Inhalt - Neue Medien und Soziale Arbeit (3/14)

Wie Neue Medien die Soziale Arbeit verändern



Neue Medien verändern das Berufsfeld der Sozialen Arbeit. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Bisweilen vollzieht sich der Wandel jedoch so schnell, dass wir gar nicht mehr im Detail realisieren, wie eigentlich genau sie das professionelle Handeln verändern. Wir versuchen, uns den neuen Herausforderungen in der Beratung und in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anzunähern.

Onlineberatung

Onlineberatung ist kein klar definierter Begriff. Vielmehr umschreibt er die Möglichkeiten, die sich, in Abgrenzung zur klassischen "Face-to-Face Beratung", durch internetbasierte Medien für die Beratung ergeben. In der Fachliteratur findet man unter dem Themenfeld "Beratung im Internet" zahlreiche Begriffe wie beispielsweise: "Onlineberatung, Online-Therapie, E-Coaching, Online-Counselling, Beratung im Netz, Beratung im Cyberspace, E-Mental-Health, virtuelle Beratung, E-Beratung, E-Counselling, E-Consulting, Distance Counselling, Beratung in der virtuellen Welt" (Engelhardt & Storch 2013). Onlineberatung als Sammelbegriff bezeichnet "die Nutzung verschiedener Medien (Laptop, Tablet, Smartphone etc.) zur Inanspruchnahme einer Beratungsleistung, die mittels der Infrastruktur des Internets angeboten wird" (ebd.). In den allermeisten Fällen ist damit die schriftliche Beratung per E-mail oder Chat gemeint. Der Einsatz von Videoaufzeichnungen ist noch nicht sehr verbreitet (Wenzel, 2013). Dabei werden verschiedene Mischformen von internetbasierten Medien eingesetzt und miteinander kombiniert.

Obwohl es auch in der Schweiz bereits viele Onlineberatungsportale gibt - das bestätigt unter anderem ein Blick auf bestehende Beratungsportale (siehe unten) - stehen Onlineportale nur selten für sich und ohne Bezug zu einem Face-to-Face Beratungsangebot. Engelhardt und Storch kommen deshalb in ihrem Versuch, die verschiedenen Begrifflichkeiten zu klären, zum Schluss, dass es weniger darum geht, den Begriff 'Onlineberatung' in ein Gefüge vielzähliger anderer Begrifflichkeiten einzuordnen, sondern um "die Frage, welchen Platz internetgestützte Beratungsformen künftig in der Beratung einnehmen sollen".

Wandel der Lebenswelt – Wandel der Beratung

Die Lebenswelt der KlientInnen hat sich längst medial erweitert. Da liegt es nahe, dass sich die BeraterInnen in den Gesprächen mit den Krisen und Problemen, die sich dabei ergeben, auseinandersetzen. Ein neueres Phänomen ist, dass KlientInnen oft schon recht gut über "ihr" Thema informiert sind, wenn sie sich an eine Stelle wenden. Charakteristisch für die Onlineberatung ist unter anderem, dass die KlientInnen durch den Prozess des Schreibens ihr Anliegen bereits reflektieren und zu ordnen beginnen. Andererseits gibt es auch die Überforderung angesichts der unzähligen Möglichkeiten, die Neue Medien bieten und angesichts der schriftlichen Kompetenzen, die verlangt sind. Schliesslich reagieren die BeraterInnen selbst möglicherweise mit Angst oder mit Faszination auf die technischen Möglichkeiten und Herausforderungen, die diese mit sich bringen. Oft nutzen sie das Internet, um an Informationen zu kommen oder sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen.

Dass der mediale Wandel an der psychosozialen Beratung nicht spurlos vorüber geht, belegt die Studie von Joachim Wenzel mit dem Titel: "Wandel der Beratung durch Neue Medien". Die Studie richtet den Fokus nicht in erster Linie auf die Onlineberatung und die Internettherapie, sondern fragt, wie sich die Beratung in sozialen Institutionen unter dem Einfluss der Neuen Medien verändert.

Niedrigschwelligkeit durch Neue Medien

Immer öfter haben Fachstellen, die Face-to-Face Beratungen anbieten, auch ein Onlineberatungsangebot. Dieses kann sich nur auf gezielte Kurz- und auf Informationsfragen beschränken oder weitergehende Beratung beinhalten. Meistens nimmt sie einen etwas anderen Verlauf als die klassische Face-to-Face Beratung und ist kürzer. Wenn auch noch längst nicht alle Beratunsstellen Onlineberatung anbieten, so stellen die meisten Beratungsstellen sich und ihr Angebot aber mindestens mit einer eigenen Homepage dar. Hier hat Wenzel festgestellt, dass es bisweilen zunehmend Anfragen per Mail gibt, auch wenn gar keine Onlineberatung angeboten wird. "Die Neuen Medien fördern somit einen Bedarf zutage, der zuvor offensichtlich nicht in der Weise abgedeckt wurde"(S. 198).

Für manche Ratsuchende erleichtert eine Onlineberatung den Einstieg in schwierige Themen, weil sie anonym erfolgen kann. Die Distanziertheit und Anonymität der Mailberatung ermöglichen es manchem Ratsuchenden, sich (rascher) zu öffnen. Joachim Wenzel spricht hier von der Paradoxie der "Nähe durch Distanz" (S. 195). Dieses Phänomen wird auch von der "Dargebotenen Hand 143" beobachtet. Die Fachstelle berichtet in einer Medienmitteilung, dass in der Onlineberatung öfter Tabuthemen angesprochen werden (MM 3.2.2014). Gleichzeitig gehen aber die Face-to-Face Beratungen aufgrund von Onlineberatungen nicht zurück, sondern steigen tendenziell. Dies deutet Wenzel so, dass durch die neuen Medien zusätzlich Personen erreicht werden, die sonst nicht erreicht würden. Dabei können Onlineberatungen in Face-to-Face Beratungen münden, müssen aber nicht.

Unverbindlich nachfragen

Selbst wenn Menschen grundsätzlich bereit sind, sich Hilfe von einer Beratungsstelle vor Ort zu holen, wollen sie bereits im Voraus wissen, ob sie mit ihrem Anliegen an der richtigen Stelle sind oder wohin sie sich allenfalls sonst wenden können. Für Menschen, die sich zum ersten Mal an ein psychosoziales Beratungsangebot wenden, kann der erste Schritt eine grosse Hürde darstellen. Die Neuen Medien bieten eine Möglichkeit, eine Problematik abzuklären, ohne sich in eine Einrichtung begeben und ohne sich als Person zeigen zu müssen. Dies wird von hilfesuchenden Menschen oft auch dann in Anspruch genommen, wenn dies von einer Stelle nicht ausdrücklich angeboten wird. "Die hilfesuchenden Menschen nehmen dabei eigenmächtig eine Klärungsmöglichkeit wahr, die vom psychosozialen Beratungssystem so nicht ausdrücklich angeboten wird" (S. 199). Zwar müssen die Klienten und Klientinnen danach selber einschätzen, welche Beratungsstelle für sie die passende ist. Aber der Vorteil für die KlientInnen ist, dass es im Internet einfacher möglich ist, "unverbindlich nachzufragen"(S. 199). Wenzel zieht den Schluss, dass durch die Neuen Medien zum psychosozialen Beratungsfeld eine grössere Nähe hergestellt wird, selbst dann, wenn dies von den Anbietern nicht bewusst beabsichtigt wurde.

Kinder- und Jugendarbeit 2.0

Etwas anders stellt sich die Situation für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen dar. Neue Medien stehen hier für erweiterte Möglichkeiten, die Jugendlichen zu erreichen und mit ihnen in Verbindung zu bleiben.

Onlineberatung ist hier nur eine Spielart unter vielen. Kinder und Jugendliche nutzen die Neuen Medien in ihrem Alltag besonders intensiv und selbstverständlich. Trotzdem gibt es individuelle Ausprägungen und Unterschiede. Die Soziale Arbeit mit dieser Zielgruppe ist hier besonders gefordert, dieses Phänomen in ihre Reflexionen, Konzepte und Zielformulierungen einzubeziehen und darauf zu reagieren. Natürlich ist das professionelle Handeln dabei immer auch mit den problematischen Seiten und Risiken der Neuen Medien konfrontiert. Die Professionellen müssen sich die Frage stellen, welche Positionen sie gegenüber diesen Entwicklungen einnehmen wollen.

Im Sammelband "Kinder- und Jugendarbeit 2.0" zeigen die Autoren in unterschiedlichen Beiträgen auf, wie Neue Medien in der Arbeit mit Heranwachsenden bereits eingesetzt werden und reflektieren gleichzeitig die professionelle Praxis (Steiner; Goldoni, 2013). Aufsuchende Arbeit in diesem Arbeitsfeld bedeutet immer öfter, die Jugendlichen auch im virtuellen Raum  aufzusuchen und auf diesem Weg mit ihnen zu kommunizieren. Die Neuen Medien eröffnen damit neue Zugänge zur Welt der Jugendlichen. Informationen können dank Neuen Medien gezielter gestreut werden und Jugendliche dort "abgeholt" werden, wo sie sich aufhalten. Das ist nicht immer völlig unproblematisch und muss immer wieder unter professionellen Gesichtspunkten reflektiert werden. So bestehen grosse Herausforderungen in Bezug auf den Datenschutz. Andererseits werden Neue Medien bewusst genutzt, um den Umgang mit ihnen kritisch zu reflektieren und damit die Medienkompetenz der Heranwachsenden zu fördern.

Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien kommen die Herausgeber des Sammelbandes zum Schluss, dass der " Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nur mehr – oder gerade – der Rückbezug auf die Frage nach der Bestimmung ihrer Profession und ihres legitimen Begründungszusammenhanges" bleibe. Die Professionellen müssten ihre Arbeit im Rahmen eines Projekts der Aufklärung verorten. Aufklärung meine in diesem Zusammenhang die Stärkung der Autonomie und die Befähigung zur Mündigkeit von Heranwachsenden, insbesondere aber auch ihre Befähigung zur Teilnahme an politischen Diskursen und zu politischer Partizipation im Gemeinwesen (ebd. S. 261).

Fazit: In der Sozialen Arbeit, sei dies in einem eher beratenden Setting oder sei dies in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sind künftig Kompetenzen im Umgang mit Neuen Medien immer mehr gefragt. Dabei gilt es, das professionelle Handeln immer wieder neu zu reflektieren und sich auf die Grundwerte der Profession zurückzubesinnen.

Fachliteratur Beratung im Internet


12. Mai, 2015 - Weinhardt, Marc
E-Mail-Beratung

Eine explorative Studie zu einer neuen Hilfeform in der sozialen Arbeit

E-Mail-Beratung hat in den letzten Jahren in alle Bereiche psychosozialer Beratung Einzug gehalten. Mit der Etablierung dieser neuen Hilfeform stellen sich für Praxis und Forschung Fragen, die institutionelle, methodische und adressatenbezogene Themen betreffen und bisher nur randständig innnerhalb des sozialpädagogischen Diskurses verhandelt werden. Die vorliegende Studie nähert sich mit einem explorativen Design an diese Fragestellungen an und liefert theoretische Bezugspunkte und Daten aus institutions- und adressatenbezogener Sicht.


18. Juli, 2014 - Eichenberg, Christiane; Kühne, Stefan
Einführung Onlineberatung und -therapie

Grundlagen, Interventionen und Effekte der Internetnutzung

In der psychosozialen Beratung und Therapie sind digitale Medien auf dem Vormarsch. Diese kompakte Einführung stellt Forschung und Praxis in den drei Feldern klinischpsychologischer Interventionen im Internetsetting (Information, Beratung, Therapie) mit deren Chancen und Grenzen vor. Erläutert werden Wirksamkeit, mediale Veränderung der therapeutischen Beziehung sowie klinisch relevante Auswirkungen der Internetnutzung. Praxisnahe Methoden, Fragen zu jedem Kapitel und weiterführende Links machen dieses Buch zur unverzichtbaren Ausbildungsgrundlage.


18. Juni, 2014 - infodrog
SuchtMagazin Nr. 3/2014 - E-Interventionen

Zum Inhalt: 

Ein Überblick | Telematisches Ich | Virtuelle Beziehungsgestaltung | Internet-Therapien | Qualitätsstandards der E-Beratung | Online-Portal Safe Zone | Jugendportal tschau.ch | E-Selbsthilfeangebote im Alkoholbereich | E-Beratung bei Internetsucht



07. März, 2014 - Wenzel, Joachim
Wandel der Beratung durch Neue Medien

Beratung geschieht immer häufiger mit Hilfe von Medien, sei es alternativ oder parallel zur Face-to-Face-Beratung. Die vorliegende qualitative Studie befasst sich mit diesen Entwicklungen in unterschiedlichen Beratungseinrichtungen. Untersucht wurden zu diesem Zweck psychosoziale Beratungsstellen, u.a. mit Angeboten der Paar-, Sexual-, Schuldner-, Drogen-, Kinder-, Jugend- und Erziehungsberatung. Die Veröffentlichung liefert zunächst einen Überblick zu den Beratungsinstitutionen, zur Medienentwicklung sowie den Beratungsmedien und zeigt den Stand der Forschung des noch neuen Feldes auf. Sowohl die sich ändernden Rahmenbedingungen von Beratung werden empirisch beleuchtet als auch beratungsfachliche Fragen zum Wandel durch die Neuen Medien. Veränderte Problemstellungen durch das Internet, aber auch die Erweiterung der Beratungsmethodik sowie der Wandel der Beraterrolle werden dargelegt. Abschließend werden Entwicklungsszenarien skizziert, die sich aus den erfassten Trends ergeben können. 


07. März, 2014 - Kühne, Stefan; Hintenberger, Gerhard
Handbuch Online-Beratung

Das Handbuch der Online-Beratung ist ein Grundlagenwerk für psychosoziale Beratung im Internet. Neben fundierten Beiträgen zur Theorie der Online-Beratung bietet das Buch umfassende Informationen zu den Möglichkeiten und Einsatzgebieten dieser Form der Beratung. Namhafte Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen damit erstmals einen Standard für das Arbeitsfeld der professionellen Online-Beratung.
Die Bereiche der Mail-Beratung sind ebenso vertreten wie Foren- und Chat-Beratung sowie Ausblicke in das Feld der mobilen Medien. Wichtige methodische Konzepte werden dargestellt und praxisnah vermittelt. Das Spektrum reicht vom Vier-Folien-Konzept über narrative und systemische Ansätze bis hin zur Einsatzmöglichkeit der Online-Supervision.
Im Bereich der zielgruppenspezifischen Online-Beratung bietet das Handbuch Einblicke in die Paarberatung, in die frauenspezifische Beratung und in das Arbeitsfeld der Aids-Hilfe. Beiträge zu den Themen Qualitätssicherung und Ausbildung für Online-BeraterInnen runden das Handbuch ab.
Das Handbuch für Online-Beratung richtet sich sowohl an Einsteiger/innen als auch an erfahrene Online-Berater/innen, die ihr Fachwissen vertiefen möchten. 


07. März, 2014 - Jugendhilfeportal.de
Onlinesupervision ist anders

Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung und Mediatisierung der Gesellschaft müssen sich Supervisor/-innen Gedanken darüber machen, in welchem Setting und mit welchen Methoden sie ihr Supervisionsangebot gestalten. An einer Auseinandersetzung mit Onlineberatung kommen sie dabei nicht vorbei.


07. März, 2014 - e-beratungsjournal.net, Engelhardt, Emily M.; Storch, Stefanie D.
Was ist Onlineberatung ? - Versuch einer systematischen begrifflichen Einordnung der ‚Beratung im Internet‘



07. März, 2014 - e-beratungsjournal.net
Psychologische Aspekte der Online-Kommunikation



07. März, 2014 - e-beratungsjournal.net, Riesenbeck, Georg; Risau, Petra
Virtuelle Beratungsräume - Multimedia Tools und interaktive Elemente in der Online - Beratung


Fachliteratur Arbeit mit Jugendlichen / Sozialraum


07. März, 2014 - SozialAktuell
SozialAktuell im September: Neue Medien

Längst hat sich das digitale Zeitalter im täglichen Handeln und in der Alltagssprache niedergeschlagen. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, googeln wir einfach die benötigten Informationen. Neuigkeiten, die Spatzen früher von den Dächern pfiffen, twittern wir heute unseren followers. Freunde fürs Leben gibt es nicht mehr nur im Verein, sondern auch digital auf Facebook. Geplaudert wird weiterhin im Treppenhaus und am Stammtisch, vermehrt jedoch auch via Skype und instant messaging. Wichtige Momente und fotogene Sujets werden mit der Handy-Kamera dokumentiert und sogleich via App auf dem Smartphone oder Tablet Computer als SMS oder Email mit den Liebsten geteilt, auf welchem Fleck der Erde sich diese auch gerade befinden mögen.


07. März, 2014 - Goldoni, Marc; Steiner, Olivier
Kinder- und Jugendarbeit 2.0

Wie verhält sich die Kinder- und Jugendarbeit gegenüber der Mediatisierung des Alltags und welche Möglichkeiten der Beteiligung an den neuen sozialen Netzwerken bieten sich? Der Band beleuchtet theoretische und konzeptuelle Positionen der Kinder- und Jugendarbeit im Zeitalter des Web 2.0 und stellt innovative Praxisbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit vor. 


07. März, 2014 - sozialraum.de, Tillmann, Angela
Virtuelle Erfahrungsräume: Über das Verhältnis von Medien und Raum



07. März, 2014 - sozialraum.de, Kress, Jennifer
Zum Funktionswandel des Sozialraums durch das Internet



07. März, 2014 - Alfert, Nicole
Facebook als Handlungsraum in der Jugendarbeit – Krise oder strategische Chance für Institutionen?

Weltweit wird Facebook von 845 Millionen Menschen genutzt. Die Entwicklung ist nach wie vor enorm, allein in Deutschland beläuft sich die Zahl der aktuellen NutzerInnen auf knapp 23 Millionen und verzeichnet im Vergleich zum Dezember 2011 einen Zuwachs von +500.000. „Die Diffusionsgeschwindigkeit und Reichweite der Nutzung von Social Networking Plattformen ist medienhistorisch ohne Vergleich“ (Steiner 2011: 35).


07. März, 2014 - Kessl, Fabian; Kutscher, Nadia; Otto, Hans-Uwe; Ziegler, Holger
Bildungsprozesse im sozialen Kontext unter dem Aspekt der Bedeutung des Sozialraums für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen

Expertise für den achten Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen



07. März, 2014 - Wodtke, Christina
Virtuelle Räume und Aneignungspraktiken – Ergebnisse einer Studie zum Freizeitverhalten junger Menschen in multimedialen Räumen und Netzwerken

In „virtuellen Räumen“ bauen sich soziale Netzwerke auf: Chatrooms, Online- Spiele und Internetgemeinschaften bilden informelle Treffpunkte für Kinder und Jugendliche. Nach Martina Löw (2001, 93) stellt der „Umgang mit simulierten oder imaginären Räumen … einen nicht zu leugnenden Aspekt kindlicher und jugendlicher Bildungsprozesse dar“. Es handelt sich hier ebenfalls um soziale Räume, um unsichtbare Welten, in denen Jugendliche sich in ihrer Freizeit aufhalten.


07. März, 2014 - Cleppien, Georg; Lerche, Ulrike
Soziale Arbeit und Medien


Tagespresse


14. April, 2014 - Jugendhilfeportal.de
Online-Beratung versus Face-to-Face-Beratung

Seit 2001 engagiert sich der Verein jungundjetzt e.V. für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen und bietet eine kostenlose Online-Beratung an. Beraterkoordinatorin Monika Gallien spricht im Interview über Vor- und Nachteile von Online-Beratung.


07. März, 2014 - idw
Netzgänger gegen Internetsucht

 Präventionsprojekt der Universität Bamberg von Bundes-Drogenbeauftragter ausgezeichnet

Das Projekt „Netzgänger“ ist Projekt des Monats Februar 2014 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Damit würdigt sie den Einsatz des Teams an der Professur für Pathopsychologie der Universität Bamberg im Kampf gegen riskante und abhängige Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen im Internet. 


07. März, 2014 - Schweizerischer Verband Die Dargebotene Hand - Tel 143
Das grösste Schweizer Sorgentelefon war 2013 gut unterwegs

Die Onlineberatung stieg 2014 um gut 5 Prozent auf 4855 Kontakte. Hier waren die Ratsuchenden deutlich jünger - drei Viertel unter 40-jährig. Fast jeder zehnte Online-Kontakt erfolgte zum Thema Suizid, am Telefon nur jedes 100. Gespräch. Auch weitere eher tabuisierte Themen wie Sexualität oder Gewalt verzeichneten bei der Onlineberatung deutlich höhere Anteile.

Online-Beratungsangebote in der Schweiz


11. April, 2014 - AGS, BEGES,
SafeZone

Online-Beratung zu Suchtfragen

Safe Zone ist das schweizerische Portal für Online-Beratung zu Suchtfragen für Betroffene, deren Angehörige und Nahestehende, für Fachpersonen und Interessierte. Alle Beratungsangebote sind kostenlos und anonym.


07. März, 2014 - AHS
Dr. Gay

all about men & health



07. März, 2014 - Dr. Lang, Joseph
paarberatung.ch



07. März, 2014 - Infoklick.ch
tschau.ch

E-Beratung und Jugendinformation



07. März, 2014 - Schweizerischer Verband Die Dargebotene Hand - Tel 143
Die Dargebotene Hand - Tel 143

Mail und Chatkontakt



07. März, 2014 - Lilli – Verein für Prävention und Online-Beratung junger Frauen und Männer zu Sexualität und sexuell
lilli.ch

Gewaltprävention und Förderung sexueller Gesundheit



07. März, 2014 - Internet-Seelsorge
seelsorge.net



07. März, 2014 - SoBZ
Onlineberatung SoBZ

Sozial-BeratungsZentren im Kanton Luzern



07. März, 2014 - AGS
Rauschzeit.ch

Onlineberatung für Jugendliche und junge Erwachsene im Kanton Aargau



06. März, 2014 - Blaues Kreuz Schweiz
alcorisk - Forum

24h-Online-Beratung



06. März, 2014 - Verein Eve & Rave Schweiz
Eve&Rave

moderiertes Forum



06. März, 2014 - VEVDAJ
Helpofon und Helpomail von vevdaj.ch



06. März, 2014 - Contact Netz - Stiftung für Jugend-, Eltern- und Suchtarbeit
Rafe it save



06. März, 2014 - Sucht Schweiz
Spielen ohne Sucht



06. März, 2014 - Arud
Snow Control

Online-Tool zur Selbsthilfe bei Problemen mit Kokain



06. März, 2014 - Stadt Zürich
Safer Party

Onlineberatung


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