Inhalt - 2. Februar 2012 (öffentlich)
Newsletter 2. Februar 2012
Inhaltsverzeichnis
Presseschau
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Schlagzeilen
27. Januar, 2012 Schweizerischer Gewerkschaftsbund
2012 im sozialpolitischen Blick
Grössere Veränderungen stehen 2012 in der Invalidenversicherung an. Ansonsten ist das das neue Jahr sozialversicherungsmässig geprägt von technischen Anpassungen,...Mehr
23. Januar, 2012 Der Bund
Der Ansturm auf die Sozialämter nimmt zu
Die Schweiz bekommt die Wirtschaftskrise offenbar doch zu spüren. Laut einer Umfrage gab es in vielen Städten 2011 mehr Sozialfälle. Dabei war der Anstieg in einer...Mehr
18. Januar, 2012 Frankfurter Allgemeine
Scheidungskinder: Das sind Wunden, die hat man
Wiederholen Scheidungskinder als Erwachsene die Fehler ihrer Eltern? Wissenschaftler sprechen sogar davon, das Scheidungsrisiko sei vererbbar. Betroffene suchen Wege zwischen...Mehr
10. Januar, 2012 Caritas Schweiz
260'000 Kinder stehen im Abseits
Armut grenzt Kinder aus, ein Leben lang. Weil die soziale Mobilität in der Schweiz gering ist, wird auch Armut vererbt. Wer arm ist, wird hier selten reich. Für 260'000 Kinder hat...Mehr
03. Januar, 2012 Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS
Stipendien statt Sozialhilfe – Jugendliche wirksam unterstützen
Zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Sozialhilfe beziehen, haben keine Berufsausbildung. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) sieht...Mehr
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Neuerscheinungen
27. Januar, 2012 insieme Schweiz
Neue Broschüre zum Erwachsenenschutzrecht für Menschen mit geistiger Behinderung
In knapp einem Jahr, am 1. Januar 2013, tritt das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Was sich ändert, erklärt insieme Schweiz in der soeben erschienen Broschüre "So viel...Mehr
27. Januar, 2012 Bundesamt für Sozialversicherungen
BSV: Studie zur wirtschaftlichen Situation von Alleinerziehenden
Alleinerziehende befinden sich überdurchschnittlich oft in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Vor allem alleinerziehende Frauen verfügen häufig nur über sehr geringe...Mehr
17. Januar, 2012
Gillich, S.; Keicher, R.: Bürger oder Bettler
Soziale Rechte von Menschen in Wohnungsnot im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. VS Verlag, 2012
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29. Dezember, 2011 Caritas Schweiz
Caritas: Sozialalmanach 2012; Schwerpunkt: Arme Kinder
Das Caritas-Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz. Kinderarmut ist kein Randphänomen. In den meisten OECD-Ländern steigt der Anteil armutsbetroffener Haushalte mit Kindern....Mehr
20. Dezember, 2011 Bundesamt für Statistik
BFS: Nationale Ergebnisse der Sozialhilfestatistik 2010
Unveränderte Sozialhilfequote von 3,0 Prozent - uneinheitliche Entwicklung in den Kantonen
Unveränderte Sozialhilfequote von 3,0 Prozent - uneinheitliche Entwicklung in den Kantonen.
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Mindestlöhne
In der Schweiz wurden im Jahr 2010 bei über 10% der Stellen Bruttolöhne unter Fr. 4000.- ausbezahlt. Dies hat die Schweizerische Lohnstrukturerhebung gezeigt. Nebst seinen wirtschaftlichen Auswirkungen hat dieser Sachverhalt auch eine grosse Bedeutung für die Sozialhilfe. Die betroffenen Personen sind einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt; auch die Problematik der Working Poor ist eine Folge davon. Die Minderung der sozialen Folgen von Unterbezahlung können hohe Kosten verursachen, wie eine Untersuchung aus Deutschland zeigt.
Mit der Mindestlohninitiative, die am 23. Januar eingereicht wurde, will der Schweizerische Gewerkschaftsbund nun eine Mindestuntergrenze gesetzlich verankern: 22.- Franken in der Stunde bzw. 4000.- Franken Monatslohn. Damit soll Lohndumping verhindert und die Lebensbedingungen der Betroffenen verbessert werden. Das Anliegen hat aber auch einen gleichstellungspolitischen Aspekt: die Mehrheit der TieflohnempfängerInnen sind nämlich Frauen. Hinweisen möchten wir auch auf den Zusammenhang zu unserem zweiten Schwerpunktthema, dem Pflegenotstand: die Pflege ist einer der Bereiche, in denen sich unter anderem durch niedrige Löhne eine problematische Dynamik entwickelt hat, die ihre Wirkungen über die Grenzen der Schweiz hinaus enfaltet.
30. Januar, 2012 Schweizerischer Gewerkschaftsbund
SGB: Einreichung der Mindestlohninitiative
Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden in der Schweiz ist nicht durch einen Mindestlohn in einem Gesamtarbeitsvertrag geschützt. Und rund 400000 Personen verdienen so wenig,...Mehr
25. Januar, 2012 Der Bund
Der gerechte Lohn
Der vom SGB geforderte Mindestlohn von 4000 Franken ist fast doppelt so hoch wie derjenige des EU-Landes Luxemburg. Warum ist das so?Mehr
23. Januar, 2012 Tages-Anzeiger
4000 Franken im Monat für alle
Rund 400'000 Menschen verdienen in der Schweiz gemäss Gewerkschaften weniger als 4000 Franken. Die Mindestlohn-Initiative soll ihre Lebensbedingungen verbessern. Heute wurde...Mehr
10. Januar, 2012
Flückiger, Yves: Mindestlohn
Eintrag zum Thema im Wörterbuch der Sozialpolitik (online-Version)Mehr
10. Januar, 2012 Die Welt Online
Billiglöhne kommen Deutschland teuer zu stehen
Rund zwei Milliarden Euro musste der Bund einer DGB-Untersuchung zufolge 2011 aufwenden, um Geringverdienern mit einem Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern. Rechne man noch...Mehr
30. November, 2011 Bundesamt für Statistik
BFS: Ergebnisse der schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2010
Gemäss den ersten Ergebnissen der schweizerischen Lohnstrukturerhebung des BFS belief sich der monatliche Bruttomedianlohn im Jahr 2010 auf 5979 Franken. Der Anteil der...Mehr
Inserat
Fachkurs Sozialhilfeverfahren
Sozialhilfegesuche fachlich und sachlich korrekt, klar und nachvollziehbar bearbeiten:
Setzen Sie sich vertieft mit praxisrelevanten Fragen zum Sozialhilfeverfahren
auseinander und verbinden Sie dabei praxisbezogenes sozialarbeiterisches mit
juristischem Wissen.
Dauer: 12 Tage zwischen Mai und November 2012
Der Fachkurs kann mit zusätzlichen Studientagen zu einem CAS-Programm ausgebaut werden.
Weitere Informationen zu diesem Weiterbildungsangebot finden Sie unter www.hslu.ch/w177
Pflegenotstand in der Schweiz
Der zunehmende Personalmangel im Pflegebereich scheint hausgemacht: wegen unattraktiver Arbeitsbedingungen ergreifen zu wenige Personen einen Beruf im Gesundheitswesen, zudem wechseln oft Ausgebildete in andere Tätigkeitsgebiete.
Aufgrund höherer Lebenserwartung nimmt der Pflegebedarf jedoch zu; veränderte Ansprüche bringen neue, z.T. private Formen der Alterspflege hervor. Der zusätzliche Bedarf wird durch Rekrutierung ausländischer Arbeitskräfte kompensiert. Dies erzeugt einerseits in den Herkunftsländern wiederum einen "Care-Drain", also einen Mangel an qualifiziertem Personal, und bringt andererseits neue Formen der Pendelmigration und Ausbeutung von Arbeitskräften mit sich.
Fachstellen im Gesundheitsbereich setzen sich deshalb für bessere Arbeitsbedingungen ein und beziehen Position gegen die die negativen Folgen des Personalmangels im Pflegebereich.
23. Januar, 2012 Allianz Suisse
Studie: Anzahl der Demenzkranken in der Schweiz wird rasant zunehmen
Im Jahr 2050 wird sich die Anzahl der Demenzpatienten weltweit voraussichtlich auf mehr als 115 Millionen verdreifachen. Das zeigt der aktuelle Demographic Pulse der Allianz. Auch...Mehr
18. Januar, 2012 Die Wochenzeitung
Demenz und Pflege: Hilfe ab 39 Franken pro Stunde
Im Alter zu Hause bleiben – das würden die meisten Menschen gern. Doch wie steht es in der Schweiz um die Möglichkeiten, sich diesen Wunsch zu erfüllen? Zu Besuch bei einem...Mehr
17. Januar, 2012 NZZ Online
Gegen den "Care Drain" beim Pflegepersonal
Die Schweiz soll selber mehr Gesundheitspersonal ausbilden und die Fachleute nicht nur aus ärmeren Ländern holen. Das forderten mehrere Organisationen in Bern. Denn: Auch in...Mehr
06. Januar, 2012 NZZ Online
Konkurrenzkampf um Betreuung von Betagten
24 Stunden präsent, 7 Stunden bezahlt? Bei der Betreuung von Senioren durch Frauen aus Osteuropa ist oft von Ausbeutung die Rede. Dass es auch anders geht, soll nun ein...Mehr
24. November, 2011 NZZ Online
Pflegeberufe sollen attraktiver werden: Petition für Massnahmen im Gesundheitswesen
Damit das dringend benötigte Pflegepersonal erfolgreich rekrutiert und auch im Beruf gehalten werden kann, müssen nach Ansicht des Berufsverbandes Massnahmen ergriffen werden. In...Mehr
23. November, 2011 Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner
SBK-Broschüre "Professionelle Pflege - Perspektive 2020"
Das von der Delegiertenversammlung vom 16. Juni verabschiedete Positionspapier ";Professionelle Pflege Schweiz - Perspektive 2020"; liegt nun gedruckt als Broschüre vor und kann...Mehr
2012: Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen
Die Europäische Union hat das Jahr 2012 zum Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen erklärt. Ziel sind die Verbesserung der Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft und die bessere Verständigung zwischen den Generationen. Zu dieser Thematik sind auch in der Schweiz Aktivitäten und Publikationen geplant.
20. Januar, 2012 Europäische Kommission
2012 ist das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen
Das Jahr 2012 ist zum ";Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen"; ausgerufen worden. In Zeiten eines besonderen demografischen Wandels in...Mehr
19. Januar, 2012 Bundesamt für Statistik
Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft – Förderung des aktiven Alterns
Eine Stärkung der Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft, die Erhaltung der Lebenskraft älterer Personen sowie die Beseitigung von Hindernissen zwischen den Generationen...Mehr
Totalrevision des Alkoholgesetzes
Am 27. Januar 2012 hat der Bundesrat seine Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Nebst verwaltungstechnischen und steuerlichen Anpassungen enthält der Antrag auch Themen, die suchtpolitisch relevant sind. Nicht sehr überraschend beurteilen der Schweizerische Gewerbeverband und die Fachstelle Sucht Info Schweiz die diesbezüglichen Änderungen unterschiedlich. Sucht Info Schweiz bedauert die verpasste Chance, ein konsequent gesundheitspolitisch auf Prävention und Jugendschutz ausgerichtetes Gesetz zu schaffen. Beim Gewerbeverband hingegen stossen handelsbezogene Massnahmen, wie z.B. Alkoholverkaufsverbote, auf Ablehnung.
30. Januar, 2012 Der Schweizerische Bundesrat
Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes
Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das...Mehr
30. Januar, 2012 Sucht Schweiz
Neues Alkoholgesetz: Die öffentliche Gesundheit wird zugunsten wirtschaftlicher Interessen stark vernachlässigt
Nach Monaten steht heute fest: Bei der vorliegenden Revision der Alkoholgesetzgebung steht der Schutz der öffentlichen Gesundheit eindeutig nicht an erster Stelle. Die einmalige...Mehr
30. Januar, 2012 Schweizerischer Gewerbeverband
Totalrevision Alkoholgesetz: Korrekturen nötig
Die Begeisterung des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv und der Allianz der Wirtschaft für eine massvolle Präventionspolitik AWMP zur heute vom Bundesrat veröffentlichten...Mehr
29. Januar, 2012 Fachverband Sucht
Revision des Alkoholgesetzes: Bundesrat beugt sich dem Druck der Wirtschaft
Der Bundesrat unterstreicht zwar die Notwendigkeit einer starken Alkoholprävention – präsentiert aber trotz punktueller Verbesserungen eine eigentliche Liberalisierungsvorlage....Mehr
28. Januar, 2012 Der Bund
Läden sollen nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen
Der Bundesrat will gezielt gegen nächtliche Alkoholexzesse vorgehen. Läden sollen deshalb ab 22 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr verkaufen dürfen. Gelockert Werden jedoch...Mehr
21. November, 2011 Eidgenössische Alkoholverwaltung
C2H5OH – Alkohol und Politik, November 2011
Die Publikation befasst sich aus unterschiedlicher Warte mit den Themen Alkohol und Ethanol: Herstellung, Handel und Werbung, Prävention und Jugendschutz, Gesetzgebung und...Mehr
