten:

9a. AEB Akademie für Erwachsenenbildung Zürich, Modulare Supervision und Organisationsberatung im Bildungsbereich http://www.aeb.ch

9b. EGIS Europäische Stiftung für interdiziplinäre Studien, Ausbildung "Supervision als Kunst", Zürich, Diplomausbildung für Supervision http://www.zef.ch/mit Einzelnen, Gruppen und Teams http://www.egis.ch

9c. Curaviva Weiterbildung Luzern, Nachdiplomstudium Supervision, Coaching, Projektberatung und Organisationsentwicklung http://www.weiterbildung.curaviva.ch

9d. HSSAZ Hochschule für Soziale Arbeit, Weiter- und Fortbildung Dübendorf, Nachdiplomstudiengang in Supervision, Coaching und Mediation (Abschluss als Executive Master of Supervision) http://www.hssaz.ch

9e. IAP Institut für Angewandte Psychologie, Supervisions-Ausbildung Zürich, Nachdiplomstudium Supervision und Coaching in Organisationen http://www.iap.psy.ch

9f. IAS Institut für angewandte Sozialwissenschaft Maienfeld, Angebot A Supervision, Angebot B Coaching/Organisationsentwicklung http://www.iasag.ch

9g. IEF Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung Zürich, Weiterbildung: Systemische Basiskompetenz, Coaching, Supervision, Organisationsberatung http://www.ief-zh.ch

9h. NLP Ressources-Training Chur, Ressourcenorientierte Supervisoren-Ausbildung http://www.nlp-resources.ch

9i. regio-team Bildungsmanagement GmbH Männedorf, Weiterbildung zur OE-Beraterin, zum OE-Berater http://www.regio-team.com

9k. Saap Zug, Postgraduate Zertifikat in Changemanagement in multikulturellen Organisationen und Projekten

9l. TRIAS Institut für Supervision und Organisations-Entwicklung Grüningen, Interdisziplinäre Ausbildung in Supervision, Coaching oder Organisationsentwicklung mit Diplomabschluss http://www.trias.ch

9m. ZAK Zentrum für Agogik GmbH Basel, Ausbildung in Coaching, Organisationsberatung und Supervision (COS) http://www.zak.ch

Als weitere Ausbildungsstätten nennt der BSO:

9n. Aus und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer Evang-ref. Landeskirche des Kantons Zürich 8606 Nänikon

9o. SGGT Schweiz. Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung 8005 Zürich, Personzentrierte Supervision und Organisationsentwicklung

9p. Wirtschaftspädagogisches Institut 6443 Morschach, Supervision und Organisationsentwicklung

9q. TRIGON-Entwicklungsberatung A-8020 Graz, OE-Werkstatt http://www.trigon.at

9r. Schloss Hofen A-6900 Bregenz, Aufbaulehrgang "Organisationsberatung und Organisationsentwicklung (Master) http://www.schlosshofen.at

9s. Association of Christian Counselling Fachverband für Seelsorge und christliche Beratung Deutschschweiz in Zusammenarbeit mit ACC europe ACC - Supervisionsausbildung Aufbaustudium Supervision mit Seelsorgern u.a. c/o Dachslernstrasse 67, 8048 Zürich http://www.acc-ch.ch

10. Die Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption (PAVO http://www.admin.ch/ch/d/sr/c211_222_338.html) wurde gestützt auf Artikel 316 Absatz 2 des Zivilgesetzbuches (ZGB http://www.admin.ch/ch/d/sr/c210.html), aufgrund von Artikel 26 des Bundesgesetzes zum Haager Adoptionsübereinkommen und über Massnahmen zum Schutz des Kindes bei internationalen Adoptionen (BG-HAÜ http://www.admin.ch/ch/d/sr/c211_221_31.html) und gemäss Artikel 25 Absatz 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG http://www.admin.ch/ch/d/sr/c142_20.html) geschaffen. Beim Bund ist das Eidg. Justiz -und Polizeidepartement (EJPD http://www.ofj.admin.ch/d/index.html) für das Pflegekinderwesen zuständig. -

Gemäss Art. 4 der Eidg. Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern braucht es in folgenden Situationen eine Bewilligung: Wer ein Kind, das die Schulpflicht oder aber das 15. Altersjahr noch nicht erfüllt hat, auf mehr als drei Monate oder auf unbestimmte Zeit entgeltlich oder unentgeltlich zur Pflege in seinen Haushalt aufnimmt, bedarf einer Bewilligung der Behörde, im Kanton Zürich der Vormundschaftsbehörde.

Jeder Kanton kennt eine eigene Pflegekinderverordnung, wo festgelegt ist, wer für das Pflegekinderwesen zuständig ist, z.B.:
BL
http://www.baselland.ch/docs/recht/sgs_8/853.11.pdf
BS
http://www.gesetzessammlung.bs.ch/sg/na/pdf/erlasse/212.470.pdf
FR
http://www.fr.ch/v_ofl_bdlf/en_vigueur/deu/212385v0002.doc
LU
http://www.lu.ch/sk/srl/DATI/SRL/f/fsrl204.htm
NW
http://www.navigator.ch/nw/lpext.dll?f=templates&fn=main-h.htm&2.0 Suche Erlasse: 761.11
SG
http://www.gallex.ch/gallex/9/912.4.html
SO
http://www.so.ch/extappl/bgs/daten/212/239.pdf
VS
http://www.vs.ch/home2/loisvs/de/loishtml/850.400.htm
ZG
http://www.zug.ch/bgs/data/21_3.pdf
ZH
http://www.zhlex.zh.ch/Erlass.html?Open&Ordnr=852.22 In den Landbezirken des Kantons Zürich sind die Jugendsekretariate für das Pflegekinderwesen zuständig (Adressen siehe http://www.helpnet-zh.ch.

Die Pflegekinder-Aktion Schweiz http://www.pflegekinder.ch/ ist die Fachstelle für das Pflegekinderwesen in der Schweiz. Sie engagiert sich für Pflegkinder, Pflegeeltern und leibliche Eltern, bietet Tagungen und Kurse für Fachleute und Behördenmitglieder sowie eine Dokumentation für das Pflegekinderwesen an. Links führen zu Heilpädagogischen und Sozialpädagogischen Pflegefamilien. Die Pflegekinder-Aktion in 8002 Zürich bietet einen Lehrgang für zukünftige Pflegeeltern an. -


11a. Der Schweiz. Bund für Elternbildung in Zürich (SBE http://www.elternbildung.ch/d/Ausbildung/default.htm) führt Lehrgänge in Eltern- und Erwachsenbildung durch. Elternbildung ist ein Teil der Erwachsenenbildung sowie der familienorientierten Gemeinwesenarbeit. Die Elternbildnerin oder der Elternbildner unterstützen und begleiten die Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe. Sie vermitteln Kenntnisse und Fähigkeiten und setzen Prozesse in Gang, in denen sich Mütter und Väter bewusst und reflektierend mit ihren Erziehungs- und Beziehungsaufgaben auseinandersetzen. -

Unter http://www.elternbildung.ch/d/Veranstaltungen/default.htm sind nach Regionen die Elternbildungsangebote (Kurse, Referate, Gesprächsgruppen etc) aufgeführt.

11b. Der Dachverband der Schweiz. Volkshochschulen (http://www.up-vhs.ch/) ist eine unabhänge Erwachsenen-Bildungseinrichtung mit Schwerpunkt Allgemeinbildung. Seine Mitglieder sind nach Kantonen und Regionen aufgeführt. Dort werden laufend die Kurse und Veranstaltungen publiziert.


12. Der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB http://www.alice.ch/ ) ist die Dachorganisation der Weiterbildungsorganisationen der Schweiz. Auf dieser Homepage ist das Wesentliche zu finden, um sich in der Welt der Weiterbildung zurechtzufinden. Die Informationsdatenbank für Weiterbildungsangebote heisst http://www.w-a-b.ch/#. AliSearch bietet Informationen über Weiterbildungskurse und -anbieter in der ganzen Schweiz an: http://www.alisearch.ch/

Der Schweizerische Verband für Berufsberatung SVB in Dübendorf  hat das Buch "Sozialberufe - Laufbahnplanung" für die persönliche, berufliche Entwicklung herausgegeben. Es dient zur individuellen Laufplangestaltung von Personen in sozialen Berufen.


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