Inhalt - FOKUS.sozialinfo.ch



© flickr.com Eva-Maria Voigtel

Früherkennung und Frühintervention im Kindesschutz - Eine Übersicht

Spätestens seit Inkrafttreten des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes (KESR) und der Einrichtung der damit verbunden Behörden, hat in der Öffentlichkeit aber auch in der Fachwelt eine allgemeine Sensibilisierung für den Kindesschutz, für die Früherkennung von Kindeswohlgefährdungen und für die Notwendigkeit von möglichst frühen Interventionen stattgefunden. Dies schlägt sich einerseits in einem Gesetzesentwurf nieder, der zurzeit im eidgenössischen Parlament hängig ist, es zeigt sich aber auch in diversen praxisbezogenen Leitfäden, Broschüren, Konzepten, die sich an Fachleute richten. Im Folgenden eine Zusammenstellung.

Weiterlesen

erstellt: 05.12.2016

 

 

© CCO Public Domain; johnhain/Pixabay

Geschichte zum medizinischen Umgang mit dem dritten Geschlecht wird aufgearbeitet

November 2016

Im Oktober gab der Nationalfonds bekannt, dass er das Kinderspital Zürich bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung zur Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung unterstützt. In den 1950er Jahren war das "Kispi" eine der führenden Forschungs- und Behandlungsstätten für Intersex-Kinder. In westlichen Ländern wurden damals Kinder mit Geschlechtervarianten fast ausnahmslos operiert.

Weiterlesen

erstellt: 01.11.2016

 

 

© Tageswoche.ch, mit freundlicher Genehmigung

Positive Kesb-Bilanz nach den ersten vier Jahren

Oktober 2016

Per 1. Januar 2013 wurde das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) eingeführt. Damit ging auch eine institutionelle Reform einher. Die 146 neu geschaffenen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) ersetzten die 1415 bisherigen Vormundschaftsbehörden. Dieser Systemwechsel hat immer wieder Kritik provoziert; anhand von problematischen Einzelfällen wurde das ganze System in Frage gestellt. Am 8. September zog die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) nun eine positive Bilanz dieser ersten vier Jahre, zeigte aber auch einige Verbesserungspotenziale auf.

Weiterlesen

erstellt: 01.10.2016

 

 

© fotolia.com

Kontroverse Diskussionen um Geschlechtertrennung in öffentlichen Bädern und Burkini-Verbote

September 2016

Bieten öffentliche Schwimmbäder separate Öffnungszeiten nur für Frauen an, führt das meist zu kontroversen Diskussionen. Während Kritiker finden, damit werde ein falsches Signal gesetzt und die Geschlechtertrennung stärkten rückständige Tendenzen, betonen die Befürworter gerade die integrationsfördernden Aspekte. Baden Musliminnen in öffentlichen Bädern mit dem Burkini-Ganzkörperbadeanzug, kreist die Diskussion oftmals um Hygiene und gegenseitige Toleranz. Die Debatte um ein Burkini-Verbot an Frankreichs Stränden wiederum zeigt die Absurdität solcher Kleidervorschriften auf.

Weiterlesen

erstellt: 01.09.2016

 

 

Miguel Discart on Flickr © CC BY-SA 2.0

Amok und Terror - monokausale Erklärungen greifen zu kurz

August 2016

Die Gewalttaten, bei denen in den vergangenen Wochen in Deutschland und Frankreich zahlreiche Menschen starben, haben in Europa viel Konsternation und Bestürzung ausgelöst und ein grosses mediales Echo erzeugt.

Nebst den Spekulationen über die Gründe im Einzelnen wurden dabei auch grundsätzliche Themen erörtert, die teilweise für die Soziale Arbeit von Interesse sind. Wir haben für Sie ein Dossier mit den jeweils lesenswertesten Beiträgen zu den verschiedenen Ansatzpunkten zusammengestellt.

Weiterlesen

erstellt: 08.08.2016

 

 

Edvard Munch_Separation © Public Domain

Funkstille: Wenn das Reden nicht mehr gelingt

Juli 2016

Will ich reden oder habe ich schon genug gesagt? Will ich schweigen, um gehört zu werden? Oder sage ich lieber nichts dem Frieden zuliebe? Ein Dilemma, das sich auf nahe Beziehungen drückend auswirken kann. Zwar heisst es, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, aber oft wäre auch Reden goldwert.

Weiterlesen

erstellt: 04.07.2016

 

 

Fachstelle Integration, Kt. Graubünden

Flüchtlingsintegration -  Was der Kanton Graubünden besser macht

Juni 2016

Dem Kanton Graubünden gelingt es, überdurchschnittlich viele anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Was macht dieser Kanton anders und was können andere Kantone davon lernen? Sozialinfo.ch hat mit verschiedenen Fachleuten und einem Arbeitgeber gesprochen.

Weiterlesen

erstellt: 06.06.2016

 

 

Foto: © Generation Grundeinkommen / Flickr

Grundeinkommen - Ein sinnvoller Umbau des Sozialstaates?

Mai 2016

Am 5. Juni stimmt die Schweiz darüber ab, ob in der Schweiz lebende Menschen künftig ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Bei der Vorlage geht es um einen Grundsatzentscheid; die Details zu klären wäre dann Aufgabe des Parlaments. Die Debatte ist in Fahrt gekommen und hat viele lesenswerte Stellungnahmen und Artikel hervorgebracht. Die Übersichtlichkeit ist dadurch jedoch nicht gestiegen. Wir versuchen eine Auslegeordnung.

Weiterlesen

erstellt: 09.05.2016

 

 

Foto: © FHNW - Soziale Arbeit

Schlüsselsituationen erfassen, ungeahntes Potenzial entdecken

April 2016

In einer Datenbank können Fachkräfte der Sozialen Arbeit Schlüsselsituationen aus ihrem Berufsalltag dokumentieren und mit anderen Fachpersonen teilen. Damit soll die Arbeit erleichtert und die Qualität verbessert werden. "Schluss mit verschlüsselten Situationen – schliessen wir uns online kurz zum Diskurs."

Weiterlesen

erstellt: 06.04.2016

 

 

Foto: © Fabio Hauser

Besonders verletzliche Personen im Dublin-System

März 2016

Letzten Dezember hat die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht (SBAA) den Fachbericht „Besonders verletzliche Personen im Dublin System: Das Beispiel Italien“ veröffentlicht. Seither hat sich die Lage der Flüchtenden weiter verschlechtert. Höchstzahlen und Transitzonen ausserhalb der Grenzen Europas dominieren die Diskussion um die Zukunft der europäischen Migrationspolitik. Im folgenden Gastbeitrag von Nathalie Poehn, Geschäftsleiterin der SBAA, erfahren Sie, weshalb sich die Schweiz auf ihre humanitäre Tradition besinnen und Rückschaffungen nach Italien vermeiden sollte.

Weiterlesen

erstellt: 03.03.2016

 

 

© Group Ludic

Sozialraum Spielplatz: «Spielgeräte sind ein Stressfaktor»

Februar 2016

Auf dem Robinson-Spielplatz Voltamatte in Basel treffe ich Gabriela Burkhalter, Schweizer Stadtplanerin und Kuratorin der Ausstellung «The Playground Projekt» in der Kunsthalle Zürich. Wir unterhalten uns über die wichtigsten Momente in der Geschichte des Spielplatzes und über die gegenwärtigen Errungenschaften. Ich erfahre, wie der Spielplatz als dynamischer Sozialraum für Erwachsene, Eltern und Kinder zu verstehen ist. Das Gespräch nahm auf dem Quartierspielplatz „Robi Volta“ im St. Johann in Basel seinen Anfang.

Weiterlesen

erstellt: 02.02.2016

 

 

© [U25]Schweiz

Peer-Beratung in der Suizidprävention: "Jugendliche kommunizieren lieber mit Jugendlichen

Januar 2016

In der Schweiz ist Suizid eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Männliche Jugendliche sind dabei stark überrepräsentiert. Mit geeigneten Massnahmen können jedoch viele suizidale Handlungen vermieden werden. Dabei ist es wichtig, die Betroffenen nicht zu pathologisieren, sondern sie in ihren jeweiligen Lebensumständen abzuholen und ihnen gute und hilfreiche Angebote zu machen. Bei solchen ressourcenorientierten Angeboten spielt die Soziale Arbeit eine wichtige Rolle. Mit der Peer-to-Peer-Beratung geht das Projekt [U25] neue Wege. 

Weiterlesen

erstellt: 06.01.2016

 

 

© Regine Strub

Integrationsvereinbarungen: Erste Erfahrungen mit dem "Berner Modell"

Dezember 2015

Seit Anfang 2015 ist im Kanton Bern das neue Integrationsgesetz in Kraft. Es sieht ein dreistufiges Verfahren für die Integration von neuzuziehenden Ausländerinnen und Ausländern vor. Die Migrationsdienste in den Gemeinden können Neuzuziehenden eine Beratung verordnen, um ihre Integration zu unterstützen. Für Francesca Chukwunyere, Leiterin der Informationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen (isa) wären freiwillige Beratungen ebenso wichtig.  

Weiterlesen

erstellt: 02.12.2015

 

 

© Jo3-Hannes / photocase.de

Der Schutz der Schwächsten in Asylunterkünften

November 2015

Die Flüchtlingskrise in Europa beschäftigt die Politik auf allen Ebenen. Die Behörden sind mit Unterbringungsproblemen konfrontiert, denn Aufenthaltsorte sind schwierig zu finden und der Widerstand aus der Bevölkerung erschwert die Suche. Ausserdem hat Christoph Blocher in seiner Zeit als Justizminister die Zahl der Asylunterkünfte stark reduziert. Als Folge davon werden mancherorts qualitative Mindeststandards der Unterbringung und Betreuung unterschritten. Der Schutz dieser Menschen kann nicht überall gewährleistet werden.

Weiterlesen

erstellt: 02.11.2015

 

 









weitere Themen finden Sie in unserem Archiv

Hinweis: Die Themenseiten sind teilweise passwortgeschützt und unseren AbonnentInnen und Mitgliedern vorbehalten. Weitere Themen finden Sie in unserem Archiv.