Inhalt - Mailing 5. / Februar 2012
Mailing 1/2012 vom 2. Februar 2012
Sehr geehrte Damen und Herren
Wir hoffen, dass Sie das neue Jahr gut begonnen haben und freuen uns, Ihnen hiermit das erste Mailing des Vereins sozialinfo.ch in diesem Jahr zustellen zu dürfen. Neben einem Strauss von spannenden Informationen aus dem Sozialwesen haben wir für Sie das aktuelle Thema "Mindestlöhne" aufbereitet.
Wir freuen uns, erstmals seit der Inbetriebnahme des Stellenportals sozialinfo.ch bei den Stellenangeboten die 400er-Grenze überschritten zu haben und Ihnen heute über 400 aktuelle Stelleninserate aus dem Schweizer Sozialbereich präsentieren zu dürfen!
Wir danken Ihnen – den Stellenanbietenden, wie auch den Stellensuchenden - für Ihr Interesse und das uns entgegengebrachte Vertrauen in diese Dienstleistung!
Für Institutionen, welche Mitglied bei INSOS sind, gilt ein reduzierter Tarif für die Publikation von Stelleninseraten. Wir freuen uns über diese noch recht junge Zusammenarbeit!
Übrigens: AvenirSocial bietet für die französische Schweiz ein Stellenportal für den Sozialbereich an unter: www.emploisocial.ch
Nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und "Ersurfen" der aktuellen Themen und wünschen Ihnen einen schönen Tag!
Geschäftsstelle sozialinfo.ch
Presseschau
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Schlagzeilen
27. Januar, 2012 Schweizerischer Gewerkschaftsbund
2012 im sozialpolitischen Blick
Grössere Veränderungen stehen 2012 in der Invalidenversicherung an. Ansonsten ist das das neue Jahr sozialversicherungsmässig geprägt von technischen Anpassungen,...Mehr
23. Januar, 2012 Der Bund
Der Ansturm auf die Sozialämter nimmt zu
Die Schweiz bekommt die Wirtschaftskrise offenbar doch zu spüren. Laut einer Umfrage gab es in vielen Städten 2011 mehr Sozialfälle. Dabei war der Anstieg in einer...Mehr
18. Januar, 2012 Frankfurter Allgemeine
Scheidungskinder: Das sind Wunden, die hat man
Wiederholen Scheidungskinder als Erwachsene die Fehler ihrer Eltern? Wissenschaftler sprechen sogar davon, das Scheidungsrisiko sei vererbbar. Betroffene suchen Wege zwischen...Mehr
10. Januar, 2012 Caritas Schweiz
260'000 Kinder stehen im Abseits
Armut grenzt Kinder aus, ein Leben lang. Weil die soziale Mobilität in der Schweiz gering ist, wird auch Armut vererbt. Wer arm ist, wird hier selten reich. Für 260'000 Kinder hat...Mehr
03. Januar, 2012 Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe
Stipendien statt Sozialhilfe – Jugendliche wirksam unterstützen
Zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Sozialhilfe beziehen, haben keine Berufsausbildung. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) sieht...Mehr
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Neuerscheinungen
27. Januar, 2012 insieme Schweiz
Neue Broschüre zum Erwachsenenschutzrecht für Menschen mit geistiger Behinderung
In knapp einem Jahr, am 1. Januar 2013, tritt das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Was sich ändert, erklärt insieme Schweiz in der soeben erschienen Broschüre “So viel...Mehr
27. Januar, 2012 Bundesamt für Sozialversicherungen
BSV: Studie zur wirtschaftlichen Situation von Alleinerziehenden
Alleinerziehende befinden sich überdurchschnittlich oft in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Vor allem alleinerziehende Frauen verfügen häufig nur über sehr geringe...Mehr
17. Januar, 2012
Gillich, S.; Keicher, R.: Bürger oder Bettler
Soziale Rechte von Menschen in Wohnungsnot im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. VS Verlag, 2012
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29. Dezember, 2011 Caritas Schweiz
Caritas: Sozialalmanach 2012; Schwerpunkt: Arme Kinder
Das Caritas-Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz. Kinderarmut ist kein Randphänomen. In den meisten OECD-Ländern steigt der Anteil armutsbetroffener Haushalte mit Kindern....Mehr
20. Dezember, 2011 Bundesamt für Statistik
BFS: Nationale Ergebnisse der Sozialhilfestatistik 2010
Unveränderte Sozialhilfequote von 3,0 Prozent - uneinheitliche Entwicklung in den Kantonen
Unveränderte Sozialhilfequote von 3,0 Prozent - uneinheitliche Entwicklung in den Kantonen.
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Mindestlöhne
In der Schweiz wurden im Jahr 2010 bei über 10% der Stellen Bruttolöhne unter Fr. 4000.- ausbezahlt. Dies hat die Schweizerische Lohnstrukturerhebung gezeigt. Nebst seinen wirtschaftlichen Auswirkungen hat dieser Sachverhalt auch eine grosse Bedeutung für die Sozialhilfe. Die betroffenen Personen sind einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt; auch die Problematik der Working Poor ist eine Folge davon. Die Minderung der sozialen Folgen von Unterbezahlung können hohe Kosten verursachen, wie eine Untersuchung aus Deutschland zeigt.
Mit der Mindestlohninitiative, die am 23. Januar eingereicht wurde, will der Schweizerische Gewerkschaftsbund nun eine Mindestuntergrenze gesetzlich verankern: 22.- Franken in der Stunde bzw. 4000.- Franken Monatslohn. Damit soll Lohndumping verhindert und die Lebensbedingungen der Betroffenen verbessert werden. Das Anliegen hat aber auch einen gleichstellungspolitischen Aspekt: die Mehrheit der TieflohnempfängerInnen sind nämlich Frauen.
30. Januar, 2012 Schweizerischer Gewerkschaftsbund
SGB: Einreichung der Mindestlohninitiative
Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden in der Schweiz ist nicht durch einen Mindestlohn in einem Gesamtarbeitsvertrag geschützt. Und rund 400‘000 Personen verdienen so wenig,...Mehr
25. Januar, 2012 Der Bund
Der gerechte Lohn
Der vom SGB geforderte Mindestlohn von 4000 Franken ist fast doppelt so hoch wie derjenige des EU-Landes Luxemburg. Warum ist das so?Mehr
23. Januar, 2012 Tages-Anzeiger
4000 Franken im Monat für alle
Rund 400'000 Menschen verdienen in der Schweiz gemäss Gewerkschaften weniger als 4000 Franken. Die Mindestlohn-Initiative soll ihre Lebensbedingungen verbessern. Heute wurde...Mehr
10. Januar, 2012
Flückiger, Yves: Mindestlohn
Eintrag zum Thema im Wörterbuch der Sozialpolitik (online-Version)Mehr
10. Januar, 2012 Die Welt Online
Billiglöhne kommen Deutschland teuer zu stehen
Rund zwei Milliarden Euro musste der Bund einer DGB-Untersuchung zufolge 2011 aufwenden, um Geringverdienern mit einem Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern. Rechne man noch...Mehr
30. November, 2011 Bundesamt für Statistik
BFS: Ergebnisse der schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2010
Gemäss den ersten Ergebnissen der schweizerischen Lohnstrukturerhebung des BFS belief sich der monatliche Bruttomedianlohn im Jahr 2010 auf 5979 Franken. Der Anteil der...Mehr