Cybermobbing

November 2012 / Martin Heiniger (Text)

Neue Medien verändern unsere Kommunikationsweisen und schaffen dabei neue Formen von Öffentlichkeit.

Mobile Anwendungen erweitern unsere Möglichkeiten, uns mitzuteilen und Botschaften zu empfangen, bis hin zur permanenten online-Verbundenheit. Dadurch entstehen auch neue Formen zu handeln und sich aufeinander zu beziehen. Nebst vielen positiven Nutzungsmöglichkeiten gibt es auch negative: Cybermobbing und Cyberbullying gehören dazu. Dabei werden diese Medien auf eine aggressive Weise genutzt, um andere Personen gezielt und wiederholt zu diffamieren und sie damit öffentlich herabzusetzen. Konflikte und Gewaltakte gab es auch vorher schon, sie finden darin aber neue Ausdrucksformen, die teilweise anderen Gesetzmässigkeiten unterliegen. 

Auch die Soziale Arbeit hat mit dieser Thematik zu tun, besonders in der Jugendarbeit und in der Schulsozialarbeit. Verschiedene Studien und Arbeiten befassen sich mit dem Phänomen "Cybermobbing" und geben einen guten Einstieg in das Thema.

Pro Juventute reagiert auf das verstärkte Auftreten dieser Problematik mit einer Informations-Kampagne. Dabei soll in erster Linie das öffentliche Bewusstsein geweckt werden. Pro Juventute propagiert zudem eine Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen. Darauf zielen auch weitere Angebote ab, die in letzter Zeit entstanden sind.

Täter im Internet

Eine Analyse individueller und struktureller Erklärungsfaktoren von Cybermobbing im Schulkontext

Auf Basis einer umfassenden Schulstudie analysiert Ruth Festl langfristige Erklärungsmuster eines Täterverhaltens im Kontext von Cybermobbing. Eine Kombination aus Befragungsdaten und sozialer Netzwerkanalyse ermöglicht einen detaillierten Einblick in die Relevanz individueller Merkmale sowie medialer und sozialer Strukturen. Cybermobbing unter Jugendlichen wurde in den letzten Jahren nicht nur zunehmend öffentlich thematisiert, sondern rückte auch verstärkt in den Fokus der wissenschaftlichen Forschung. Systematische Analysen sind bisher aber selten. Die vorliegenden Befunde unterstreichen die Notwendigkeit einer umfassenden Perspektive auf das Phänomen, dessen komplexe Erklärungsmuster auch im Kontext von Präventions- und Interventionsmassnahmen bedacht werden müssen.

TN

Cyberpsychologie: Mobbing nimmt durch das Internet neue Ausmaße an

Studie von Kaspersky Lab und Universität Würzburg beschreibt Gefahren, psychologische Motive und Folgen von Cybermobbing

Mobbing auf deutschen Schulhöfen und Spielplätzen ist kein neues Phänomen, auch wenn es früher anders bezeichnet wurde. Durch das Internet und mobile Geräte hat es allerdings ein neues bedenkliches Maß angenommen. Cybermobbing ist einfacher und kennt weder räumliche noch zeitliche Grenzen. Kaspersky Lab hat zusammen mit der Universität Würzburg das Phänomen Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen untersucht.

Cyber-Mobbing

Ursachen und Auswirkungen von Mobbing im Internet

Mobbing findet heute nicht mehr nur in der Schule oder am Arbeitsplatz, sondern auch im Internet statt. Anwendungen wie Social Communities, Video-Plattformen oder Weblogs werden zunehmend dafür genutzt, andere zu schikanieren, blosszustellen oder zu bedrohen. Für diese Form des Mobbings wurde der Begriff Cyber-Mobbing geprägt. Welche Veränderungen treten dabei im Vergleich zu traditionellem Mobbing auf? Verändert sich die Qualität von Mobbing? Welche Ursachen können dafür ausgemacht werden und welche Auswirkungen hat Cyber-Mobbing auf die Opfer? Die vorliegende qualitative Studie untersucht diese Fragen. Empirische Basis sind 16 Experteninterviews sowie vier Leitfadeninterviews mit Opfern von Cyber-Mobbing. 

SKP PSC

Cybermobbing: Alles was Recht ist

Informationen zumThema Cybermobbing und deren rechtliche Rahmenbedingungen

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat mit dem Faltblatt «Pornografie: Alles, was Recht ist», erschienen im Januar 2014, eine neue Reihe an Informationsbroschüren über die rechtliche Einbettung verschiedenster Themen der Kriminalprävention gestartet. Dies gemäss dem Grundsatz: Wissen schafft Handlungssicherheit und kann vor bösen Überraschungen schützen! Nun liegt das zweite Faltblatt mit dem Titel «Cybermobbing: Alles was Recht ist» vor.Zum Thema: Was soll man tun, wenn ein Kind Opfer einer Straftat, wie z.B. Gewalt, sexuelle Übergriffe oder Cybermobbing geworden ist? (SKP)

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Medienstark – die Internetseite für Eltern

Hier ist der Treffpunkt für Eltern zum Thema Medienkompetenz und neue Medien. Sie erfahren, wie Sie in der Familie mit Smartphones umgehen, mit Videogames, Internet, Handy oder heiklen Situationen. Kurz: wie Sie sich als Familie medienstark machen. Im Mittelpunkt stehen echte Familien mit ihren Alltagsgeschichten und konkrete, praktische Tipps und Tricks für den Medienalltag in der Familie.

Berner Gesundheit

Onlinemobbing

Informationen | Grundlagen | Denkanstöße | Empfehlungen

Wir geben Orientierung in virtuellen Welten. Das Infocafe ist die medienpädagogische Jugendeinrichtung der Stadt Neu-Isenburg. Ziel unserer Arbeit ist es, Medienkompetenz zu vermitteln. Jugendliche bekommen hier die Gelegenheit Medien und deren Inhalte entsprechend der eigenen Ziele und Bedürfnisse effizient zu nutzen, aktiv zu gestalten und so ein tieferes, verantwortungsbewusstes Verständnis für diese zu entwickeln.

Jugend und Medien

Cybermobbing – andere im Internet fertig machen

Mobbing unter Jugendlichen geschieht etwa auf dem Pausenplatz. Das ist nicht neu. Immer häufiger passiert die Schikane jedoch auch im virtuellen Raum. Mittels digitaler Medien werden immer häufiger auch boshafte und diffamierende Texte, Bilder oder Filme via Internet oder Handy verbreitet. - See more at: http://www.jugendundmedien.ch/de/chancen-und-gefahren/gefahren-im-ueberblick/cybermobbing.html#sthash.Uf1yZaaM.dpuf

EDI

Bestandesaufnahme Informations-, Schulungs- und Beratungsangebote zum Jugendmedienschutz sowie Qualitätskriterien zur Beurteilung von Angeboten zum Jugendmedienschutz

Bericht zuhanden des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV

Der Kinder- und Jugendmedienschutz hat zum Ziel, Minderjährige für einen kompetenten Umgang mit den vielfältigen Möglichkeiten von digitalen Medien zu befähigen und sie vor negativen Begleit-erscheinungen wie Cybermobbing, Konfrontation mit nicht altersgerechten Darstellungen wie Ge-walt und Pornografie, Suchtgefahren oder unerwünschten Kontaktaufnahmen zu schützen.

Geschäftsstelle sozialinfo.ch

Cybermobbing

Neue Medien verändern unsere Kommunikationsweisen und schaffen dabei auch neue Formen von Öffentlichkeit. Mobile Anwendungen erweitern unsere Möglichkeiten, uns mitzuteilen und Botschaften zu empfangen, bis hin zur permanenten online-Verbundenheit. Dadurch entstehen auch neue Formen zu handeln und sich aufeinander zu beziehen. Nebst vielen positiven Nutzungsmöglichkeiten gibt es auch negative: Cybermobbing und Cyberbullying gehören dazu. Dabei werden diese Medien auf eine aggressive Weise genutzt, um andere Personen gezielt und wiederholt zu diffamieren und sie damit öffentlich herabzusetzen. Konflikte und Gewaltakte gab es auch vorher schon, sie finden darin aber neue Ausdrucksformen, die teilweise anderen Gesetzmässigkeiten unterliegen. 

Cybermobbing - Wenn das Internet zur W@ffe wird

Die international anerkannte Cyberpsychologin Catarina Katzer lässt in ihrem Buch einen spannenden Diskurs um das Cyberlife unserer Kinder aufleben. Das Leben im Netz, das geprägt ist von einem ständigen Wechselspiel zwischen Faszination und Gefahr: Auf der einen Seite ideales Medium für das Spiel mit Identität und Persönlichkeit gerade in der Pubertät - auf der anderen Seite Tatort für Cybermobbing, Shitstorm und sexuelle Gewalt. 

SKP PSC

Neue Broschüre «My little Safebook» für einen sicheren Umgang mit den Sozialen Medien

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) erarbeitet seit 2005 Informationsbroschüren zu den Themen Gefahren und Schutzmöglichkeiten im Internet. Die neuste Informationsbroschüre «My little Safebook» widmet sich der Medienkompetenz im Internet.Broschüre «My little Safebook» für Eltern als PDFBroschüre «My little Safebook» für Jugendliche als PDF


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