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Diskriminierung in der Arbeitswelt: „Dunkelhäutige Lehrer gibt es kaum“

 

02.09.2015 / hem



© DryHundredFear / Flickr

Die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund nimmt in der Schweiz wieder zu, besonders bei der Stellensuche und im beruflichen Alltag. Nebst offener Diskriminierung gibt es versteckte Formen von Ungleichbehandlungen – auch in den Bereichen Sozialwesen und Bildung. Als Betroffener setzt sich unser Interviewpartner John Andrew dafür ein, dass hier versteckte Hürden abgebaut werden.

Ungleichbehandlung aufgrund von Vorurteilen

Die Diskriminierung vom Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe hat in der Schweiz wieder zugenommen. Dies stellt der Bericht „Rassistische Diskriminierung in der Schweiz“ fest, den die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) kürzlich veröffentlicht hat. Diese Tendenzen werden insbesondere bei der Arbeitssuche sowie im Arbeitsumfeld festgestellt.

Natürlich ist nicht jede Ungleichbehandlung eine Diskriminierung. Sachliche Gründe wie beispielsweise unterschiedliche Qualifikationen können ungleiche Behandlung rechtfertigen. Ungleichbehandlungen aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe hingegen sind rechtlich nicht zulässig. Ob jedoch diese Grenze immer so deutlich gezogen werden kann, ist nicht klar.

Ob ein Arbeitgeber eine/n BewerberIn als geeignet einschätzt oder nicht, hat oft auch mit unreflektierten Bildern zu tun. Diese sind zwar vielleicht nicht offen diskriminierend, können aber auf versteckten Vorurteilen oder unbewussten Klischees beruhen, die mit der Herkunft, kulturellem Hintergrund oder Hautfarbe verbunden sind. Oft spielen Normalitätsvorstellungen eine Rolle, die beinhalten, dass MigrantInnen sich für manche Berufe eignen, und für andere nicht.

Gerade Sozial- und Bildungswesen könnten dazu beitragen, solche Bilder zu verändern. Unser Interviewpartner John Andrew spricht über persönliche Erfahrungen und regt an, hier genauer hinzuschauen.

Interview mit John Andrew

sozialinfo.ch: Herr Andrew, Sie sind gut ausgebildet, haben aber trotzdem Diskriminierungen bei der Stellensuche erlebt. Können Sie das schildern?

John Andrew: Ich habe erlebt, dass ich aufgrund meiner Hautfarbe abgelehnt worden bin. Es hiess zum Beispiel, man könne sich mich nicht als Lehrer vorstellen, oder ich sei zu wenig mit dem Land verwurzelt. Oder, bei einer Stelle, die die Betreuung von Lehrlingen beinhaltete, das werde schwierig für mich, da ich mit Ausbildnern zu tun hätte.

  • Man hat damit die möglichen Vorurteile der Ausbildner vorgeschoben, ohne selber Stellung nehmen zu müssen. Verstehe ich das richtig?

    Ja, es sind wohl teilweise unbewusste Klischees, die hier eine Rolle spielen. Und sie wirken sich aus: es gibt in den Lehrberufen, wie auch im sozialpädagogischen Bereich, kaum Personen mit anderer Hautfarbe. Ich weiss aber nicht, ob das schon Rassismus ist, wenn jemand als Farbiger nicht eingestellt wird, weil man sich das nicht vorstellen kann, so wie mir das passiert ist. Für mich ist es manchmal schwer zu unterscheiden. Vielleicht hat diese Person einfach die Erfahrung noch nicht gemacht.

  • Zur Person

    John Andrew ist diplomierter Sozialpädagoge. Die Ausbildung hat er in Deutschland gemacht, wo er auch aufgewachsen ist. Sein Vater stammt aus den USA; seine Mutter aus Ungarn. In Deutschland war er in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Nach Weiterbildungen im Bereich der Berufspädagogik arbeitet er heute als Fachlehrer an verschiedenen Berufsbildungsinstitutionen in Zürich und der Ostschweiz. In der Schweiz war er der erste Internatsleiter dunkler Hautfarbe. Kontakt unter  berufslotse@anti-clutterbluewin.ch

 

Es wird ja unterschieden zwischen Rassismus als ideologischer Einstellung und Handlungen bzw. Äusserungen, die eine rassistische Diskriminierung beinhalten.

Das ist richtig. Nicht jede Diskriminierung geschieht aufgrund von Boshaftigkeit oder Rassismus. Es gibt versteckte und teilweise wohl unbewusste Vorurteile. Ich habe auch schon Jugendlichen davon abgeraten, etwas zu tun, weil ich es ihnen nicht zutraute. Das tat mir im Nachhinein leid. Das geht vielleicht in diese Richtung. Für mich ist es dann schwierig, dagegen vorzugehen, da bin ich wehrlos, während ich gegen offene rassistische Vorbehalte argumentieren kann.

Erleben Sie Rassismus in Ihrem Arbeitsalltag?

Im Bereich wo ich jetzt arbeite, kann ich nicht von Rassismus sprechen. Ich finde, man muss hier aufpassen mit der Wortwahl. Wenn man sich mit der Geschichte befasst, z.B. mit Nazideutschland, so hat das natürlich eine andere Dimension, deshalb wage ich mich jetzt auch nicht von Rassismus zu sprechen, wie das vielleicht andere tun. Ich gebrauche den Begriff Diskriminierung. Dies zeigt sich dann darin, dass ich in bestimmte Zirkel von Lehrerkollegen nicht hinein komme und dann eher als ein Einzelkämpfer in der pädagogischen Bildungsarbeit agiere.

Laut einem kürzlich publizierten Bericht der Fachstelle für Rassismusbekämpfung nehmen die Ablehnung von Menschen ausländischer Herkunft und die rassistische Diskriminierung in der Arbeitswelt wieder zu. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Auf der einen Seite ist es sicher so, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt umso mehr abnimmt, je mehr fremde Menschen in ein Land kommen. Ich habe gerade erst wieder Untersuchen darüber gelesen. Das ist eine Wahrheit, die auch viele liberale Kräfte nicht so gern hören. Darunter leiden natürlich auch diejenigen bezüglich Integration, die bereits hier sind. Zum anderen werden alte Gewissheiten entwertet durch die Globalisierung, den Druck in der Arbeitswelt und die Konfrontation mit immer wieder neuen gesellschaftlichen Impulsen. Der Mensch muss sich immer wieder neu anpassen. Das mach unsicher und erzeugt Angst, und Angst ist der Motor aller Arten von Abneigung und Diskriminierung. Ich glaube, dass das auch ein Grund ist, diese moderne Welt mit ihren immer wieder neuen Herausforderungen. Der Mensch braucht auch Geborgenheit und Klarheit und dies vermittelt die heutige Welt nicht mehr. Wichtige Strukturen wie die Familie oder die Religion werden zunehmend aufgelöst, und es gibt keine verlässlichen Grössen mehr.

Ist diese Diskriminierung eine Form der Abwehr? Indem das Bedrohliche auf etwas oder jemanden projiziert wird, das Schwächer ist als man selbst, und das dann abgelehnt werden kann?

Ja das ist sicher so. In Deutschland mit den Juden war es so, das die Identität aus der Ablehnung gegenüber einer anderen Rasse gesucht wurde. Das ist natürlich die schlechteste Form einer Identitätsgewinnung. Es ist besser, positive Identität zu finden, zum Beispiel aufgrund gemeinsamer Werte. In Ungarn, wo meine Mutter aufgewachsen ist, haben bis in die 1940er Jahre viele Völker gemeinsam gelebt. Deshalb ist mir persönlich, aufgrund meiner eigenen Geschichte, völkisches oder nationales Denken völlig fremd. Aber heute nimmt dies in Europa leider wieder zu.

Es gibt aber auch Unterschiede. Die Ablehnung ist ausgerechnet dort am grössten, wo es gar nicht so viele Fremde gibt. In Städten beispielsweise ist die Ablehnung weniger gross als auf dem Land, das ist in Deutschland so, wie auch in die Schweiz. Wenn jemand viele Berührungspunkte und Erfahrungen hat, dann ist es einfacher, mit Fremdem umzugehen. Auch scheint es mir, als wäre es für die Jugendlichen einfacher, als für Erwachsene, wobei es auch hier natürlich Gegenbeispiele gibt. Ich kenne muslimische Jugendliche, die Juden ablehnen. Das schockiert mich jeweils. Aber es ist auch klar, dass es überall Menschen mit rassistischen Einstellungen gibt. Es gibt auch Schwarze, die Weisse ablehnen.

Gibt es Ihrer Ansicht nach einen Zusammenhang zwischen der zunehmenden Ablehnung ausländischer Personen und dem neueren Phänomen des Online-Rassismus?

Was ich in den letzten Jahren bemerkt habe, ist, dass die Menschen nicht mehr anonym beleidigen. Antisemitische Äusserungen beispielsweise, die lange tabuisiert waren, passieren heute wieder ganz offen. Offenbar ist die Hemmschwelle gesunken. Das was früher eher Randerscheinungen waren, ist nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Zurück zur Arbeitswelt. Was sehen Sie für Möglichkeiten, Diskriminierungen bei der Anstellung zu vermeiden?

Es ist sehr wichtig, dass die Verantwortlichen für das Thema sensibilisiert werden. Guter Wille allein reicht nicht. Es gibt Strategien, die sich bewähren. In Frankreich oder auch in den USA sind anonyme Bewerbungen üblich. Bei der Vorauswahl werden Kriterien wie Ethnie oder Herkunft ausgeblendet, und nur die Qualifikationen bewertet. Dann könnte in bestimmten Berufsfeldern, wie beim Lehrberuf, mit Quoten gearbeitet werden. In den USA ist das unter dem Begriff der „Affirmative Action“ bekannt. Buntheit sollte normal werden, „weiss“ als normstiftende Position muss aufgegeben werden. Solange dunkelhäutige Menschen nicht als Lehrpersonen erlebt werden, vermitteln wir ein falsches Bild der Gesellschaft, welche zunehmend eine ethnische Heterogenität aufweist.

Gibt es ihrer Erfahrung nach Branchen, die besonders anfällig sind auf rassistische Diskriminierungen oder Ungleichbehandlungen?

Ich kann nur von meinem Bereich sprechen. Im Sozialpädagogischen und Lehrerbereich ist es für Menschen die „anders“ sind, schwieriger hineinzukommen als etwa in der Gastronomie oder im Reinigungsbereich. Dort ist es üblich, dass es auch dunkelhäutige Menschen gibt. Aber im sozialpädagogischen und noch viel mehr im Lehrerbereich ist das nicht normal. Dunkelhäutige Lehrer gibt es kaum. Diese Ungleichbehandlungen fangen bereits bei der Ausbildung an. Es ist schwierig, überhaupt schon die Matur zu machen. Es gibt Lehrer, die sagen: ich traue dir das nicht zu. Du hast keine Unterstützung deiner Familie, deine Eltern sprechen nicht gut deutsch. Da wird zum Teil schon aussortiert. Diese Einstellungen basieren oft auf Klischees, stellen aber für junge Menschen eine grosse Hürde dar, um überhaupt schon eine Chance auf so einen Beruf zu erhalten. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb es in diesen Berufsfeldern so wenige Menschen anderer Herkunft oder Hautfarbe gibt.

Ich hätte eher erwartet, dass in Branchen, in denen viele ausländische Menschen arbeiten, die Diskriminierung grösser ist.

Das schliesst sich auch nicht aus. In Branchen wie der Gastronomie gibt es sehr wohl Diskriminierung, aber der Bedarf ist hier einfach zu gross, man braucht die Leute. Wenn es eine Auswahl gäbe, würde man vielleicht lieber jemanden aus der Schweiz nehmen. Aber die gibt es oft nicht.

Sie sagen, es sei wichtig, dass Menschen mit Migrationshintergrund gerade auch in sozialen und Bildungsberufen vertreten sind. Weshalb?

Zum einen ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen mit jemanden aus dem Lehrkörper identifizieren können, und diese Chance ist umso grösser, je grösser die Vielfalt ist. Zum anderen zeigt sich immer wieder, dass gerade auch Personen im Schulbereich oder in sozialpädagogischen Bereich die Sensibilität fehlt, und dass es auch immer wieder alltägliche Verletzungen gibt, zum Beispiel wenn ein Vietnamese mit „der Chinese“ angesprochen wird. Es ist den Menschen manchmal nicht bewusst, dass das sehr verletzend sein kann. Ich bin durch meinen eigenen Hintergrund sensibilisiert dafür und habe dadurch einen Zugang zu Problemen von Jugendlichen, die andere nicht haben. Dafür bin ich auch sehr dankbar.

Gibt es bei den Berufsbildungsinstitutionen Nachholbedarf, um mehr Personen mit Migrationshintergrund den Zugang in diese Bereiche zu ermöglichen?

Man müsste sicher schon von Grund auf Menschen mit Migrationshintergrund direkt und offensiv ansprechen und ihnen signalisieren, dass sie willkommen sind, ihnen sagen: wir brauchen euch, wir wollen euch. Nicht von vornherein aussortieren und sagen, wir können uns das gar nicht vorstellen. Das fängt natürlich schon in der Schule, bei der Berufswahl an, dass man sagen würde, das wünschen wir uns. Unbewusst ist es wahrscheinlich bei vielen Lehrkräften noch so, dass sie sich nicht vorstellen können, dass jemand Lehrer sein könnte, der nicht den richtigen Teint hat.

 

 

  • Ein Dossier mit Informationen zu Diskriminierung sowie Broschüren und Programmen zu deren Verminderung finden Sie am Ende dieser Seite.

  • Wie beurteilen Sie bestehende Informationsangebote, Leitfäden und Strategien zur Verminderung von Diskriminierung ausländischer Menschen im Arbeitsmarkt bzw. Arbeitsleben?

Ich beurteile es so, dass es in den Berufsfeldern nicht angekommen ist. Es wird, soweit ich es erlebe, gar nicht diskutiert oder thematisiert. Das Problembewusstsein besteht nicht, es wird oft gar nicht als Problem wahrgenommen, deshalb sieht man sich auch nicht in der Pflicht, etwas dagegen zu tun. Es steht und fällt natürlich auch mit den Menschen, die sich innerhalb dieser Bereiche engagieren, und ich finde es wichtig, dass es eben auch aus der Mitte der Gesellschaft kommt, auch Menschen ohne Migrationshintergrund sollten sich hier engagieren. Es muss eine gemeinsame Aufgabe sein.

Was können denn die Betroffenen selber tun, um ihre Situation im Sinne der Selbstermächtigung zu verbessern?

Es gibt die Möglichkeit, Netzwerke zu bilden, sich zusammenzuschliessen und Plattformen für den Austausch anzubieten. Damit kann man auch Werbung machen und sagen, „werdet Lehrer, werdet Sozialpädagogen, wir sind es schon, folgt unserem Beispiel“. Das gibt es in Deutschland schon, in der Schweiz gibt es meines Wissens noch nichts in der Art, wir sind jedoch daran, so etwas aufzubauen.

Es gibt auch gesellschaftliche Bemühungen, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder aufgrund von Behinderungen zu vermindern. Gibt es Erfahrungen und Strategien aus diesen Feldern, die auch für die Bekämpfung der Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe gebraucht werden könnten?

In den USA haben sich Quoten, wie sie in der Schweiz in der Geschlechtergleichstellung gibt, auch im Bereich der Integration von anderen Ethnien bewährt. Natürlich wäre es besser, die Gesellschaft wäre gerecht genug, dass es ohne ginge, Quoten sind immer die zweitbeste Lösung. Aber ich bin der Ansicht, dass Quoten realistisch gesehen unabdingbar sind, um mehr Gleichheit zu erreichen. Das sieht man ja gerade bei der Frauenquote, ohne die wir heute nicht da wären, wo wir sind. Quoten helfen, einen Durchgang zu schaffen und können damit auch Ghettoisierung und Aggressionen vorzubeugen.

Die Integration von Menschen anderer Herkunft setzt Toleranz gegenüber fremden Werten und Handlungsweisen voraus. Aber das Fremde kann auch in Konflikt geraten mit eigenen Werten. Gibt es Grenzen des Tolerierbaren?

Ich sehe die Grenze da, wo ein Mensch aus irgendwelchen Gründen anders behandelt wird. Die Demokratie beinhaltet, dass die Menschenwürde unantastbar und unteilbar ist. Für diese Art von Demokratie, die Intoleranz ausschliesst, müssen wir kämpfen und dürfen auch nicht naiv sein. Demokratie beinhaltet einen Schutz des einzelnen Individuums, das frei sein soll. Es ist falsche Toleranz, wenn wir zulassen, dass radikale Gruppierungen solche Werte in Frage stellen, die über Jahre erfochten wurden. Das dürfen wir nicht preisgeben, und ich wünschte mir, dass wir noch vielmehr einstehen für diese Werte. Wir sollten eine Willkommenskultur haben, die niemanden ausschliesst, die aber den Respekt gegenüber demokratischen Werten voraussetzt. In den USA muss man etwa auf die Verfassung und die darin beinhalteten Werte schwören. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, dieses Bekenntnis einzufordern.

Diskriminierung in der Arbeitswelt


02. September, 2015 - EKR
Lancierung der nationalen Kampagne «Bunte Schweiz»

2015 ist für die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) ein besonderes Jahr. Zum 20-jährigen Jubiläum ihres Bestehens und der Annahme der Rassis-musstrafnorm durch das Schweizer Stimmvolk lanciert sie heute in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset die Kampagne «Bunte Schweiz». Ziel der Kampagne ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema der Rassendiskriminierung und der Hassreden im Internet.


02. September, 2015 - FRB
Rassistische Diskriminierung im Arbeitsumfeld häufiger als anderswo

Rassistische Diskriminierung kommt im Umfeld der Arbeit besonders häufig vor, wie Fallzahlen der Beratungsstellen und Umfragen belegen. Ausserdem sind Personen mit Migrationshintergrund viel häufiger arbeitslos oder haben eine Tieflohnstelle wie solche ohne. Mehrfachdiskriminiert sind im Ausland geborene Frauen.


02. September, 2015 - FRB
Rassistische Diskriminierung in der Schweiz

Bericht der Fachstelle für Rassismusbekämpfung 2014

Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Lebensweise oder Sprache kommen in allen Lebensbereichen vor: bei der Wohnungssuche, im Arbeitsleben, im Spital, beim Gang zur Behörde, beim Sport oder im Ausgang. Manche Bereiche liegen in der Zuständigkeit des Bundes, viele sind im Kompetenzbereich der Kantone und Gemeinden.
Der vorliegende zweite Bericht der Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) gibt einen Überblick über die bestehende Datenlage, ermöglicht mit aktuellen Umfrageergebnissen eine Gesamteinschätzung und bietet einen konzisen Überblick über die Problemlage und über Lösungsansätze in den verschiedenen Lebensbereichen

Publikationen und Broschüren für Arbeitgeber


02. September, 2015 - EDI
Diskriminierungsbekämpfung bei der Personalrekrutierung

Freiwillige Massnahmen von Arbeitgebern in der Schweiz. Die Studie des Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien SFM der Universität Neuenburg gibt einen Überblick über Instrumente und Vorgehensweisen, um Diskriminierung beim Zugang zum Arbeitsmarkt zu verhindern. 


02. September, 2015 - FRB
Die Bekämpfung der Diskriminierung am Arbeitsplatz lohnt sich!

Handlungsempfehlungen gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt


02. September, 2015 - TAK
Chancen geben - Chancen nutzen

Dialog Integration

Sie leiten ein Unternehmen? Sie sind für das Personal verantwortlich? Sie sind interessiert an Integrationsmassnahmen am Arbeitsplatz? Hier sind Sie an der richtigen Stelle.

Online-Rassismus


02. September, 2015 - Europarat, Council of Europe
No Hate Speech Movement

 A youth campaign of the Council of Europe for human rights online, to reduce the levels of acceptance of hate speech and to develop online youth participation and citizenship, including in Internet governance processes.


02. September, 2015 - SRF
Dammbruch beim Online-Rassismus – was tun?

Ignorieren, zensurieren oder mitdiskutieren? Rund um die Asyl- und Flüchtlingsdebatte grassieren rassistische, wütende und beleidigende Kommentare im Netz – mit teils erschreckender Intensität. Kritiker fordern ein härteres Durchgreifen. Doch auch die Medien müssen über die Bücher. 


02. September, 2015 - BZ
Wie viel Hass darf Facebook dulden?

Facebook lässt auch extreme Ansichten zu. Doch nun wird es manchen zu viel – sie rufen zur sozialen Ächtung derjenigen auf, die gegen Ausländer und Flüchtlinge hetzen.

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