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FOKUS.sozialinfo.ch - thematische Schwerpunkte



Foto: © Generation Grundeinkommen / Flickr

Grundeinkommen - Ein sinnvoller Umbau des Sozialstaates?

Mai 2016

Am 5. Juni stimmt die Schweiz darüber ab, ob in der Schweiz lebende Menschen künftig ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Bei der Vorlage geht es um einen Grundsatzentscheid; die Details zu klären wäre dann Aufgabe des Parlaments. Die Debatte ist in Fahrt gekommen und hat viele lesenswerte Stellungnahmen und Artikel hervorgebracht. Die Übersichtlichkeit ist dadurch jedoch nicht gestiegen. Wir versuchen eine Auslegeordnung.

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erstellt: 09.05.2016

 

 

Foto: © FHNW - Soziale Arbeit

Schlüsselsituationen erfassen, ungeahntes Potenzial entdecken

April 2016

In einer Datenbank können Fachkräfte der Sozialen Arbeit Schlüsselsituationen aus ihrem Berufsalltag dokumentieren und mit anderen Fachpersonen teilen. Damit soll die Arbeit erleichtert und die Qualität verbessert werden. "Schluss mit verschlüsselten Situationen – schliessen wir uns online kurz zum Diskurs."

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erstellt: 06.04.2016

 

 

Foto: © Fabio Hauser

Besonders verletzliche Personen im Dublin-System

März 2016

Letzten Dezember hat die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht (SBAA) den Fachbericht „Besonders verletzliche Personen im Dublin System: Das Beispiel Italien“ veröffentlicht. Seither hat sich die Lage der Flüchtenden weiter verschlechtert. Höchstzahlen und Transitzonen ausserhalb der Grenzen Europas dominieren die Diskussion um die Zukunft der europäischen Migrationspolitik. Im folgenden Gastbeitrag von Nathalie Poehn, Geschäftsleiterin der SBAA, erfahren Sie, weshalb sich die Schweiz auf ihre humanitäre Tradition besinnen und Rückschaffungen nach Italien vermeiden sollte.

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erstellt: 03.03.2016

 

 

© Group Ludic

Sozialraum Spielplatz: «Spielgeräte sind ein Stressfaktor»

Februar 2016

Auf dem Robinson-Spielplatz Voltamatte in Basel treffe ich Gabriela Burkhalter, Schweizer Stadtplanerin und Kuratorin der Ausstellung «The Playground Projekt» in der Kunsthalle Zürich. Wir unterhalten uns über die wichtigsten Momente in der Geschichte des Spielplatzes und über die gegenwärtigen Errungenschaften. Ich erfahre, wie der Spielplatz als dynamischer Sozialraum für Erwachsene, Eltern und Kinder zu verstehen ist. Das Gespräch nahm auf dem Quartierspielplatz „Robi Volta“ im St. Johann in Basel seinen Anfang.

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erstellt: 02.02.2016

 

 

© [U25]Schweiz

Peer-Beratung in der Suizidprävention: "Jugendliche kommunizieren lieber mit Jugendlichen

Januar 2016

In der Schweiz ist Suizid eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Männliche Jugendliche sind dabei stark überrepräsentiert. Mit geeigneten Massnahmen können jedoch viele suizidale Handlungen vermieden werden. Dabei ist es wichtig, die Betroffenen nicht zu pathologisieren, sondern sie in ihren jeweiligen Lebensumständen abzuholen und ihnen gute und hilfreiche Angebote zu machen. Bei solchen ressourcenorientierten Angeboten spielt die Soziale Arbeit eine wichtige Rolle. Mit der Peer-to-Peer-Beratung geht das Projekt [U25] neue Wege. 

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erstellt: 06.01.2016

 

 

© Regine Strub

Integrationsvereinbarungen: Erste Erfahrungen mit dem "Berner Modell"

Dezember 2015

Seit Anfang 2015 ist im Kanton Bern das neue Integrationsgesetz in Kraft. Es sieht ein dreistufiges Verfahren für die Integration von neuzuziehenden Ausländerinnen und Ausländern vor. Die Migrationsdienste in den Gemeinden können Neuzuziehenden eine Beratung verordnen, um ihre Integration zu unterstützen. Für Francesca Chukwunyere, Leiterin der Informationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen (isa) wären freiwillige Beratungen ebenso wichtig.  

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erstellt: 02.12.2015

 

 

© Jo3-Hannes / photocase.de

Der Schutz der Schwächsten in Asylunterkünften

November 2015

Die Flüchtlingskrise in Europa beschäftigt die Politik auf allen Ebenen. Die Behörden sind mit Unterbringungsproblemen konfrontiert, denn Aufenthaltsorte sind schwierig zu finden und der Widerstand aus der Bevölkerung erschwert die Suche. Ausserdem hat Christoph Blocher in seiner Zeit als Justizminister die Zahl der Asylunterkünfte stark reduziert. Als Folge davon werden mancherorts qualitative Mindeststandards der Unterbringung und Betreuung unterschritten. Der Schutz dieser Menschen kann nicht überall gewährleistet werden.

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erstellt: 02.11.2015

 

 

© privat

Pensionierte Dozenten geben ehrenamtlich ihr Wissen weiter

November 2015

Wenn erfahrene Fachleute pensioniert werden, geht wertvolles Wissen verloren. Zwei ehemalige Dozenten aus der Sozialen Arbeit haben sich dafür entschieden, Ihr Wissen und Ihre Kompetenzen ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. Roland Woodtly und sein deutscher Kollege Manfred Neuffer bieten ihre Unterstützung in den Bereichen Organisationsentwicklung und Case Management an. Davon sollen gerade Organisationen profitieren, die sich dies sonst nicht leisten könnten.

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erstellt: 02.11.2015

 

 

© bluedesign; lizenzfrei

Den Rechtsschutz der Sozialhilfebeziehenden stärken

Oktober 2015

In den Debatten um die Sozialhilfe werden vor allem die Pflichten von Sozialhilfebeziehenden und deren rechtliche und praktische Umsetzung erwähnt. Doch welche Rechte und Rechtsmittel hat man als Sozialhilfebeziehende oder Sozialhilfebeziehender? Können die Betroffenen diese wahrnehmen und was für Unterstützungsangebote gibt es in diesem Bereich? Die beiden Autorinnen haben diese Fragen in ihrer Bachelor-Arbeit an der Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit diskutiert. 

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erstellt: 02.10.2015

 

 

© DryHundredFear / Flickr

Diskriminierung in der Arbeitswelt: „Dunkelhäutige Lehrer gibt es kaum“

September 2015

Die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund nimmt in der Schweiz wieder zu, besonders bei der Stellensuche und im beruflichen Alltag. Nebst offener Diskriminierung gibt es versteckte Formen von Ungleichbehandlungen – auch in den Bereichen Sozialwesen und Bildung. Als Betroffener setzt sich unser Interviewpartner John Andrew dafür ein, dass hier versteckte Hürden abgebaut werden.

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erstellt: 02.09.2015

 

 

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Harmonisierung der Sozialhilfe - ein steiniger Pfad

August 2015

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) fordert schon seit langem ein Rahmengesetz für die Sozialhilfe auf Bundesebene. Ein solches hat politisch zurzeit jedoch keine Chance. Trotzdem möchte der Bundesrat die Sozialhilfe in den Kantonen und in den Gemeinden harmonisieren, wie er in einem im Februar 2015 veröffentlichten Bericht festhält. Statt auf ein Rahmengesetz setzt er auf vermehrte Kooperation zwischen den Kantonen.

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erstellt: 05.08.2015

 

 

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KESG: „Ich bin froh, dass wir zu dritt entscheiden“

Juli 2015

Das kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzgericht (KESG) ist zuständig für die Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide der kantonalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden. Wie die Arbeit einer Fachrichterin aussieht, erfahren Sie im Interview mit Simone Münger.

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erstellt: 02.07.2015

 

 

© Gabi Eder / pixelio.de

Abstimmung am 14. Juni: Drei Vorlagen mit Bedeutung für die Soziale Arbeit

Juni 2015

Am 14. Juni 2015 hat das Schweizer Volk über drei Vorlagen abgestimmt, die aus der Sicht der Sozialen Arbeit von Interesse sind. Die Anliegen der Erbschaftssteuer- und der Stipendien-Initiative, die Chancengleichheit zu fördern, fanden keine Unterstützung beim Stimmvolk. Für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik wurden hingegen die verfassungsmässigen Grundlagen gelegt.

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Zuletzt aktualisiert: 15.06.2015

 

 

© C. Breßler/wikipedia

«Altersvorsorge 2020»: eine alternativlose Vorlage?

Mai 2015

Es ist unbestritten, dass in der Schweizerischen Altersvorsorge Reformen dringend nötig sind, um die Finanzierung für die Zukunft zu sichern. In den letzten 20 Jahren sind jedoch alle Versuche gescheitert. Bundesrat Alain Berset versucht mit einer aktuell laufenden Reform, eine Einigung über die Lager hinweg zu bewerkstelligen. Seine Vorlage "Altersvorsorge 2020" schnürt mit verschiedenen heiklen Vorschlägen ein Paket, um Interessen und Zugeständnisse verschiedener Seiten in ein Gleichgewicht zu bringen. Dies wird nicht allerorten als gelungen betrachtet.

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Zuletzt aktualisiert: 04.05.2015

 

 

© Public Domain

Öffentlich-Rechtliche Anerkennung des Islam: Schweiz hinkt Österreich hinterher

Mai 2015

Österreich hat vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, das Islamische Religionsgemeinschaften als öffentlich-rechtliche Institutionen anerkennt, aber gleichzeitig die Gemeinschaften stärker kontrollieren will. In der Schweiz liegt die Anerkennung des Islam als Landeskirche hingegen in weiter Ferne.

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Zuletzt aktualisiert: 04.05.2015

 

 

© Public Domain

Fürsorgerischer Zwang: Historische Aufarbeitung am Runden Tisch

April 2015

In der Schweiz gibt es verschiedene Bestrebungen, die unselige Vergangenheit der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen aufzuarbeiten. Vor zwei Jahren wurde dazu ein Runder Tisch eingesetzt, an dem Betroffene und VertreterInnen verschiedener Behörden und Organisationen zusammenkommen, um Lösungen zu erarbeiten. Der Weg ist steinig, aber erste Schritte wurden erfolgreich unternommen.

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Zuletzt aktualisiert: 01.04.2015

 

 

© Public Domain

Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität: Der Kampf um eine Anpassung der Gesetze

April 2015

Homophobie soll in der Schweiz verboten werden, genauso wie heute Rassismus und Antisemitismus verboten sind. Dies ist das Ziel zweier Vorstösse, die derzeit im Eidgenössischen Parlament zur Beratung stehen und vom Nationalrat am 11. März 2015 überwiesen wurden. Die parlamentarische Initiative Reynard sowie eine Genfer Standesinitiative wollen die Antirassismus-Strafnorm (Art. 261bis StGB) mit einem Zusatz ausstatten, der die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung miteinschliesst. (Gastbeitrag: humanrights.ch)

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Zuletzt aktualisiert: 01.04.2015

 

 

© Dieter Schütz / pixelio.de

Binationale Paare und neues Sorgerecht: Aufenthaltsrecht durch umgekehrten Familiennachzug?

März 2015

Seit der Einführung des neuen Sorgerechts im Zivilgesetzbuch (ZGB) ist die gemeinsame elterliche Sorge auch nach Trennung oder Scheidung der Eltern der Regelfall. Doch was heisst dies, wenn ein Elternteil nach der Trennung um sein Aufenthaltsrecht bangen muss? Im Gastbeitrag von Marc Spescha erfahren Sie, weshalb das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung heute die Vorgaben der Kinderrechtskonvention stärker berücksichtigen muss.

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Zuletzt aktualisiert: 04.03.2015

 

 

© expired

Männliche Beschneidung und Kindeswohl: Mehr als nur ein Stück Haut

März 2015

Die Genitalbeschneidung von Knaben scheint in der Schweiz klaren Regeln zu unterliegen. In der Praxis sind allerdings die Grenzen von Recht und Ethik deutlich erkennbar. Eine Übersicht über die kontroverse Debatte zwischen Kinderrechten, elterlichen Entscheidungskompetenzen und Religionsfreiheit.

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Zuletzt aktualisiert: 04.03.2015

 

 

© cl / pixelio.de

Arbeitsintegration älterer Erwerbsloser: Verein fordert bessere Unterstützung statt Zwang

Februar 2015

Um über 50-jährige Erwerbslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wären dringend Reformen bei den Arbeitsmarktbehörden und der Sozialhilfe notwendig. Aus- und Weiterbildungen sollten gefördert und Unternehmen stärker in die Pflicht genommen werden. Heidi Joos, Geschäftsleiterin des Vereins 50plus outIn work, erklärt im Interview, welche Unterstützung hilfreich wäre.

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Zuletzt aktualisiert: 04.02.2015



© Thomas Weiss / pixelio.de

Sozialfirmen in der Kritik: ein problematisches Konzept?

Februar 2015

Unter dem Schlagwort "Sozialindustrie" sind unter anderem die Sozialfirmen ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik geraten. Sozialfirmen sind auf dem Hintergrund einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik entstanden. Sie führen integrative Bemühungen an der Schnittstelle von der Wirtschaft und dem Sozialwesen durch. Der Bereich ist zurzeit noch wenig strukturiert. In Öffentlichkeit, Forschung und Politik ist ein erhöhtes Interesse an Sozialfirmen entstanden; es soll verhindert werden, dass die Firmen unter dem wirtschaftlichen Druck die Interessen der Betroffenen hintenan stellen.

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Zuletzt aktualisiert: 04.02.2015



Martin Strachoň / Wikimedia Commons

Adoptionsrecht - Stiefkindadoption nicht nur für verheiratete Eltern

Januar 2015

Nach geltendem Recht können nur verheiratete Personen Stiefkinder adoptieren und so das Kind des Ehepartners annehmen. Dem gesellschaftlichen Wandel und den zahlreichen Familienformen entsprechend, soll künftig die Stiefkindadoption auch Paaren in eingetragenen Partnerschaften oder in "faktischen Lebensgemeinschaften" offenstehen. So sieht es der Bundesrat vor. Was einfach tönt, enthüllt sich in der Praxis als schwierig. Vor allem die "faktische Lebensgemeinschaft " ist rechtlich schwer zu definieren.

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Zuletzt aktualisiert: 12.01.2015



Harald Wanetschka / pixelio.de

Arbeitsintegration: Kehrseiten der Aktivierung

„Der standardisierte Arbeitslose“ von Bettina Wyer zeigt auf, wie die aktivierende Sozialpolitik das System der Sozialen Sicherheit in der Schweiz seit den 1990er Jahren verändert und den öffentlichen Diskurs über Arbeitslosigkeit geprägt hat. Eine empirische Untersuchung im zweiten Teil des Buches zeigt: bisherige Arbeitsintegrationsmassnahmen verfehlen gerade bei Langzeitarbeitslosen oftmals ihr Ziel und wirken sich im Gegenteil kontraproduktiv aus.

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Zuletzt aktualisiert: 12.01.2015



© erwigurger / PIXELIO'

Herkunftssuche bei Adoption: Wichtiges in Kürze

Dezember 2014

Die Herkunftssuche für adoptierte Kinder ist in der Schweiz gesetzlich vorgesehen, aber nicht immer zufriedenstellend. So stehen rechtliche Voraussetzungen und bürokratische Hürden den persönlichen Bedürfnissen gegenüber und können gar unvereinbar sein. Die Revision des Adoptionsrechts ist am Laufen und das Adoptionsgeheimnis soll gelockert werden.

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Zuletzt aktualisiert: 05.12.2014



© Andreas Willfahrt / PIXELIO'

Ältere Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt: Erkenntnisse und Herausforderungen

Dezember 2014

^Die Schweizer Bevölkerung wird älter. Dass ältere Arbeitnehmende nicht frühzeitig aus dem Arbeitsprozess ausscheiden, ist für die Schweiz aus wirtschaftlicher, aber auch aus sozialpolitischer Sicht von Bedeutung. Im Schweizerischen Arbeitsmarkt sind dazu Reformen nötig. Ein aktueller Bericht der OECD macht dazu Vorschläge.

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Zuletzt aktualisiert: 05.12.2014



Sanktionen in der Sozialhilfe

November 2014

Soll die Weigerung, an einem Arbeitsintegrationsprogramm teilzunehmen, sanktioniert werden? Avenir Social verneint dies in einem Positionspapier und propagiert vielmehr ein Recht auf gesellschaftliche und berufliche Integration. Anders die Skos. Sie versteht Sanktionen zwar als Eingriff in die Grundrechte. Doch unter der Bedingung, dass die rechtlich vorgegebenen Bedingungen aus Art. 36 der Bundesverfassung eingehalten würden, könne ein Eingriff legitim sein. Sozialinfo.ch hat mit Stéphane Beuchat, Co-Geschäftsleiter von Avenir Social, und Dorothée Guggisberg, Geschäftsführerin der Skos, gesprochen.

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Zuletzt aktualisiert: 05.11.2014



„Verbotene Kinder“ – Ein unsichtbares Leben infolge falscher Papiere

November 2014

Aktuell wird in der Ausarbeitung der Masseneinwanderungsinitiative ernsthaft über eine Kontingentierung von ausländischen Arbeitskräften diskutiert. Eine ähnliche Regelung hat es in der Schweiz schon einmal gegeben: das Saisonnierstatut. Dessen negativen Konsequenzen aber stellen wir uns erst heute zögerlich. "Kastenkinder", "versteckte Kinder" oder auch "verbotene Kinder" werden diese Menschen genannt, die von den 1950er bis in die 1990er Jahre illegal und deshalb im Versteckten in der Schweiz aufwuchsen.

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Zuletzt aktualisiert: 05.11.2014



Kein "Irrsinn": Gegen die Diffamierung des Sozialwesens

Oktober 2014

Mit "Sozial-Irrsinn" hat der Blick eine aktuelle Themenserie zur Sozialhilfe betitelt. Weitere Medien sind auf den Zug aufgesprungen und beteiligen sich an einer Kampagne gegen das Sozialwesen, die den Einbezug jeglicher Fachlichkeit vermissen lässt. Sie berichten über Kosten, die angeblich aus dem Ruder laufen. Dabei wird suggeriert, dass sich eine sogenannte "Sozialindustrie" auf Kosten des Staates bereichert. Sozialarbeitenden wird ein verschwenderischer Umgang mit den ihnen anvertrauten Steuergeldern vorgeworfen. Bezugnehmend auf diese Unterstellungen haben namhafte Personen und Organisationen aus dem Sozialwesen mit sachlichen und professionell fundierten Stellungnahmen reagiert.

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Zuletzt aktualisiert: 03.11.2014



Interkulturelles Dolmetschen: Und plötzlich wird alles einfacher

September 2014

Verständigung ist die Grundvoraussetzung für jegliche Zusammenarbeit im Sozialbereich. Verstehen und Verstanden werden schafft aber auch Vertrauen und fördert die Kooperationsbereitschaft. Mit der zunehmenden Diversität der Anspruchsgruppen gewinnt das interkulturelle Dolmetschen als professionelle Dienstleistung auch im Sozialwesen an Bedeutung.

Gastbeitrag von Michael Müller, INTERPRET

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Zuletzt aktualisiert: 03.09.2014

















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