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- 11.03.10, EKKJ: 3 Minuten für die Jungen 01/10: Jugendmedienschutz: Strafrecht allein wird wirkungslos sein
In der Frühlingssession befasst sich der Ständerat mit Vorstössen zum Medienschutz(Standesinitiativen der Kantone Bern, St. Gallen und Tessin, Motionen zu Killerspielverboten). Die EKKJ begrüsst, dass sich die eidgenössischen Räte dem Jugendmedienschutz annehmen. Sie sieht jedoch nicht beim Strafrecht primären Handlungsbedarf, sondern bei einer generellen, der modernen Mediengesellschaft angemessenen Regulierung des Jugendmedienschutzes. [PDF]
- 11.03.10, Zeit Online: Familientherapeut Jesper Juul: "Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern"
Eltern, die viel zu höflich sind. Kinder, die süchtig nach Lob werden. Und Familien, die das Glück erzwingen wollen. Der dänische Therapeut und Bestsellerautor Jesper Juul kennt sie alle
- 11.03.10, LCH: Bildung Schweiz 3/2010
Eltern – Schule – Sozialarbeit: kooperation ist der zentrale Punkt für gelingende Schulsozialarbeit
- 11.03.10, Denknetz: Bildung ein öffentliches Gut. Denknetz begrüsst die neue StudentInnenbewegung
Den Studentinnen und Studenten der Bewegung "unsere Uni" ist es gelungen, die längst fällige Auseinandersetzung über Bildungsinhalte und Bildungspolitik in Gang zu bringen. Die von den Studierenden aufgeworfenen Fragen, ihre Kritik und ihre Forderungen sind für die Zukunft der Hochschulen von grosser Bedeutung.
- 11.03.10, NZZ Online: Bologna gefällt mehrheitlich. Positives Bild nach zehn Jahren Hochschulreform
Zehn Jahre nach dem Start der Bologna-Studienreform sehen 58 Prozent der europäischen Hochschulen den eingeschlagen Weg als «sehr positiv» an. 38 Prozent räumten in einer Befragung aber ein, die Einführung der neuen Abschlüsse habe «gemischte» Resultate ergeben.
- 11.03.10, NZZ Online: Diplomaten rüsten gegen Minarettverbot. Front gegen «Islamophobie» der Schweiz im Uno-Menschenrechtsrat
Der Schweiz droht eine Rüge des Uno-Menschenrechtsrats. Das Minarettverbot sei «Ausdruck der Islamophobie», heisst es in einem Resolutionsentwurf, der derzeit in Genf zirkuliert und nächstens zur Abstimmung gebracht werden soll.
- 10.03.10, NZZ Online: Keine zusätzlichen Kürzungen beim Arbeitslosengeld. Nationalrat schwenkt auf Kurs des Ständerats ein
Der Nationalrat nimmt zusätzliche Kürzungen beim Arbeitslosengeld zurück. Vor der Debatte fand eine ausserordentliche Session zum Thema Arbeitslosigkeit statt - mit wenig Neuem.
- 10.03.10, Presseportal Schweiz: ALV-Revision: Stellungnahme des SGB zum Entscheid des Nationalrates
Mit dem Entscheid des Nationalrates von heute ist der Leistungsabbau bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) beschlossene Sache. Diese Härte gegenüber den Arbeitssuchenden ist völlig überflüssig. Denn das bestehende Gesetz hat einen Automatismus eingebaut, der die Versicherung wieder ins finanzielle Gleichgewicht bringt, ohne dass die Leistungen gekürzt werden müssen.
- 10.03.10, Soziale Medizin: Kein Rentenklau, auch wenn es um Minderheiten geht!
Der Nein-Stimmen-Anteil von fast 73 Prozent ist eindrücklich, mit dem die Stimmberechtigten eine Leistungskürzung in der beruflichen Vorsorge abgelehnt haben. Schön wäre, wenn sich ebenso starker Widerstand regen würde, wenn es um den in der Invalidenversicherung geht, wo nur eine Minderheit betroffen ist. Möglicherweise macht sich dann aber die neue soziale Kälte bemerkbar.
- 10.03.10, SF: Gutachten: Schweizer IV-Verfahren verstösst gegen EMRK
Wer in der Schweiz eine IV-Rente beantrage, erhalte kein faires Verfahren, sagt der renommierte Staatsrechtsprofessor Jörg Paul Müller. Im Zentrum der Kritik stehen die Medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS), welche Gutachten für die IV erstellen.
- 10.03.10, BBT: Lehrstellensituation im Februar 2010
Ein halbes Jahr vor Lehrbeginn 2010 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt stabil. Trotz angespannter Wirtschaftslage investieren die Betriebe konsequent in die Ausbildung von Lernenden und streichen keine Lehrstellen aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen. Alle Kantone stützen das Lehrstellenangebot weiterhin mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung.
- 10.03.10, NZZ Online: Wie der Staat in der Schweiz Einkommen umverteilt. Die intertemporären Transfers innerhalb der Haushalte sind grösser als die Transfers zwischen den Haushalten
Aufgrund neuer Daten lassen sich Schätzungen zu den Umverteilungswirkungen durch den Staat in der Schweiz vornehmen. Dabei sind die Transfers zwischen den Lebensphasen eines Haushalts wichtiger als jene zwischen den Haushalten.
- 10.03.10, NZZ Online: Im Herbst gibt es eine Armutskonferenz. Bundesrat will in Kürze nationale Armutsstrategie vorstellen
Die Armut soll in der Schweiz nicht einfach hingenommen werden. Der Bundesrat will demnächst Massnahmen zur Bekämpfung der Armut verabschieden. Im Herbst soll es dann eine Armutskonferenz geben.
- 10.03.10, BAG: Schweizer Bevölkerung will Palliative Care
Eine Umfrage zeigt: Palliative Care stösst in der Schweizer Bevölkerung auf breite Akzeptanz. Über 90 Prozent der Befragten halten Palliative Care für notwendig. Drei Viertel ziehen in Betracht, Palliative Care eines Tages selber zu nutzen. Mit der Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2012 wollen Bund und Kantone sicherstellen, dass entsprechende Angebote sterbenden oder unheilbar kranken Menschen auch wirklich zur Verfügung gestellt werden können.
- 10.03.10, HSLU: Soziale Arbeit, Nr. 2; Februar 2010
Beilage zum Magazin der Hochschule Luzern [PDF]
- 10.03.10, BFS: Demos Newsletter Nr. 1, März 2010, Informationen aus der Demografie.
BFS, 2010; Bestellnummer: 238-1001-05
Thema: Die demografische Alterung [PDF]
- 10.03.10, Weiss, Alexandra; Simetzberger, Verena (Hrsg.): Frauen im 21. Jahrhundert. Situationen – Herausforderungen – Perspektiven.
innsbruck university press, 2010; ISBN 978-3-902719-59-1
Der Sammelband „Frauen im 21. Jahrhundert. Situationen – Herausforderungen – Perspektiven“ vereinigt verschiedene Beiträge zu Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen heute. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten mit einer Reihe von Reformen wichtige Schritte in Richtung mehr Geschlechterdemokratie getan wurden, ist die Ungleichheit in vielen Bereichen nach wie vor eklatant.
- 10.03.10, Fegert, Jörg M.; Ziegenhain, Ute; Fangerau, Heiner: Problematische Kinderschutzverläufe. Mediale Skandalisierung, fachliche Fehleranalyse und Strategien zur Verbesserung des Kinderschutzes
Juventa Verlag, 2010; ISBN 978-3-7799-2261-2
Der Band erläutert die historisch-gesellschaftliche Entwicklung der Skandalisierung und Institutionalisierung des Kinderschutzes. Im Anschluss stellt er gescheiterte Kinderschutzfälle dar und wertet diese fehleranalytisch aus. [PDF]
- 10.03.10, Schönig, Werner; Knabe, Judith: Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf. Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten
Budrich UniPress, 2009; ISBN: 978-3-940755-47-6
Die Studie analysiert die Beschäftigungssituation und das Hilfenetzwerk für Jugendliche unter 25 Jahren im Sozialraum Köln-Chorweiler vor allem auf Grundlage einer Expertenbefragung lokaler Netzwerkakteure.
- 10.03.10, Niekrenz, Yvonne ; Ganguin, Sonja (Hrsg.): Jugend und Rausch. Interdisziplinäre Zugänge zu jugendlichen Erfahrungswelten
Juventa Verlag, 2010; ISBN 978-3-7799-1754-0
Der Band bietet einen interdisziplinären Zugang zu rauschhaften jugendlichen Erfahrungswelten. [PDF]
- 08.03.10, SECO: Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Februar 2010
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Februar 2010 172999 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 2766 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 4,5% im Januar 2010 auf 4,4% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 40597 Personen (+30,7%).
- 08.03.10, Abderhalden, Irene: Alkoholprävention im Spannungsfeld
Artikel in: SuchtMagazin, 1/2010
Für eine wirksame Alkoholprävention muss auch weiterhin an einer Kombination von Verhaltens- und Verhältnisprävention festgehalten werden. Bei diesen handelt es sich nicht um zwei völlig unterschiedliche Strategien, sondern um sich ergänzende und gegenseitig bedingende Massnahmen. [PDF]
- 08.03.10, Gehrig , Matthias; Graf, Iris: Kosten und Nutzen des interkulturellen Übersetzens im Gesundheitswesen (Vorstudie)
BASS, 2010
Im Rahmen dieser Vorstudie wird untersucht, wie sich der Einsatz von interkulturellen Übersetzer/innen im Gesundheitswesen auswirkt. Auf der Basis medizinischer Wirkungsketten werden Kosten und Nutzen der Übersetzung identifiziert und beschrieben. Darüber hinaus zeigen Fallstudien , wie sprachbedingte Verständigungsprobleme Kosten verursachen können, die durch geschulte Übersetzer/innen vermieden werden können.
- 08.03.10, NZZ Online: Wuchtiges Nein zur Senkung des Umwandlungssatzes. Schweizer Stimmberechtigte lehnen Vorlage mit 72,7 Prozent ab
Die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge ist beim Schweizer Stimmvolk auf deutliche Ablehnung gestossen. Das Nein zur Vorlage liegt bei 72,7 Prozent, kein Kanton hat dem Vorhaben zugestimmt.
- 08.03.10, Tagesanzeiger: Warum das Volk diese «bittere Pille» nicht schlucken wollte
Kurz nach den ersten Hochrechnungen begann das Analysieren des massiven Neins zum BVG-Umwandlungssatz. Von «Konstruktionsfehler» ist die Rede, und von einer «schallenden Ohrfeige».
- 08.03.10, NZZ Online: Deutliche Mehrheit für die Forschung am Menschen. Ja zum neuen Verfassungsartikel in allen Kantonen
Über 77 Prozent der Stimmberechtigten und alle Kantone haben den Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen gutgeheissen. Sie ebnen damit den Weg für ein Humanforschungsgesetz.
- 08.03.10, EJPD: Bundesrat will Integration verstärken
Der Bundesrat hat die bisherige Integrationspolitik des Bundes aus einer Gesamtsicht überprüft und den Bericht zur Weiterentwicklung der Integrationspolitik des Bundes gutgeheissen. Die geltende Integrationspolitik soll durch Verbesserungen in verschiedenen Bereichen verstärkt werden. Der Grundsatz, dass Integration nicht nur gefördert, sondern auch gefordert wird, bleibt zentral. Der Gedanke der Integration als Querschnittaufgabe und verbindlicher Grundauftrag der zuständigen Regelstrukturen soll stärker verankert werden. Ebenfalls soll die spezifische Integrationsförderung weiterentwickelt werden.
- 08.03.10, SF: Machtkampf unter Schweizer Muslimen
Unter Schweizer Muslimen entwickelt sich ein Machtkampf zwischen moderaten und strenggläubigen Muslimen, zeigen Recherchen von «Schweiz aktuell». Hisham Maizar, ein moderater Muslim, möchte den interkulturellen Dialog fördern. Nicolas Blancho ist hingegen ein Befürworter einer strengen Auslegung des Korans.
- 08.03.10, Bundesverwaltung: Verlängerung der Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. März 2010 die Höchstdauer zum Bezug von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) von 18 auf 24 Monate erhöht. Zudem hat er beschlossen, die verkürzte Karenzfrist beizubehalten. Die Verordnungsänderung wird auf den 1. April 2010 in Kraft gesetzt und gilt bis am 31. Dezember 2011.
- 08.03.10, Der Bund: «Wir brauchen den Müssiggang»
Eine Erfolgsfrau schafft es nach einer mehrwöchigen Reise plötzlich nicht mehr, ihre Koffer zu packen. Wie Professorin Miriam Meckel auf die Diagnose Burnout reagierte, was sie in der Klinik erlebte und warum sie darüber ein Buch schrieb.
- 08.03.10, Europarat: 8. März - Internationaler Tag der Frau
Der Europarat setzt sich seit seiner Gründung in verschiedenen Formen für die Förderung von Frauen ein, unter anderem durch die Verabschiedung rechtlicher Maßnahmen, die Mobilisierung der Öffentlichkeit, Bildung und Forschung.
- 08.03.10, EU: Europäische Kommission verstärkt Engagement für Gleichstellung von Mann und Frau
Die Europäische Kommission präsentiert im Vorfeld des Internationalen Frauentages eine „Charta für Frauen“, mit der sie ihr verstärktes Engagement für eine Gleichstellung von Mann und Frau zum Ausdruck bringt.
- 08.03.10, bvkm: Neuer Fragebogen hilft bei der Einschätzung
von Schmerzen
Wertvolle Arbeitshilfe für Eltern und BetreuerInnen von
Menschen mit schwersten Behinderungen [PDF]
- 08.03.10, OdASanté / SAVOIRSOCIAL: Mitteilungen der Reformkommission Bildungsverordnung Berufsattest (EBA) Gesundheit und Soziales
Die Reformkommission hat an ihrer fünften Sitzung erste Dokumente für die brancheninterne Vernehmlassung verabschiedet. Des Weiteren stimmt sie der Aufnahme von mehreren Pilotprojekten in das nationale Projekt zu. [PDF]
- 05.03.10, AvenirSocial: SozialAktuell Nr. 3/2010
Schwerpunkt: Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung
- 05.03.10, SKOS: ZESO 1/2010
Schwerpunkt: Armut und Ausgrenzung
- 05.03.10, humanrights.ch: Nationalrat: Zugang zur Berufslehre für Sans Papiers
Am 3. März 2010 hat der Nationalrat auf Antrag der SVP eine Sondersession zum Thema Migration durchgeführt, was vor allem populistischen Voten Raum bot. Erfreulich ist dennoch, dass die Volksvertreter/innen drei Vorstösse verabschiedeten, um die rechtliche Situation Papierloser in der Schweiz zu verbessern - dies insbesondere in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Es handelt sich dabei um wichtige Schritte, die sich unter anderem aus der Ratifizierung der UNO-Kinderkonvention ergeben und von Schweizer NGOs seit längerem gefordert werden.
- 05.03.10, Swissinfo.ch: Zuwanderungsprobleme spalten die Räte
Die Sondersession über die Zuwanderung hat einen alten Graben im Nationalrat wieder zum Vorschein gebracht. Während die Rechte Personenfreizügigkeit und Einwanderung einschränken will, verlangt die Linke ein neues Integrationsgesetz.
- 05.03.10, Tagesanzeiger: Wer bleiben will, muss eine Landessprache büffeln
Der Nationalrat will, dass Kenntnisse einer Landessprache zur Voraussetzung für eine Niederlassungsbewilligung werden.
- 05.03.10, Tagesanzeiger: Asylgesuche aus Mazedonien steigen massiv an
Die Aufhebung der Visumspflicht für Mazedonier hinterlässt deutliche Spuren in der Schweizer Asylstatistik.
- 05.03.10, Tagesanzeiger: Urteil bringt Kantone in Bredouille
Kantone schlagen Alarm: Hunderte Haftplätze für abgewiesene Asylsuchende fehlen. Ursache ist ein Grundsatzurteil vom Februar, wonach Asylsuchende nicht mehr direkt ins Erstantragsland zurückgeschickt werden dürfen.
- 05.03.10, CURAVIVA: Übersicht über pendente Geschäfte; Frühjahrssession 2010
CURAVIVA Schweiz hat vor der Frühjahrssession wiederum ein parlamentarisches Monitoring herausgegeben.
- 05.03.10, Pressetext.at: Internet verschlimmert die Pornografiesucht
Die Pornografie und Sexsucht haben durch das Medium Internet eine neue Dimension erhalten.
- 05.03.10, NZZ Online: Die traditionelle Familie ist ein Auslaufmodell. Immer mehr Mütter sind erwerbstätig
Immer mehr Mütter gehen einer entlöhnten Erwerbsarbeit nach. Dies gilt sowohl für alleinerziehende Mütter wie auch für Frauen in einer Partnerschaft. Die Bereitschaft von Männern, ihr Pensum zu reduzieren, ist noch gering.
- 05.03.10, Verein Männerzeitung: Männerzeitung 1/2010
Schwerpunkt: Der neue Mann
- 05.03.10, Deutsches Jugendinstitut: DJI-Studie: Eins, zwei – aber nicht viele. Warum sich Paare gegen die Mehrkinderfamilie entscheiden.
Mehrkinderfamilien – Familien mit drei oder mehr Kindern – kommt demografisch gesehen eine wichtige Funktion zu, denn der Geburtenrückgang ist vor allem auch eine Folge des Rückgangs großer Familien. Doch was hält Paare von der Mehrkinderfamilie ab? [PDF]
- 05.03.10, Infoset: Newsletter März 2010
- 05.03.10, Sälzer, Christine: Schule und Absentismus. Individuelle und schulische Faktoren für jugendliches Schwänzverhalten
VS Verlag, 2010; ISBN 978-3-531-16512-7
Hält die Schule Jugendliche von der Schule fern? In diesem Buch wird gefragt, ob die Institution Schule selbst Einfluss auf die Entscheidung von Jugendlichen nimmt, dem Unterricht fern zu bleiben. Indem individuelle Hintergrundfaktoren mit schulischen Faktoren gemeinsam mehrebenenanalytisch untersucht werden, kann das Zusammenspiel von individuellen und institutionellen Effekten entschlüsselt werden.
- 05.03.10, Beobachter: IV-Detektive: Videobeweis reicht nicht
«Scheininvalide» kann nur ein Arzt überführen. Videoaufnahmen eines IV-Detektivs ersetzen die Untersuchung nicht.
- 05.03.10, Müller, Urs: Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung
Stämpfli Verlag, 2010; ISBN 978-3-7272-9779-3
Erstmals seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts am 1. Januar 2003, der 4. IV-Revision, den Massahmen zur Verfahrensstraffung und der 5. IV-Revision wird das Verwaltungsverfahren in der IV in seiner Gesamtheit dargestellt.
- 05.03.10, Meyer, Ulrich: Rechtssprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht. Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG)
Schulthess Verlag, 2010; ISBN 978-3-7255-6023-3
Die 2. Auflage der Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG ist das Ergebnis jahrzehntelanger Befassung des Autors mit der Eidg. Invalidenversicherung (IV) als dem in der Gerichtspraxis wichtigsten und am häufigsten zu Streitfällen führenden Bereich der Bundessozialversicherung.
- 04.03.10, Schweiz. Arbeitgeberverband: Nationalrat will aus der 11. AHV-Revision keine Sparvorlage machen
Der Nationalrat verzichtete darauf, aus der 11. AHV-Revision eine reine Sparvorlage zu machen. Er beschloss, zur Abfederung von Frühpensionierungen finanzielle Mittel bereit zu halten.
- 04.03.10, Schweiz. Arbeitgeberverband: Arbeitslosenversicherung: Ständerat dämpft Beschlüsse des Nationalrats
Der Ständerat milderte die Beschlüsse des Nationalrats bei der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes. Die Entscheide fällte er unter dem Druck des drohenden Referendums.
- 04.03.10, HR Today: Arbeitsbewilligung für Ausländer mit Schweizer Uni-Abschluss soll erleichtert werden
Ausländerinnen und Ausländer mit einem Schweizer Hochschulabschluss sollen leichter Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt haben. Der Nationalrat will das Ausländergesetz in diesem Sinne anpassen. Er hat am Dienstag mit 104 gegen 36 Stimmen bei 4 Enthaltungen einer Revision zugestimmt.
- 04.03.10, Tagesanzeiger: Teuerungsausgleich für Renten? Nur mit Wenn und Aber
Der Nationalrat hält in einem zentralen Punkt der 11. AHV-Revision an seinem Sanierungskurs fest. Er will die Renten nicht mehr automatisch alle zwei Jahre an die Teuerung anpassen.
- 04.03.10, BFM: Newsletter "integration", Nr. 1, Januar 2010
Der Newsletter «integration» des Bundesamts für Migration informiert regelmässig über das aktuelle Geschehen (Entwicklungen, Projekte und Publikationen) im Bereich der Integration. [PDF]
- 04.03.10, BFM: Monitor Zuwanderung, Januar 2010
Das Bundesamt für Migration ist bestrebt, seine Informationspolitik stetig zu verbessern. Es wird deshalb künftig monatlich wichtige Kennzahlen aus den Bereichen Zuwanderung und Einbürgerung publizieren. Der Monitor Zuwanderung wird jeweils in den ersten Tagen des Monats auf der Homepage des BFM aufgeschaltet. [PDF]
- 04.03.10, CURAVIVA: Fachzeitschrift März 2010
Schwerpunkt Suizidbeihilfe
- 04.03.10, CURAVIVA: Stellungnahme von CURAVIVA Schweiz zur organisierten Suizidbeihilfe
CURAVIVA Schweiz begrüsst – mit Vorbehalt – die vom Bundesrat vorgeschlagene erste Gesetzesvariante, welche eine Regelung für Sterbehilfeorganisationen und deren Aktivitäten vorsieht. Wichtig für CURAVIVA Schweiz ist, dass die Regelung der Missbrauchsbekämpfung dient und die geltenden Grundrechte nicht einschränkt.
- 04.03.10, CURAVIVA: Grundlagen für verantwortliches Handeln in Heimen und Institutionen
CURAVIVA, 2010
Ziel dieser Grundlagen für verantwortliches Handeln in Heimen und Institutionen ist es, die Bewohnerinnen*, deren Bezugsgruppen, weitere interessierte Personen und die Mitarbeiterinnen auf ethische Prinzipien aufmerksam zu machen. Diese müssen wir im Heimalltag verwirklichen, wenn unser Handeln letztlich Gutes erbringen soll. [PDF]
- 04.03.10, EBGB: Monitoring März 2010
Aktuelle gleichstellungsrelevante Informationen und Veranstaltungen
- 04.03.10, Integration Handicap: Die IV in Zahlen, Ausgabe 2010
Kostenbeiträge / Geldbeiträge / Preislimiten
- 04.03.10, Baumann, Menno: Kinder, die Systeme sprengen. Wenn Jugendliche und Erziehungshilfe aneinander scheitern
Schneider Verlag, 2010; ISBN 978-3-8340-0726-1
Dieses Buch zeigt den Weg des breit angelegten Forschungsprojektes "Systemsprenger in den Erziehungshilfen". In drei Untersuchungsschritten werden sowohl eine zahlenmäßige Erfassung des Problems als auch eine Annäherung an die Beziehungsdynamik zwischen Mitarbeitern der Erziehungshilfe und den Jugendlichen aufgezeigt.
- 04.03.10, Cloos, Peter; Karner, Britta (Hrsg.): Erziehung und Bildung von Kindern als gemeinsames Projekt
Untertitel: Zum Verhältnis familialer Erziehung und öffentlicher Kinderbetreuung
Schneider Verlag, 2010; ISBN 978-3-8340-0722-3
Der Band bietet eine grundlegende Einführung in das Verhältnis von Erziehung und Bildung in Familie und Kindertageseinrichtungen. Er liefert zugleich Argumente für eine theoretische und empirisch unterfütterte Neubestimmung. Der Band richtet sich an Studierende, Fachkräfte und Wissenschaftlerinnen zugleich.
- 04.03.10, Fischer, Jörg; Merten, Roland (Hrsg.): Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen
Schneider Verlag, 2010; ISBN 978-3-8340-0724-7
Problembestimmungen und Interventionsansätze
- 04.03.10, Dahme, Heinz-Jürgen, Wohlfahrt, Norbert (Hrsg.): Regiert das Lokale das Soziale?
Schneider Verlag, 2010; ISBN 978-3-8340-0691-2
Die Kommunalisierung und Dezentralisierung sozialer Dienste als sozialpolitische Reformstrategie
- 03.03.10, Unia: Parlament fordert Integration, verweigert jedoch die Förderung der sprachlichen Weiterbildung
Die Gewerkschaft Unia ist enttäuscht über die Ablehnung der Motion „Sprachliche Integration von Migranten und Migrantinnen mittels Bildungsgutscheinen und Zeitkredit“ von André Daguet. Die bürgerliche Seite fordert andauernd, ist aber nicht bereit zu fördern. Das ist ein herber Schlag gegen alle jene, die eine Sprache lernen wollen, aber aus beruflichen und familiären Gründen keine Ressourcen dafür haben.
- 03.03.10, NZZ Online: Grundsätzliches und Überraschendes. Sondersession im Nationalrat zur Ausländerpolitik
In der Sondersession zur Ausländerpolitik hat der Nationalrat auch Überraschendes beschlossen. So befürwortete er die Einführung von Berufslehren für Sans-Papiers.
- 03.03.10, NZZ Online: Knappes Nein zu Kinderzulagen für Selbständige
Ständerat entscheidet mit Stichentscheid für Nichteintreten
Der Ständerat will nicht, dass Selbständigerwerbende Kinderzulagen erhalten. Er ist deshalb nicht auf ein entsprechendes Geschäft eingetreten. Der Entscheid fiel jedoch hauchdünn mit dem Stichentscheid der Präsidentin. Die Meinungen gingen quer durch die Fraktionen.
- 03.03.10, Der Arbeitsmarkt: «Wir müssen Arbeit und Erlös besser verteilen»
Wie soll der Krise entgegengewirkt werden? Soziologieprofessor Ueli Mäder fordert einen sozialen Ausgleich: Die Schweiz soll sich der Working Poor annehmen. Die unteren Einkommen müssen angehoben werden, und alle Jugendlichen sollen Zugang zu einer Berufsbildung erhalten.
- 03.03.10, KABBA: Das Scheitern der Sozialpolitik
Die Sozialpolitik geht in der ganzen Schweiz zum Versuch über, mit Leistungskürzungen, Arbeitszwang und Sozialdetektiven die Sozialhilfekosten zu managen.
- 03.03.10, Tagesanzeiger: Arbeitslosengeld: Der Ständerat will die Jungen schonen
Der Ständerat fährt bei der Sanierung der Arbeitslosenversicherung einen moderateren Kurs als die grosse Kammer. Er will nun weniger rigide kürzen.
- 03.03.10, SGB: AHV- und AVIG-Revision: Ratsmehrheiten sozial blind, taub und stumm
Mitten in der Krise hat sich heute gezeigt, dass die soziale Absicherung in der Schweiz den bürgerlichen Ratsmehrheiten kaum einen Pfifferling wert ist. Der Nationalrat, der sich über den zweiten Anlauf der 11. AHV-Revision beugte, hat heute eine Vorlage gezimmert, die sich sehr nah an diejenige anlehnt, die das Volk 2004 haushoch bachab geschickt hat: [PDF]
- 03.03.10, SAJV: Revision der Arbeitslosenversicherung: Willkürlich und jugenddiskriminierend!
Die SAJV nimmt mit Bestürzung zur Kenntnis, dass der Ständerat heute bei der Revision der Arbeitslosenversicherung in weiten Teilen die jugenddiskriminierenden Beschlüsse des Nationalrates gestützt hat. Junge Erwerbslose unter 25 Jahren sollen demnach in Zukunft allein aufgrund ihres Alters massive Kürzungen bei den Taggeldern in Kauf nehmen müssen.
- 03.03.10, SECO: Finanzhilfen für die Weiterbildung stellenloser Abgänger und Abgängerinnen der beruflichen Grundbildung
Mit der finanziellen Beteiligung an Bildungsmassnahmen für stellensuchende Lehrabgänger/-innen soll deren Arbeitslosigkeit verhindert bzw. unterbrochen werden. Jugendliche Personen mit Lehrabschluss sollen beim Erwerb von Weiterbildungszertifikaten unterstützt werden.
Interessenten können sich ab dem 1. März 2010 für Beratungsgespräche anmelden, Finanzhilfen werden ab dem 15. März 2010 gewährt.
- 03.03.10, EBGB: Newsletter 1 / Februar 2010
- 03.03.10, EBGB: Tipps und Tricks, um auf einfache und pragmatische Weise die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen zu fördern
"Tipps und Tricks" stellt konkrete Massnahmen und praktische Werkzeuge zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Alltag vor.
- 03.03.10, Aids-Hilfe Schweiz / PLANeS: Spass nach Mass – Das neue Jugendkondom „ceylor Hotshot“ sorgt für ein sicheres Vergnügen
Die Aids-Hilfe Schweiz, PLANeS und der Verein Gütesiegel lancieren in Zusammenarbeit mit der Firma Lamprecht AG ein speziell für Jugendliche entwickeltes Kondom – ceylor Hotshot. Die verengte Öffnung des Kondoms sorgt für den perfekten Halt. So schützt ceylor Hotshot Jugendliche vor sexuell übertragbaren Infektionen und ungewollten Schwangerschaften.
- 03.03.10, Tagesanzeiger: «Kinder-Kondom» der Aids-Hilfe stösst auf grosse Skepsis
Brauchen Jugendliche ein eigenes Kondom? Ja, sagt die Aids-Hilfe Schweiz und hat ein «Jugend-Kondom» lanciert. Doch über dessen Sinn und Zweck streiten sich gar Fachleute, die am Projekt beteiligt sind.
- 03.03.10, BFS: Statistisches Jahrbuch und Taschenstatistik 2010. Die Übersichts- und Nachschlagewerke in neuer Ausgabe
Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2010 sowie Taschenstatistik 2010: die beiden neu erschienenen Jahrespublikationen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ermöglichen in 21 Themenkapiteln einen statistisch erschlossenen Überblick über unsere Lebenswelt – umfassend das Jahrbuch (inkl. CD-ROM), knapper die Taschenstatistik. Das Jahrbuch erscheint bereits im 117. Jahrgang. [PDF]
- 01.03.10, Soziale Medizin: Der Entwurf zur IV-Revision 6a ist da: Schön gefärbter Kahlschlag
Ein schönfärberischer Begriff prägt neuerdings die schweizerische Sozialpolitik, die eingliederungsorientierte Rentenrevision. Diese ist ein Hauptbestandteil der Vorlage für die IV-Revision 6a, die der Bundesrat heute veröffentlicht hat. Gemeint ist damit, rund 16000 bestehende Rentenansprüche zu streichen.
- 01.03.10, SGG / SAGW: Neue Plattform für die Generationen
Die Generationenplattform intergeneration.ch bietet allen interessierten Personen und Organisationen die gesamtschweizerische Anlaufstelle für Information, Austausch und Vernetzung im Bereich der Generationenbeziehungen. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und die Fachwelt. Sie ist mehrsprachig.
- 01.03.10, Pro Juventute: Gegen Jugendverbote - für einen echten Generationendialog
Immer häufiger beschliessen erwachsene Politiker/innen Verbote gegen Jugendliche. Pro Juventute bekämpft die aktuelle „Verbotswelle“ gegen Jugendliche und setzt sich für einen echten Generationendialog ein.
- 01.03.10, Radix (Hrsg.): Früherkennung und Frühintervention - Lessons learned
BAG, 2009
Vier grosse Projekte Früherkennung und Frühintervention in Schulen wurden über mehrere Jahre durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. RADIX hat die Ergebnisse in der Broschüre "Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned" vergleichend zusammengefasst.
- 01.03.10, Schwarzenegger, Christian; Müller, Jürg (Hrsg.): Zweites Zürcher Präventionsforum - Jugendkriminalität und Prävention
Schulthess Verlag, 2010; ISBN 978-3-7255-6015-8
Der Sammelband enthält Beiträge zum Ausmass der Jugendkriminalität, zur Prävention in der polizeilichen Arbeit mit Jugendlichen, zur Wirksamkeit der Frühprävention in Kindergärten und Schule, zur Rückfallprävention in Jugendheimen, zu den Initiativen des Bundes im Bereich der Prävention von Jugendkriminalität sowie zur Leistungsfähigkeit der Jugendstrafjustiz in der Schweiz.
- 01.03.10, Bundesverwaltung: Die Einkommenslandschaft der Schweiz verändert sich
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat ihre thematischen Karten aktualisiert.
- 01.03.10, BFS: Beschäftigungsbarometer im 4. Quartal 2009: Stabiler Arbeitsmarkt und positive Signale zum Jahresauftakt 2010
Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlicht werden, zeigen eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch vermeldet der sekundäre Sektor noch immer deutliche Einbussen, während der tertiäre Sektor weiter zulegt. Der Indikator der Beschäftigungsaussichten sowie der Index der offenen Stellen weisen für das 1. Quartal 2010 auf eine mögliche Verbesserung hin. [PDF]
- 01.03.10, SDBB/BBT: PANORAMA.aktuell 2010-4
Aktuelle Informationen aus den Bereichen Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sowie Arbeitsmarkt [PDF]
- 01.03.10, SGG SSG: Stellungnahme der SGG SSG und der SAMW zur vorgeschlagenen Neuregelung der organisierten Sterbehilfe
Sowohl die SGG SSG wie auch die SAMW begrüssen grundsätzlich die Bemühungen des Bundes zur Regelung der organisierten Suizidbeihilfe. Die vorgeschlagene Neuregelung wird jedoch nicht als geeignter Weg zur Lösung der aktuellen Probleme erachtet.
- 01.03.10, NZZ Online: Der Tod von eigener Hand. Ein philosophischer Blick auf ein existenzielles Problem
Die Vernehmlassungsfrist der beiden bundesrätlichen Vorschläge zur Änderung des Strafrechts in puncto organisierter Suizidbeihilfe läuft am 1. März ab. Die grundsätzlichen Dimensionen der Problematik bedürfen auch einer moralphilosophischen und rechtsethischen Besinnung.
- 01.03.10, NZZ Online: Reglementierung der Sterbehilfe bleibt stark umstritten. Vernehmlassung bringt keine klaren Mehrheiten
Soll die Sterbehilfe in der Schweiz stärker reglementiert oder ganz verboten werden. Diese beiden Möglichkeiten präsentierte Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf, weil die geltende Ordnung oft kritisiert wurde. Nun zeigt sich: Die beiden Vorschläge von Widmer-Schlumpf finden in der Vernehmlassung kaum Mehrheiten.
- 01.03.10, KiTaS: Petition "Kinderbetreuung fair finanzieren"
Mit dieser Petition wird der Bundesrat aufgefordert, die Grundlagen für eine ausreichende und faire Finanzierung der Kinderbetreuung zu schaffen – zum Wohle des Kindes. Der Bund soll sich dauerhaft finanziell engagieren und die Beteiligung der Kantone und Gemeinden verbindlich regeln.
- 01.03.10, EKKJ: Vernehmlassung Nationales Kinderschutzprogramm NKP 2010 - 2020 - Endbericht Teil II
Stellungnahme [PDF]
- 01.03.10, EJPD: Widersprüchliche Asyl- und Auslieferungsentscheide vermeiden; Bundesrat verabschiedet Botschaft
Parallele Asyl- und Auslieferungsverfahren werden in Zukunft besser koordiniert. Um widersprüchliche Entscheide zu vermeiden, wird insbesondere der Asylentscheid in wenigen Einzelfällen neu beim Bundesgericht anfechtbar sein. Der Bundesrat hat am Mittwoch eine entsprechende Botschaft mit Gesetzesentwurf verabschiedet.
- 01.03.10, Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus: GRA-Glossar historisch belasteter Begriffe veröffentlicht
Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus veröffentlicht imInternet das GRA-Glossar mit Kurzerläuterungen zu Begriffen mit rassistisch ausgrenzenden Inhalten, die mit verletzenden Wirkungen Verwendung finden. Historisch belastete Nazi-Begriffe wie „Selektion“ und „Sonderbehandlung“, jedoch auch in der aktuellen politischen Debatte häufig gebrauchte Ausdrücke wie „Islamismus“, werden kurz, prägnant und professionell definiert. [PDF]
- 01.03.10, Soziale Medizin: Die Abtreibungsgegner treten wieder auf den Plan
Den Sack hauen und den Esel meinen. Nach diesem Motto sammelt eine Gruppe konservativer Moralisten zurzeit Unterschriften für eine Volksinitiative, welche die Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen durch die gesetzliche Krankenversicherung verbieten soll.
- 01.03.10, Akademie für Sexuelle Gesundheit: Die Sexualmedizinische Enzyklopädie SexMedPedia geht online
Das Webportal Sexmedpedia ist eine niederschwellige Möglichkeit, sich über Sexualität, Probleme mit derselben und mögliche Lösungsmöglichkeiten zu informieren. Neben den Artikeln zu einzelnen Themen kommen noch interaktive Angebote hinzu.
- 01.03.10, Klemperer, David: Sozialmedizin - Public Health. Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe
Hans Huber Verlag, 2010; ISBN 978-3-456-84824-2
Den Gesundheitszustand von Individuen und der Bevölkerung zu verbessern – damit befassen sich verschiedene Berufsgruppen an unterschiedlichen Orten im System der gesundheitlichen und sozialen Versorgung.
Wo im System befinde ich mich? Welche theoretischen Annahmen liegen meiner Arbeit und der Arbeit anderer Berufsgruppen zugrunde? Wie entwickle ich eine wirkungsvolle, evidenzbasierte berufliche Praxis? Diese und weitere Fragen hilft dieses Buch zu beantworten.
- 01.03.10, Schilling, Johannes; Muderer, Corinna: Der Clown in der sozialen und pädagogischen Arbeit. Methoden und Techniken wirksam einsetzen
Reinhardt Verlag, 2010; ISBN 978-3-497-02129-1
Der Clown kann nicht nur im Krankenhaus oder Kindergarten tätig sein, sondern in allen sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern. Er stellt eine alternative Handlungsstrategie dar, die PädagogInnen, SozialarbeiterInnen und ErzieherInnen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen anwenden können.
- 01.03.10, Köstler, Anja: Mediation
Reinhardt Verlag, 2010; ISBN 978-3-8252-3369-3
Wie kann man verhindern, dass Konflikte eskalieren? Oft bietet sich die Mediation als professionelles Verfahren der Konfliktklärung und Vermittlung an. Dieses Buch führt in Konzepte und Theorien der Mediation ein und gewährt Einblick in die Arbeitsweise eines Mediators.
- 01.03.10, Stein, Anne-Dore; Krach, Stefanie; Niediek, Imke (Hrsg.): Integration und Inklusion auf dem Weg ins Gemeinwesen. Möglichkeitsräume und Perspektiven
Verlag Julius Klinkhardt, 2010; ISBN 978-3-7815-1729-5
Die Integrations-/InklusionsforscherInnen-Tagung 2009 hat die gesellschaftliche Dimension von Integration und Inklusion thematisch in den Mittelpunkt gestellt. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Ausschließungsmechanismen und Prozesse der Einbindung in die Gesellschaft und das Gemeinwesen selbst in seiner Verantwortung für die Teilhabe aller Menschen diskutiert.
- 26.02.10, Tagesanzeiger: Man darf nicht sagen, dass man arm ist
Ihr Alltag ist eine finanzielle Gratwanderung: Die Alleinerziehende Jennifer Reinhard erzählt.
- 26.02.10, tagesanzeiger: Kinderkrippen wollen fünf Milliarden Franken
Der Bund soll ein Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung für die Kinderbetreuung ausgeben, fordert eine Petition. Das entspricht der Vorgabe der Unicef.
- 25.02.10, SGB - USS: 6. IV-Revision: Es braucht auch eine Pflicht der Arbeitgeber, Behinderte einzustellen
Pressemitteilung [PDF]
- 25.02.10, BFS: Provisorische Ergebnisse zur Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2009: Die Bevölkerung der Schweiz wächst weiter an
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz erreichte gemäss provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) Ende 2009 den Stand von 7783000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dies entspricht gegenüber 2008 einer Zunahme von 81200 Personen bzw. 1,1 Prozent. Somit wuchs die Bevölkerung der Schweiz weniger stark als im Rekordjahr 2008 und in etwa gleich stark wie im Jahr 2007. [PDF]
- 25.02.10, SBV: 6. IV-Revision: Gleichstellung darf auch etwas kosten
Der SBV fordert, dass der Assistenzbeitrag nicht über die Halbierung der Hilflosenentschädigung für Menschen, die in Institutionen leben, finanziert wird. Denn gerade blinde und sehbehinderte Heimbewohner setzen die Hilflosenentschädigung häufig für die Pflege von sozialen Kontakten ausserhalb des Heims ein.
- 25.02.10, DOK: 6. IV-Revision: Unrealistische Zielsetzung
Die Behindertenorganisationen anerkennen im Grundsatz die Bestrebungen des Bundesrats für eine Förderung der Eingliederung von bisherigen IV-RentnerInnen.
Insbesondere begrüssen sie die Einführung eines Assistenzbeitrags. Sie stellen aber auch gravierende Mängel in der Vorlage zum ersten Teil der 6. IVG-Revision fest und verlangen Verbesserungen. [PDF]
- 25.02.10, Pro Infirmis: 6. IV-Revision: Nachbesserungen durch Parlament dringend nötig
Die heute vorgestellte Botschaft des Bundesrates zur 6. IVG-Revision weist einige gravierende Mängel auf. Pro Infirmis erwartet vom Parlament, dass es die Vorlage in mehreren Punkten im Sinne der Menschen mit Behinderung nachbessert.
- 25.02.10, NFP: Der Bundesrat hat den Schweizerischen Nationalfonds mit der Durchführung der zwei neuen Nationalen Forschungsprogramme „Strategien und Technologien zur wertoptimierten Nutzung der Ressource Holz“ und „Lebensende“ beauftragt.
Das NFP „Lebensende" (15 Mio. Franken) zielt darauf ab, neue Erkenntnisse über die Verläufe der letzten Lebensphase sowie die sozialen, ökonomischen, institutionellen, rechtlichen und kulturellen Bedingungen für das Sterben in der Schweiz zu gewinnen. Mit dem NFP soll Orientierungs- und Handlungswissen für die Gesundheitspolitik und für die Berufsgruppen, die in die Betreuung von Personen am Lebensende involviert sind, bereitgestellt werden.
- 25.02.10, insieme: 6. IV-Revision: Kein Assistenzbeitrag für Menschen mit geistiger Behinderung: Das ist diskriminierend!
Heute hat der Bundesrat seine Botschaft zur 6. IV-Revision und damit auch zum neuen Assistenzbeitrag verabschiedet. Dass er die Menschen mit geistiger Behinderung von diesem Model ausschliesst, das Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und neue Lebensformen ausserhalb der Institution ermöglicht, ist eine grosse Enttäuschung. insieme fordert dringend eine Verbesserung der Vorlage. [PDF]
- 25.02.10, Pro Senectute: Zeitlupe März 2010
Rituale: Hilfe bei entscheidenden Lebensübergängen
- 25.02.10, IGFH: Forum Erziehungshilfen 1/2010
Thema: Tagesgruppen
Tagesgruppen zwischen fachlichen Herausforderungen und organisatorisch-strukturellen Realitäten
Kompetenzen von MitarbeiterInnen in Tagesgruppen
Die Integration von Erziehungshilfen in die Offene Ganztagesschule
Sozialraumorientierung und Strukturprinzipien des Jugendhilferechts
Wenn Pflegekinder in die Herkunftsfamilien zurückkehren sollen...
- 25.02.10: Suchtmagazin 1/2010
Evidenzbasierte Suchtprävention
- 25.02.10, Admin: Verschiedene Massnahmen gegen die schwerere Jugenddelinquenz einschliesslich die Bandenkriminalität werden umgesetzt
In den vergangenen Monaten sind bereits verschiedene Massnahmen gegen die schwerere Delinquenz von Jugendlichen ergriffen worden. Zusätzliche Präventionsmassnahmen gegen die von Jugendlichen ausgehende Bandenkriminalität erachtet der Bundesrat nicht als erforderlich, wie er in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht schreibt.
- 25.02.10, Admin: Sichtbarer Erfolg der 4. und 5. IV-Revision: Erneut deutlich weniger Renten im Jahr 2009
Die Zahl der Neurenten in der Invalidenversicherung hat 2009 nochmals um rund 10% abgenommen. Die IV gewährt heute 44% weniger neue Renten als im Jahr 2003, dem Jahr mit der höchsten Anzahl Neurenten, bevor die Trendwende eingesetzt hat.
- 25.02.10, Admin: 6. IV-Revision: Botschaft für nächsten Sanierungsschritt
Der Bundesrat hat die Botschaft zum ersten Teil der 6. Revision der Invalidenversicherung (IV-Revision 6a) verabschiedet. Die Massnahmen erweitern und verstärken die Anstrengungen der Invalidenversicherung, Menschen mit einer Behinderung so weit als möglich in das Erwerbsleben und in die Gesellschaft einzugliedern, statt ihnen eine Rente auszurichten. Mit der Revision 6a soll das ab Ende der Zusatzfinanzierung, also ab 2018, wieder zu erwartende Defizit der IV etwa halbiert werden. Das zweite Massnahmenpaket (IV-Revision 6b), das noch 2010 vorgelegt werden soll, wird das Ziel verfolgen, das verbleibende Defizit zu eliminieren und die IV nachhaltig zu sanieren.
- 25.02.10, humanrights.ch: Sexuelle Orientierung und Asyl: Petition von Amnesty International
Viele Asylsuchende, die in ihrem Heimatland aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden, werden von der Schweiz zurück geschickt - auch wenn ihnen Folter oder gar der Tod droht. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf eine mangelnde Sensibilisierung der hiesigen Entscheidungsträger/innen.
- 25.02.10, swissinfo: Die kleinen Mängel der Pensionskassen
Das System der beruflichen Vorsorge ist in der Schweiz prinzipiell gut, hält Sozialversicherungs-Experte Giuliano Bonoli fest. Doch drängten sich einige Verbesserungen auf. Man sollte sich ein Beispiel am niederländischen System nehmen.
- 25.02.10: Ausbau der Ausbildungszuschüsse in der Arbeitslosenversicherung
Der Bundesrat wird beauftragt, der Bundesversammlung eine Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) vorzulegen, die Artikel 66a Buchstabe b AVIG, der das Mindestalter für den Erhalt von Bildungszulagen bei 30 Jahren festlegt, aufhebt.
Motion von Aubert Josiane
- 25.02.10, parlament: Junge Arbeitslose ohne Grundbildung. Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen
Der Bundesrat wird beauftragt, vorübergehend folgende konjunkturelle Massnahme zu ergreifen: Jedes Unternehmen, das seit mindestens zwei Jahren Lernende ausbildet und das im laufenden Jahr eine arbeitslose Lernende oder einen arbeitslosen Lernenden mehr anstellt als im Vorjahr, wird mit einer Jahresprämie von 5000 Franken pro Ausbildungsplatz belohnt. Diese Massnahme ist zeitlich befristet.
Motion von Aubert Josiane
- 25.02.10, parlament: Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege
Ich bitte den Bundesrat, in einem Bericht darzulegen, ob die bestehenden gesetzlichen Grundlagen und qualitativen Mindestanforderungen an die häusliche Pflege genügen, wie diese durchgesetzt werden können und ob es zusätzliche Qualitätskontrollen, Bildungs- und Weiterbildungsmassnahmen braucht.
Postulat von Schenker Silvia
- 25.02.10, parlament: Weiterbildungsgutscheine für Freiwilligenarbeit
Wer in einem bestimmten Umfang Freiwilligenarbeit leistet, soll Anrecht auf bezahlte Weiterbildung haben. Der Bundesrat wird im Hinblick auf das Europäische Jahr der Freiwilligenarbeit 2011 beauftragt, die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen zu schaffen.
Motion von Jacqueline Fehr.
- 25.02.10, TagesAnzeiger: Viel mehr Krebskranke in Deutschland
Die Zahl der Krebskranken in Deutschland ist in den vergangenen 20 Jahren drastisch nach oben geschnellt.
- 25.02.10, TagesAnzeiger: Bundesrat will 12 500 IV-Rentner weniger
Bis 2018 sollen 12 500 IV-Renten wegfallen. Der Bundesrat hat dieses Ziel in seiner Botschaft zur 6. IV-Revision festgeschrieben – trotz Protesten von Behindertenverbänden und der Linken.
- 25.02.10, NZZ Online: Strafrecht bei Jugendgewalt wird nicht verschärft
Straftaten in Gruppen werden meist von minderjährigen oder jungen Tätern verübt. Der Bundesrat verzichtet aber darauf, das Strafrecht für in Gruppen begangene Taten zusätzlich zu verschärfen. Das Jugendstrafgesetz ermögliche bereits einschneidende Sanktionen.
- 24.02.10, swissinfo: Schutz für Opfer von Diskriminierung ungenügend?
Einen "Grundsatz der Nichtdiskriminierung" fordert die Eidgenössische Kommission gegen Rassimus (EKR) auch in Bezug auf Wohnungen und Jobs. Falls dies zu einem "Vertragszwang" führen sollte, wäre der Hauseigentümerverband nicht einverstanden.
- 24.02.10, NZZonline: IV-Rentner vermehrt in die Arbeitswelt eingliedern
IV-Rentner sollen künftig vermehrt in die Arbeitswelt eingegliedert werden. Trotz Protesten von Behindertenverbänden hält der Bundesrat an diesem Kernstück seiner Revision der Invalidenversicherung fest. Er verspricht sich davon ein jährliches Einsparpotenzial von 231 Millionen Franken.
- 24.02.10, EKR: Lückenhafter Schutz für Opfer von rassistischer Diskriminierung
Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR benennt Mängel des Rechts in der Gewährleistung des Schutzes vor rassistischer Diskriminierung. Sie fordert klares Bekenntnis der Politik zu einer wirksamen Anti-Rassismus-Politik.
- 23.02.10, jusletter: Säulen 3a und 3b in der Scheidung
Die private Vorsorge bildet in vielen Scheidungsverfahren einen zentralen Streitpunkt der Parteien. Die rechtliche Zuordnung der vorhandenen Versicherungen und Vorsorgeguthaben ist zwar meist klar. Allerdings gehen die Ehegatten in intakter Ehe oft selbstverständlich davon aus, dass diese Vermögenswerte der wirtschaftlichen Absicherung der ehelichen Gemeinschaft in der Zukunft zur Verfügung stehen werden. Im Scheidungsfall endet diese gemeinsame Perspektive. Dies wirft die Frage auf, wessen Vorsorge die fraglichen Vermögenswerte nun dienen sollen. Dem soll im Folgenden nachgegangen werden. Dabei liegt der Fokus auf der privaten Vorsorge in der Form der gebundenen oder freien Selbstvorsorge.
- 23.02.10, NZZ Online: Lausanne probt den Aufstand im Asylwesen
Der Lausanner Stadtrat will auch Junge ohne gültige Papiere als Lehrlinge anstellen. Der kantonale Justizdirektor Philippe Leuba stellt sich quer und droht mit Strafanzeigen.
- 23.02.10, admin: Spitex-Statistik 2008
Rund 211 000 Klientinnen und Klienten beanspruchten im Jahr 2008 Spitex-Leistungen, was einem Anteil von 3 Prozent an der Gesamtbevölkerung entspricht. Sie wurden von knapp 29 000 Personen in 604 Spitex-Organisationen gepflegt und betreut. Drei Viertel der Klientinnen und Klienten bezogen Pflegeleistungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 9 Prozent mehr Subventionsbeiträge von den Gemeinden und 6 Prozent mehr von den Kantonen an die Spitex-Organisationen ausbezahlt worden. [PDF]
- 22.02.10: Website zur Jugenarmut
- 22.02.10, Margarita Herren-Neidhart : Überforderte Familiensysteme
Strategien zu einer gelingenden sozialen Integration in der Jugendphase [PDF]
- 19.02.10, NZZ: Doch keine rigorosen Taggeld-Kürzungen. Wirtschaftskommission des Nationalrats folgt Ständeratskommission
Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die Leistungskürzungen für Arbeitslose etwas moderater gestalten, als es der Rat im Dezember beschlossen hat. Sie folgt damit bereits einigen Anträgen der ständerätlichen Schwesterkommission. An den Kürzungen für junge Arbeitslose will eine knappe Mehrheit aber festhalten.
- 19.02.10, humanrights.ch: Diskussion über den Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen
Ein Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen war im Parlament nicht umstritten. Die bestehenden Regelungen sind lückenhaft und unübersichtlich. Sowohl der Bund wie die Kantone regeln Teilbereiche, wobei zum Teil für die gleiche Frage unterschiedliche Lösungen vorgesehen sind. Der Verfassungsartikel will Ordnung in diesen Wirrwarr bringen.
- 19.02.10, Tagesanzeiger: Krebs bald häufigste Todesursache in der Schweiz
Krebs wird 2010 die weltweit häufigste Todesursache sein. In der Schweiz erkrankt jeder dritte Mensch an einem Tumor. Der Präsident der Krebsliga Schweiz fordert Massnahmen wie sie England eingeführt hat.
- 19.02.10, CURAVIVA: Point de vue, Ausgabe Frühling 2010
Die Frühlingssession 2010 aus der Perspektive der Institutionen und Heime [PDF]
- 19.02.10, Parlament: Ausschaffung auch bei Wirtschaftsdelikten
Kriminelle Ausländerinnen und Ausländer sollen auch für schwere Wirtschaftsdelikte ausgeschafft werden. Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) hat ihren direkten Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative entsprechend ergänzt.
- 19.02.10, borderline-europe: Neue Zeitschrift gegen das kollektive Schweigen: "Das Sterben an den EU-Außengrenzen"
Zeitschrift von borderline-europe, Sonderausgabe
Abschottung mit Todesfolge: Die Festung Europa macht die Schotten dicht.
- 19.02.10, BSV: Jahresbericht 2009, Bereich Forschung und Evaluation
Bundesamt für Sozialversicherungen, Januar 2010
Der vorliegende Jahresbericht zur Ressortforschung des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV gibt einen kurzen Überblick über die Forschungs- und Evaluationstätigkeiten im Jahr 2009. Die Ressortforschung in der Bundesverwaltung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Politik. Die Resultate müssen wissenschaftlichen Qualitätskriterien genügen, möglichst unmittelbar für die Weiterentwicklung der sozialen Sicherheit nutzbar sein und oft auf ganz aktuelle Fragestellungen Antworten liefern. [PDF]
- 19.02.10, Burghardt, Heinz; Enggruber, Ruth (Hrsg.): Soziale Dienstleistungen am Arbeitsmarkt in professioneller Reflexion Sozialer Arbeit
Frarnk & Timme Verlag, 2010; ISBN 978-3-86596-282-9
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes setzen sich aus einer professionellen, sozialwissenschaftlichen, juristischen und praktischen Sicht mit der neuen Konstellation auseinander, in der eine „aktivierende“ Sozialpolitik und die Profession Sozialer Arbeit aufeinandertreffen.
- 18.02.10, SUVA: 2009 erneut weniger neue Invalidenrenten
Die Wiedereingliederungsaktivitäten der Suva zeigen Erfolg: 2009 ging die Zahl der neugesprochenen Invalidenrenten nochmals zurück. Mit 2050 neuen Renten lag die Zahl 7,3 Prozent tiefer als im Vorjahr, die Kosten sanken gar um 9,8 Prozent. Rückläufig war 2009 auch die Zahl der Berufsunfälle.
- 18.02.10, Bundesverwaltung: Verlängerung des Impulsprogramms für familienergänzende Kinderbetreuung: Botschaft verabschiedet
Der Bundesrat hat angesichts der positiven Vernehmlassungsergebnisse eine Botschaft verabschiedet, in der die Verlängerung der Geltungsdauer des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung um vier Jahre vorgeschlagen wird. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das Impulsprogramm auf jenen Bereich fokussiert werden soll, der die Unterstützung des Bundes am dringendsten benötigt: die Betreuung von Kindern im Vorschulalter. Eine neue Evaluationsstudie des Programms belegt die Nachhaltigkeit von Betreuungseinrichtungen, die mit Finanzhilfen des Bundes aufgebaut wurden.
- 18.02.10, Frey, Miriam; Koch, Patrick; Waeber, Philipp; Kägi, Wolfram: Evaluation «Anstossfinanzierung». Nachhaltigkeit und Impulseffekte der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
BSV, 2010; Forschungsbericht Nr. 1/10; ISSN 1663-4659
Nach fast 6 Jahren Laufzeit des Impulsprogramms hat das Bundesamt für Sozialversicherungen den Auftrag zu einer Evaluationsstudie erteilt, die hauptsächlich die Frage der Nachhaltigkeit der Finanzhilfen untersuchen sollte. Zusätzlich wurde auch nach der Impulswirkung gefragt: Wurden mit dem Programm des Bundes in den Kantonen und Gemeinden Aktivitäten ausgelöst und Rahmenbedingungen erstellt, welche die Schaffung von Betreuungsplätzen begünstigen?
Die Evaluation zeigt, dass die Nachhaltigkeit der Finanzhilfen sehr hoch ist: 99% der Kindertagesstätten und 94% der Einrichtungen für die schulergänzende Kinderbetreuung, deren Finanzhilfen seit 1 bis 4 Jahren beendet sind, existieren zum Zeitpunkt der Untersuchung im Frühjahr 2009 noch immer. [PDF]
- 18.02.10, Bundesverwaltung: Fast 685000 Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland
Die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer hat 2009 um 8798 Personen auf 684974 zugenommen: Im Jahr 2000 lebten noch 580396 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. Gewachsen ist seither vor allem die Zahl der Doppelbürgerinnen und Doppelbürger, und zwar von 405921 auf heute 493468 Personen.
- 18.02.10, Beobachter: Singles: «Frauen haben sehr gute Karten»
Sexuell hyperaktiv und unfähig, sich zu binden: So sind Singles, sagt man. Karl Lenz weiss es besser. Der Soziologe hat sich ausgiebig mit dem Wesen der Ungebundenen befasst.
- 18.02.10, Tagesanzeiger: Ludwig A. Minelli über den Freitod
Besser als eine abstrakte Weltanschauung sei die konkrete Anschauung. Letztere allerdings fehle bei den Mitgliedern der Nationalen Ethikkommission, meint Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli.
- 18.02.10, Breitschmid, Peter; Eitel, Paul; Fankhauser, Roland; Geiser, Thomas; Rumo-Jungo, Alexandra: Erbrecht
Schulthess Verlag; ISBN 978-3-7255-5883-4
Die modulare Aufbereitung der Materie in diesem Buch möchte Anfängern die Zusammenhänge darlegen, auf die sie in späteren Studienphasen zurückgreifen können. Das Buch kann so zum Begleiter im Studium werden. Der Band mag aber auch als Grundlage in der nicht erbrechtlich spezialisierten Beratung dienen.
- 18.02.10, Fankhauser, Susanne: Sachverhaltsabklärung in der Invalidenversicherung - ein Gleichbehandlungsproblem. Ausgewählte Fragen zur Feststellung des rentenanspruchserheblichen Sachverhalts
Schulthess Verlag, 2010; ISBN 978-3-7255-6003-5
Bei Gesundheitsbeeinträchtigungen und ihren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gibt es den richtigen oder wahren Sachverhalt nicht. Das Gleichbehandlungsgebot verlangt deshalb von der Rechtsprechung die Festsetzung von Qualitätsstandards für die Beweismittel im Abklärungsverfahren.
- 17.02.10, Presseportal Schweiz: Discours Suisse: Schweizer Schulen integrieren Ausländerkinder mit Erfolg: Kopftuch und Absenz beim Schwimmunterricht werden toleriert
Mit Toleranz und Dialog integrieren Schweizer Schulen die wachsende Zahl von Ausländerkindern erfolgreich. Die Annahme des Minarett-Verbots hat keine Spuren hinterlassen. Kopftuchtragende Mädchen und Absenzen beim Schwimmunterricht werden vielerorts toleriert, namentlich in der Westschweiz.
- 17.02.10, Discours Suisse: Ausgabe Februar 2010: Integration an Schweizer Schulen auf gutem Weg
- Bericht aus der französischen Schweiz: Romandie setzt bei der Integration auf Toleranz und Dialog
- Bericht aus der italienischen Schweiz: Integration: ein seit Jahrzehnten bewährtes Modell im Kanton Tessin
- 17.02.10, Bundesverwaltung: Bundesrat Didier Burkhalter unterzeichnet das Bildungsabkommen zwischen der Schweiz und der EU
Bundesrat Didier Burkhalter hat heute in Brüssel zusammen mit der EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou und dem Vertreter der spanischen EU-Ratspräsidentschaft, Bildungsminister Angel Gabilondo Pujol, das bilaterale Bildungsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen eröffnet der Schweiz die offizielle Teilnahme an den Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen der EU.
- 17.02.10, Swissinfo.ch: "Ich war Studierende, nicht Rollstuhlfahrerin"
Als behinderter Mensch ein Universitätsstudium zu absolvieren ist heute einfacher als früher. Trotz dem Gleichstellungsgesetz sind aber noch nicht alle Barrieren aus dem Weg geräumt.
- 17.02.10, Schule und Elternhaus Schweiz: Schweizer Jugend surft
Wissen Sie, in welchem Internetforum ihr Kind regelmässig unterwegs ist? Falls nicht, geht es Ihnen wie den meisten Eltern. Das zeigt die jüngste Umfrage des Junior Web Barometers von SWITCH. Demnach haben 69 Prozent der befragten 13- bis 20-Jährigen auf Ihrem Heimcomputer uneingeschränkten Zugriff auf sämtliche Webinhalte. [PDF]
- 17.02.10, Schweiz. Arbeitgeberverband: Ständeratskommission lehnt Familienzulagen für Selbständigerwerbende ab
Die Sozialkommission des Ständerats ist dagegen, dass Selbständigerwerbende in der ganzen Schweiz Anspruch auf Kinderzulagen erhalten sollen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.
- 17.02.10, BGer: BGer-Entscheid: Für Aufenthaltsrecht zählt nur Ehezeit in der Schweiz
Aus dem Ausland nachgezogene Ehepartner behalten nach dem Scheitern ihrer Ehe nur dann ein Aufenthaltsrecht, wenn die eheliche Gemeinschaft in der Schweiz mehr als drei Jahre bestanden hat. Die im Ausland verbrachte Ehezeit zählt laut Bundesgericht nicht.
(BGer-Urteil 2C_304/2009 vom 9.12.2009)
- 17.02.10, CASH: BGer: Unfallversicherung darf auch im Ausland ermitteln
Schweizer Unfallversicherungen dürfen mutmassliche Betrüger auch im Ausland von Privatdetektiven überwachen lassen. Ein Mann aus Deutschland ist vor Bundesgericht abgeblitzt. Gemäss dem Urteil wurden ihm die Versicherungsleistungen zu Recht gestrichen.
(BGer-Urteil 8C_239/2008 vom 17.12.2009)
- 17.02.10, Universität Basel: Erste Gesamtanalyse zur Philanthropie in der Schweiz
In der Schweiz werden pro Jahr rund 3 Mrd. Franken an Bar- und Sachmittel sowie 31 Mrd. Franken in Form von Freiwilligenarbeit gespendet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Basel. Sie gibt zudem erstmals einen Überblick über die Institutionen, die sich für die Förderung der Philanthropie in der Schweiz einsetzen.
- 17.02.10, Hennicke, Klaus; Seidel, Michael (Hrsg.): Psychische Störungen, Verhaltensprobleme und intellektuelle Behinderung
Lebenshilfe Verlag, 2010; ISBN 978-3-8017-2155-8
Das Buch liefert einen fundierten Überblick zur Entstehung, Diagnostik und multimodalen Behandlung von psychischen Störungen und Verhaltensproblemen bei Kindern und Erwachsenen mit einer intellektuellen Behinderung.
- 15.02.10, BFS: Newsletter Nr. 29 Februar 2010
Informationen zur schweizerischen Sozialhilfestatistik
- 15.02.10, Procap et al.: IV- Gutachten - ein gemeinsames Positionspapier
In Anbetracht der einseitigen wirtschaftlichen Abhängigkeit der Begutachtungsinstitute und einzelner Gutachter einerseits und der fehlenden Kontrolle andererseits ist ein faires IV-Verfahren mit den bestehenden Regeln nicht mehr garantiert. Es ist notwendig, die Begutachtung umfassender zu regeln. [PDF]
- 15.02.10, ch.ch: Volksabstimmung vom 7. März 2010
Die folgenden Vorlagen kommen am 7. März 2010 zur Abstimmung: den Bundesbeschluss zu einem Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen, die Volksinitiative "Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (Tierschutzanwalt-Initiative)" und die Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; Mindestumwandlungssatz).
- 15.02.10, Universität Zürich: Forschung am Menschen: Ein «Ja» für mehr Rechtssicherheit
Bernhard Rütsche, Rechtsprofessor an der Universität Zürich, plädiert für ein «Ja» zum Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen. Umstritten ist unter anderem die Forschung an urteilsunfähigen Personen.
- 15.02.10, Swissinfo.ch: Schweizer Armut menschenwürdiger als deutsche?
Die Berechnungs-Kriterien der deutschen Sozialhilfe, Hartz-IV genannt, garantierten ein menschenwürdiges Existenzminimum nicht. Zu diesem Schluss kommt das Bundesverfassungsgericht in Deutschland. Trifft diese Kritik auch auf die Sozialhilfe in der Schweiz zu?
- 15.02.10, Bundesverwaltung: Sozialdienst der Armee hat mit 1,87 Mio. Franken unterstützt
Im letzten Jahr hat der Sozialdienst der Armee (SDA) insgesamt 1,87 Millionen Franken an Angehörige der Armee in Rekrutenschulen und Wiederholungskursen sowie an Militärpatienten und Hinterbliebene ausbezahlt. Dies sind 610000 Franken weniger als im Vorjahr, wie dem Jahresbericht 2009 des SDA zu entnehmen ist.
- 15.02.10, Parlament: Dossier: Arbeitslosenversicherungsgesetz. 4. Revision
Aktualisiert: 12.02.2010
- 15.02.10, Lutz, Ronald; Hammer, Veronika (Hrsg.): Wege aus der Kinderarmut. Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen und sozialpädagogische Handlungsansätze
Juventa, 2010; ISBN 978-3-7799-1889-9
„Wege aus der Kinderarmut“ nimmt eine Handlungsperspektive ein, die die Lebenslagen und die Verwirklichungschancen von armen Kindern in den Blick nimmt. Wie können Kinder, die jetzt in Armut sind oder in Armut geraten, vor den Folgen dieser Lebenslage geschützt bzw. gestärkt werden? [PDF]
- 15.02.10, Steckelberg, Claudia: Zwischen Ausschluss und Anerkennung. Lebenswelten wohnungsloser Mädchen und junger Frauen
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-17064-0
Als Mädchen und junge Frau auf der Straße zu leben, bedeutet den Ausschluss aus einer Vielzahl von Lebensbezügen, die für andere junge Menschen selbstverständlich sind. Die Altersgruppe der 16 - 23-jährigen steht im Mittelpunkt der Untersuchung.
- 15.02.10, Sommerfeld, Alkje: Fremdenfeindlichkeit durch Emotionen? Subjektive Deutungsmuster Jugendlicher gegenüber Zuwanderern
Juventa, 2010; ISBN 978-3-7799-1753-3
Die Studie untersucht den subjektiven Sinn und die emotionalen Hintergründe von fremdenfeindlichen Positionen und Verhaltensweisen Jugendlicher. [PDF]
- 15.02.10, Birgmeier, Bernd: Sozialpädagogisches Coaching. Theoretische und konzeptionelle Grundlagen und Perspektiven für Soziale Berufe
Juventa, 2010; ISBN 978-3-7799-1954-4
Der vorliegende Band führt ein in Grundlagen und Perspektiven eines sozialpädagogischen Coachings in der Praxis, das sowohl im Sozialmanagement, als auch adressatenübergreifend im sozialen Bereich angewandt werden kann. [PDF]
- 12.02.10, Caritas Schweiz: «Plan B»: Ein Projekt zum richtigen Umgang mit Geld
Unter dem Namen «Plan B» sind Caritas Schweiz, Pro Juventute und die Finanzdienstleisterin Aduno Gruppe per Ende 2009 eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Die drei Parteien entwickeln Produkte und Dienstleistungen, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld und Konsum beitragen.
- 12.02.10, ETH Wohnforum: Ausstellung "Ich wohne, bis ich 100 werde"
Eine Ausstellung des ETH Wohnforum – ETH CASE, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur des Kantons St.Gallen 13. Februar bis 28. März 2010
- 12.02.10, Swissinfo.ch: "Deutsche unbeliebter als alle anderen Westeuropäer"
Erst waren es die Italiener, dann die Kosovo-Albaner und jetzt die Deutschen: Der Sozialwissenschaftler Marc Helbling erklärt, wann Migranten in der Schweiz auf Unwillen stossen – und warum es unsere Nachbarn besonders schwer haben.
- 12.02.10, SFA: Cannabiskonsum und psychische Beschwerden
In einer aktuellen Analyse hat die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) erstmals für die Schweizer Bevölkerung den Zusammenhang zwischen psychischen Beschwerden und Cannabiskonsum aufgezeigt. Im Vergleich zu Personen, die nie kiffen, leiden Konsumierende häufiger unter Symptomen einer Depression, psychischer Belastung oder allgemeiner Schwäche.
- 12.02.10, SNF: Wie Schlaf- und Beruhigungsmittel süchtig machen
Weitverbreitete Schlaf- und Beruhigungsmittel lösen im Hirn funktionale Veränderungen aus, die zu einer Entfesselung des Belohnungssystems und schliesslich zu zwanghaftem Suchtverhalten führen können. Im Prinzip liesse sich dies in Zukunft vermeiden, zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Forschungsarbeit.
- 11.02.10, NZZ Online: Asylbewerber dürfen nicht sofort ausgewiesen werden
Bundesverwaltungsgericht rügt Bundesamt für Migration
Asylsuchende, für die gemäss Dublin-Abkommen ein anderer Staat zuständig ist, dürfen nicht sofort nach dem betreffenden Entscheid ausgeschafft werden. Das Bundesverwaltungsgericht verlangt eine effektive Rekursmöglichkeit.
(BVGer- Entscheid E-5841/2009 vom 2. Februar)
- 11.02.10, Unia: Rentenklau: "Wir brauchen keine Rentensenkung"
Der Ökonom Andres Frick von der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH hat nachgerechnet – bis 2050. Klarer Befund: Auch bei starker Überalterung werden die Jungen reicher sein als heute.
- 11.02.10, PANORAMA.web: Über 40 Millionen Menschen im Abseits
Gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation(IAO) laufen weltweit über 40 Millionen Menschen Gefahr, vom Arbeitsmarkt endgültig ausgeschlossen zu werden. Diese Zahl umfasst Langzeitarbeitslose und jene, die neu ins Erwerbsleben einsteigen möchten und stattdessen direkt bei der Sozialhilfe landen oder in anderer Form ohne Erwerbsarbeit bleiben. Der Bericht 2008 der IAO hält fest, dass Dauer und Ausmass der Krise verringert werden könnten, sofern die einzelnen Konjunkturprogramme und die allgemeine Politik sich am weltweiten Beschäftigungspakt der IAO vom Juni 2009 orientierten.
- 11.02.10, SDBB/BBT: PANORAMA.aktuell, 2010-3
Aktuelle Informationen aus den Ber eichen Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sowie Arbeitsmarkt [PDF]
- 11.02.10, Kessl, Fabian; Plößer, Melanie (Hrsg.): Differenzierung, Normalisierung, Andersheit. Soziale Arbeit als Arbeit mit den Anderen
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-16371-0
Das Lehrbuch diskutiert dieses grundlegende Verhältnis von Sozialer Arbeit, Andersheit und Normalisierung. Die Autorinnen und Autoren stellen außerdem vor, wie Differenzen sozialpädagogisch und sozialpolitisch thematisiert werden und zeigen, wie differenzorientierte Ansätze auch (dilemmatische) Effekte (re)produzieren.
- 11.02.10, Chassé, Karl August; Zander, Margherita; Rasch, Konstanze: Meine Familie ist arm. Wie Kinder im Grundschulalter Armut erleben und bewältigen
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-17214-9
Im Buch wird aus Schilderungen von Kindern deutlich, wie sie sich, ihre Familie, ihr Umfeld unter Armutsbedingungen sehen. Eine einzigartige Analyse der verheerenden, vielschichtigen Auswirkungen von Armut auf Kinder. Das Buch liefert die Ergebnisse einer qualitativen Studie, die die Lebenslage von Kindern im Grundschulalter aus der Perspektive der Kinder untersucht.
- 11.02.10, Krüger, Heinz-Hermann; Rabe-Kleberg, Ursula; Kramer, Rolf-Torsten; Budde, Jürgen (Hrsg.): Bildungsungleichheit revisited. Bildung und soziale Ungleichheit vom Kindergarten bis zur Hochschule
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-16672-8
„Bildungsungleichheit revisited“ greift die in den letzten Jahren wieder verstärkten Bemühungen einer empirischen Analyse und theoretischen Erklärung von sozialen Ungleichheiten auf. In den Beiträgen wird nach Phänomenen der sozialen Ungleichheit in allen wichtigen Bildungsbereichen entlang des Lebenslaufes – also vom Kindergarten bis zur Hochschule bzw. zur Berufsausbildung – gefragt.
- 11.02.10, Hunner-Kreisel, Christine; Andresen, Sabine (Hrsg.): Kindheit und Jugend in muslimischen Lebenswelten
Aufwachsen und Bildung in deutscher und internationaler Perspektive
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-16751-0
Wie sehen Bedingungen des Aufwachsens und Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in muslimisch geprägten Kontexten aus? Theoretische Diskurse und empirische Befunde einer Tagung, die erstmals einen dezidiert internationalen und interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch ermöglicht hat, werden in diesem Band vorgelegt.
- 11.02.10, Diefenbach, Heike: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem. Erklärungen und empirische Befunde
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-17035-0
Die vorliegende Arbeit stellt zusammen, was über die Situation von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen Schulsystem und die Determinanten der beobachtbaren Nachteile aufgrund empirischer Forschung aus Soziologie, Sozialpsychologie und Pädagogik tatsächlich bekannt ist, und ergänzt diese Befunde um Forschungsergebnisse der Autorin.
- 11.02.10, Hentges, Gudrun; Hinnenkamp, Volker; Zwengel, Almut (Hrsg.): Migrations- und Integrationsforschung in der Diskussion. Biografie, Sprache und Bildung als zentrale Bezugspunkte
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-16802-9
Einwanderung hinterlässt ihre Spuren in der Struktur der Bevölkerung: Die sich daraus ergebende gesellschaftliche Heterogenität – die Vielfalt an Sprachen, Religionen und Kulturen – stellt auch die Sozialwissenschaften immer wieder vor neue Herausforderungen. Der Band nähert sich den Themen Migration und Integration aus interdisziplinärer Perspektive. Die Beiträge aus Politologie, Soziologie, Pädagogik und Linguistik gruppieren sich um die zentralen sozialwissenschaftlichen Kategorien Biografie, Sprache und Bildung.
- 11.02.10, Dollinger, Bernd: Jugendkriminalität als Kulturkonflikt. Einführende Zugänge
VS Verlag, 2010; ISBN: 978-3-531-17154-8
Neuere kulturtheoretische Positionen beinhalten das Potenzial eines innovativen Zugangs zu Jugendkriminalität. Sie wird als Artikulationspraxis analysiert, die in sich komplex und widersprüchlich aufgebaut ist. In dem Buch wird dies vorrangig auf zwei Themenbereiche bezogen: Was ist Jugendkriminalität im Sinne einer v.a. politischen Praxis? Wie sind Subjekte in sie involviert, die als "Täter" identifiziert werden?
Wichtig:
Die Pressemitteilungen früheren Datums sind nur für Mitglieder des Fördervereins zugänglich.
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