Inhalt - 1. März 2012 (öffentlich)

Newsletter 1. März 2012


Sehr geehrte Damen und Herren 

Wir freuen uns, Ihnen auch im heutigen Newsletter von sozialinfo.ch einen Strauss von spannenden Informationen aus dem Sozialbereich Schweiz anbieten zu können. Daneben haben wir einige Themen für Sie aufbereitet, die Sie im untenstehenden Inhaltsverzeichnis finden.


Die Mitgliederversammlung des Vereins sozialinfo.ch findet am 9. Mai von 17 Uhr bis 18 Uhr im Hotel Ador in Bern statt. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass wir neben den statutarischen Informationen und Themen gratis eine Kurzeinführung ins Social Web anbieten. Gerne nehmen wir bereits heute Ihre Anmeldung entgegen.

 

Die Chancen und Risiken des Social Web und die ganz speziellen Herausforderungen für Dienstleistungsbetriebe sind das Jahresthema der Geschäftsstelle sozialinfo.ch. Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle sozialinfo.ch setzen sich zurzeit mit den Vor- und Nachteilen der neuen Medien – speziell für die Anwendung im Sozialbereich - auseinander und prüfen für Sie, wann und wo ein Einsatz der verschiedenen Medien und Kanäle sinnvoll ist. Sie werden in diesem Zusammenhang noch von uns hören….
Besuchen Sie sozialinfo.ch bis dahin im Facebook  und auf Twitter .

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und "Ersurfen" der aktuellen Themen und einen schönen Tag!


Geschäftsstelle sozialinfo.ch

Presseschau

  • Schlagzeilen

    28. Februar, 2012 Bundesamt für Sozialversicherungen

    BSV: Arbeitgeber und IV gemeinsam für die Eingliederung

    Seit dem 1. Januar ist die IV-Revision 6a in Kraft. An einer Medienkonferenz haben wichtige involvierte Organisationen über die gemeinsame Kampagne für Arbeitgeber informiert....Mehr




    16. Februar, 2012 Der Schweizerische Bundesrat

    Der Bundesrat unterstützt eine neue Verfassungsbestimmung zur Familienpolitik

    Der Bundesrat unterstützt in seiner Stellungnahme die Einführung einer neuen Verfassungsbestimmung zur Familienpolitik, wie sie eine Parlamentskommission vorschlägt. Der...Mehr




    15. Februar, 2012 Bundesamt für Migration

    OECD-Studie bekräftigt die Stossrichtung der Integrationspolitik

    Eine Studie der OECD gibt der Schweiz weitgehend gute Noten für die Integration von Migrantinnen und Migranten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Integrationsdefizite stellt die...Mehr




    06. Februar, 2012 Aargauer Zeitung

    Nationalratskommission fordert Sozialhilfe-Mindeststandards

    Die Sozialkommission des Nationalrats (SGK) möchte, dass die Kantone ihre Praktiken in der Sozialhilfe harmonisieren. Sie hat mit 16 zu 4 Stimmen eine Kommissionsmotion...Mehr




    01. Februar, 2012 NZZ Online

    Pisa-Erfolg hängt von der Migrationspolitik ab

    Massnahmen in der Schule spielen kleinere Rolle bei der Verbesserung der Migrantenkinder

    Kinder mit Migrationshintergrund haben sich von 2000 bis 2009 in den Pisa-Tests verbessert. Aber warum? Entscheidend sei der Paradigmenwechsel in der Immigrationspolitik der...Mehr





  • Neuerscheinungen

    28. Februar, 2012 Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

    Positionspapier zur künftigen Ausgestaltung der Sozialpolitik

    Parteien und involvierte Fachkreise haben in jüngster Zeit zahlreiche Vorschläge zur Reform der Sicherungssysteme unterbreitet. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit...Mehr




    18. Februar, 2012 Bundesamt für Sozialversicherungen

    Soziale Sicherheit CHSS 1/2012: Beruf und Angehörigenpflege

    Schwerpunkt: Beruf und Angehörigenpflege

    Vorsorge: Zukunft zweite Säule

    Familienfragen: Statistik der Familienzulagen 2010

    Mehr




    13. Februar, 2012

    Bachinger, E.M.; Schenk, M.: Die Integrationslüge. Antworten in einer hysterisch geführten Auseinandersetzung

    Kaum eine Debatte wird so emotional und unsachlich geführt wie die Frage der Integration von ";Menschen mit Migrationshintergrund". Die Autoren zeigen in ihrem fundierten und...Mehr




    10. Februar, 2012 Europäische Union

    Armutsgefährdung und soziale Ausgrenzung in der EU27

    Im Jahr 2010 waren 23% der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht –und 27% der Kinder unter 18 Jahren

    Im Jahr 2010 waren 115 Millionen Personen bzw. 23,4% der Bevölkerung in der EU27 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das bedeutet, dass sie von mindestens einer der...Mehr




    09. Februar, 2012 Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sozialfirmen

    ASSOF: Sozialfirmen und ihr Beitrag zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen

    Unveröffentlichter Schlussbericht, FHNW 2011. Die Ergebnisse eines explorativen Forschungsprojekts geben Aufschluss über Unterscheidungsmerkmale von Sozialfirmen zu anderen...Mehr




Volksabstimmung "6 Wochen Ferien für alle"

Am 11. März stimmt das Schweizer Volk über eine Gesetzesvorlage ab, die den Arbeitnehmenden mehr Freizeit verschaffen soll. Die Initiative von Travail.Suisse möchte einen gesetzlichen Anspruch auf 6 Wochen Ferien für alle Arbeitnehmenden festschreiben.

Ideen, die Arbeitszeit zu verkürzen, steht das Schweizerische Volk traditionell skeptisch bis ablehnend gegenüber, wie ein Artikel des Tagesanzeigers zeigt. Dass es gute und ernstzunehmende Argumente für die Vorlage gibt, zeigen Beiträge des SGB und der WOZ. Angesprochen werden hier die gestiegene Arbeitsbelastung durch Überstunden und zunehmende Vermischung von Arbeit und Freizeit. Eine bessere Verteilung der Arbeit soll sowohl der Arbeitslosigkeit entgegen wirken, als auch die individuellen gesundheitlichen Risiken durch hohe Belastung verringern. Hinzu kommt das Anliegen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, und nicht zuletzt spielt auch der internationale Vergleich eine Rolle. Das gegnerische Komittee dagegen fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizerischen Wirtschaft und um Arbeitsplätze. Stimmen auch Sie ab!

  • Keine Artikel in dieser Ansicht.

Inserat

Luzerner Tagung zum Sozialhilferecht 2012

Besuchen Sie die Luzerner Tagung zum Sozialhilferecht und erfahren Sie mehr zum Thema Anrechnung von Sozialversicherungsleistungen in der Sozialhilfe.

Die Tagung verschafft aus der Perspektive der Sozialhilfe eine Übersicht über rechtliche Rahmenbedingungen zur Anrechnung und Verwendung von Sozialversicherungsleistungen und zeigt auf, was dabei in der Praxis zu beachten ist.

Donnerstag, 26. April 2012, 13.00 bis 17.30 Uhr

Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Gebäude Lakefront, Inseliquai 12B

Weitere Informationen unter www.hslu.ch/sozialhilferecht

Zwangsheirat

Mit seiner Zustimmung, Zwangsheiraten unter Strafe zu stellen, hat der Nationalrat ein wichtiges Zeichen gesetzt. Das Thema steht im Spannungsfeld von Menschenrechts- und Integrationspolitik; die damit verbundenen Assoziationen sind teilweise widersprüchlich, wie das Interview mit Anu Sivaganesan zeigt. In Deutschland wird diese Debatte pointierter geführt; vor allem die Reduktion des Themas auf kulturelle und religiöse Motive wird stark kritisiert. Dass dieser Zusammenhang nicht eindeutig ist, zeigt eine Studie des zuständigen Bundesministeriums. Die Herausforderung besteht darin, den Zusammenhang dieser Problematik mit Migration nicht zu verkennen, sie aber nicht ausländerpolitisch zu missbrauchen. Zwangsverheiratungen sind eine Form der Gewalt. Das dezidierte Signal, dies nicht zu tolerieren, ist ein wichtiger Ausgangspunkt; Bildung und Stärkung der Betroffenen ein unabdingbarer weiterer Schritt.

29. Februar, 2012 NZZ Online

Die Zwangsehe als Verbrechen. Nationalrat verabschiedet Bundesgesetz über erzwungenen Eheschliessungen

Zwangsehen sollen in der Schweiz künftig unter Strafe stehen und als Verbrechen gelten. Der Nationalrat ist bei der Beratung des Bundesgesetzes dem Bundesrat gefolgt. Damit stehen...Mehr




29. Februar, 2012 Tages-Anzeiger

"Die Zwangsheirat wird entweder banalisiert oder barbarisiert"

Anu Sivaganesan, Kampagnenleiterin der Beratungsstelle Zwangsheirat.ch, begrüsst die neue Gesetzesvorlage in der Schweiz, kritisiert aber, dass die Minderjährigen-Ehe weiterhin...Mehr




29. Februar, 2012 Tages-Anzeiger

"Nicht alle wollen aus Zwangsehen raus"

Die Expertin Yvonne Meier befürwortet härtere Strafen für Zwangsverheiratungen. Die Urteile an eine Ausschaffung zu knüpfen, sei aber gefährlich, sagt sie im Interview.Mehr




28. Februar, 2012 MiGAZIN - Migration in Germany

Studie: Zwangsehen sind ein Bildungsproblem

Eine Auswertung von 3.443 Beratungsfällen über Zwangsverheiratungenin Deutschland zeigt, dass das Phänomen vor allem ein Bildungsproblem ist. Religiöse Motive oder...Mehr




02. September, 2011 (Hrsg.)

Schwenzer et al.: Zwangsheirat - Rechtsvergleich mit Deutschland und Österreich

Was ist eine Zwangsverheiratung, welche Formen existieren und wer ist davon betroffen? Welche Präventions- und Interventionsmassnahmen zur Verhinderung von Zwangsheiraten...Mehr




24. März, 2011

Riaño / Dahinden: Zwangsheirat. Hintergründe, Massnahmen, lokale und transnationale Dynamiken

Die im Auftrag der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich durchgeführte Studie zeigt, dass der Begriff der Zwangsheirat zwei Momente beinhaltet, die unterschiedliche...Mehr




20. Februar, 2011

zwangsheirat.ch

Website des mehrjährigen Programms zur Aufklärung und Prävention von Zwangsverheiratungen.Mehr




Grundeinkommen

Die Debatte um ein allgemeines Grundeinkommen hat neue Aktualität gewonnen. Die "Initiative Grundeinkommen" plant, im April dieses Jahres eine Volksinitiative für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens zu lancieren. Durch eine Neuorganisation der Umverteilungsmechanismen sollen Autonomie und Würde der Menschen gestärkt und Armutsrisiken gemindert werden. Die Entkopplung von Arbeit und Einkommen soll Arbeit, die heute ohne Bezahlung geleistet wird, aufwerten und allgemein eine höhere Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft herstellen. Im Gegensatz zur Ferieninitiative, die lediglich mehr Freizeit erreichen will, beinhaltet die Idee eines Grundeinkommens einen Paradigmenwechsel, der auch für die Soziale Arbeit weitreichende Folgen hätte. Wir haben einiges, auch Kritisches, zu diesem interessanten Thema zusammengestellt.

30. November, 2012 Hälfte/Moitié. Unabhängiger Mediendienst zur Arbeit und zur Erwerbslosigkeit

Hälfte: Bedingungsloses Grundeinkommen und Gleichbe­rechtigung

Huhn oder Ei? Was war zuerst? Soll das bedingungslose Grundeinkom­men zuerst eingeführt oder soll die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann in Arbeit und Gesellschaft...Mehr




08. November, 2012 IS Infosperber

Grundeinkommen: Die Debatte gewinnt an Fahrt

Geld für alle: Eine Volksinitiative in der Schweiz und neu auch eine Bürgerinitiative in der EU bringen Schwung in die Debatte.Mehr




24. August, 2012

Eidgenössische Volksinitiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen"

Die Sammelfrist läuft bis am 11. Oktober 2013. Den Unterschriftenbogen können Sie hier herunterladen.Mehr




18. Mai, 2012 Initiative Grundeinkommen

Adolf Ogi über das bedingungslose Grundeinkommen

Kürzlich trafen sich in Bern zwei alte Freunde: der Alt-Bundesrat Adolf Ogi und sein ehemaliger Mediensprecher Oswald Sigg. Selbstverständlich kamen sie auch auf das...Mehr




10. April, 2012 Aargauer Zeitung

Oswald Sigg fordert 2000 Franken für jedermann

Der Alt-Vizekanzler Oswald Sigg kämpft für ein Grundeinkommen für alle. Eine Initiative soll allen Menschen in der Schweiz ein Einkommen von monatlich 2000 bis 2500 Franken...Mehr




02. April, 2012 Schweizer Radio DRS

Geld auch ohne Arbeit - Spinnerei?

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Ohne Gegenleistung. Geld würde weniger wichtig, die Menschen würden freier. Sagen die Initianten einer Volksinitiative, die im April...Mehr




23. März, 2012 Tageswoche

Die Wochendebatte Soll die Schweiz ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen?

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, mit dem der Staat jeden seiner Einwohner ausstattet, ist nicht neu. Jetzt wird in der Schweiz eine Initiative mit dem Ziel...Mehr




20. März, 2012

Müller/Straub: Die Befreiung der Schweiz. Über das bedingungslose Grundeinkommen

Es ist eine ganz einfache Idee: Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält bedingungslos 2500 Franken pro Monat. Dieses Buch verwandelt die Utopie Grundeinkommen in einen konkreten...Mehr




28. Februar, 2012 Denknetz

Die linke Debatte um das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

Seit einigen Jahren wird im Rahmen sozialpolitischer Reformdebatten immer wieder die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) für alle gefordert. Allerdings sind die...Mehr




28. Februar, 2012 Denknetz

Denknetz: Ein Bedinungsloses Grundeinkommen muss die Freiheit aller stärken

In ihrem Working Paper formuliert die Denknetz-Fachgruppe Bedingungen an ein Bedingungsloses Grundeinkommen: Welchen Anforderungen müssen BGE-Modelle genügen, damit sie...Mehr




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