Inhalt - Mailing 11. / 3. August 2012
Mailing vom 3. August 2012
Sehr geehrte Damen und Herren
Der diesjährige Sommer zeigt sich in Europa facettenreich, sowohl was das Wetter, als auch was die politischen Entwicklungen angeht. Wo auch immer Sie Ihre Ferienzeit verbringen – wir wünschen Ihnen weiterhin gute Erholung und erlebnisreiche schöne Tage!
Den Daheimgebliebenen lassen wir unser Mailing zukommen: wir beschäftigen uns mit einem ebenfalls facettenreichen und kontroversen Thema, das zwar die Soziale Arbeit nur teilweise direkt tangiert, aber aus übergeordneter Sicht interessant ist. Nach der allseits begrüssten Einführung der neuen Strafnorm bezüglich der weiblichen Genitalverstümmelung setzen sich Medien und Ärzte mit der Frage auseinander, wie mit der Beschneidung von Knaben umzugehen ist. Verstösst sie gegen das Gesetz oder handelt es sich hier „lediglich“ um eine Gewissensfrage? Welche Rechte lassen wir religiöse Minderheiten in unserem Land gewähren und wo ist das Interesse der Einzelperson höher einzustufen als das Interesse der Religion? Diese Fragen werden aus politischer, rechtlicher, religiöser und persönlicher Sicht jeweils unterschiedlich beurteilt. Wir haben Ihnen dazu einige Berichte und Meinungen zusammengestellt.
Nun wünschen wir Ihnen weiterhin viele schöne Sommertage!
Geschäftsstelle sozialinfo.ch
Presseschau
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Schlagzeilen
25. Juli, 2012 Hälfte/Moitié. Unabhängiger Mediendienst zur Arbeit und zur Erwerbslosigkeit
Hälfte/Moitié: Gleich ist nicht gleich – arm ist nicht reich
Missbrauch kann auf verschiedene Weise betrieben werden. Einerseits gibt es die sogenannten Kavaliersdelikte wie zum Beispiel Steuerhinterziehung. Für selbständig Erwerbende hat...Mehr
16. Juli, 2012 Zeit Online
Zeit online: Psychotherapie - Coach oder Couch
Über seelische Leiden wird so offen geredet wie nie. Doch ernsthaft Betroffene finden kaum richtige Hilfe. Was läuft schief?Mehr
13. Juli, 2012 foraus - Forum Aussenpolitik - Forum de politique étrangère
foraus: Zuwanderung aus Drittstaaten: Der Migrationsbuckel drückt an unbequemer Stelle
Die Debatte über Migration geht von abnehmender Zuwanderung aus Drittstaaten aus, wenn diese sich wirtschaftlich erholen. Das neue Mehr
11. Juli, 2012 Hälfte/Moitié. Unabhängiger Mediendienst zur Arbeit und zur Erwerbslosigkeit
Hälfte/Moitié: Steuern für leistungslose Einkommen
In den nächsten 30 Jahren fallen in der Schweiz gigantische Erbschaften an, weil nun die seit den Siebzigerjahren entstandenen hohen Vermögen zur Vererbung gelangen. Rund 900...Mehr
05. Juli, 2012 Der Schweizerische Beobachter
Beobachter: Die Sozialhilfe gehört versichert!
Der Bund schiebt die Armen den Kantonen zu, diese schieben sie wieder zurück: Es wird Zeit für eine neue nationale SozialversicherungMehr
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Neuerscheinungen
20. Juli, 2012
van Strijen, F.: Straßenkultur. Entschlüsselung eines Jugendphänomens unserer Zeit
Van Strijens Buch, in den Niederlanden bereits seit Jahren ein Standardwerk, liegt nun endlich auch in einer deutschsprachigen Ausgabe vor und ist besonders wertvoll für alle, die...Mehr
20. Juli, 2012
Bleck, Chr.: Effektivität und Soziale Arbeit. Analysemöglichkeiten und -grenzen in der beruflichen Integrationsförderung
Wie effektiv ist Soziale Arbeit? Am Beispiel des sozialpädagogisch bedeutsamen Handlungsfeldes der beruflichen Integrationsförderung beleuchtet der Autor konkrete Wege und...Mehr
18. Juli, 2012
Dahme, H.J.; Wohlfahrt, N.: Produktionsbedingungen Sozialer Arbeit in Europa
Der Umbau des Sozialstaats in den Staaten der EU folgt der Logik des Standortwettbewerbs. In diesem Band werden in Form von Länderreports die daraus resultierenden Folgen für die...Mehr
16. Juli, 2012 (Hrsg.)
Möller, Chr.: Internet- und Computersucht
Ein Praxishandbuch für Therapeuten, Pädagogen und Eltern
In diesem Praxishandbuch für Therapeuten, Pädagogen und Eltern befassen sich ausgewiesene ExpertInnen mit den soziologischen, psychologischen und entwicklungspsychiatrischen...Mehr
Inserat
Tagung: Qualität in der Sozialen Arbeit
Die Geschäftsstelle sozialinfo.ch unterstützt als Medienpartner von AvenirSocial die Tagung vom 2.11.2012 innerhalb der verschiedenen Social-Media Kanäle. Der Anlass kann auf Facebook und Twitter vor, während und nach der Tagung mitverfolgt werden. Bereits heute erfahren Sie einige spannende Details zu den Referenten und können Sie Ihre persönlichen Kommentare zur Thematik auf den Plattformen posten! Wir freuen uns! http://twitter.com/guteSAr http://www.facebook.com/WasIstGuteSozialeArbeit
Debatten zu Beschneidung und Genitalverstümmelung
Am 1. Juli ist die neue Strafnorm gegen die Verstümmelung weiblicher Genitalien in Kraft getreten. Diese Regelung schliesst eine Lücke, auf die Menschenrechtsorganisationen seit langem hingewiesen haben. Die Sache ist unstrittig, jedoch wirft die Umsetzung Fragen auf, die dort, wo es um konkrete Personen geht, auch die Soziale Arbeit betreffen. Die Informationsplattform humanrights.ch hat dazu ein informatives Dossier zusammengestellt.
Im Falle der Beschneidung von Knaben ist die Sache selbst weniger klar; die öffentliche Meinungsbildung ist zurzeit im Gange, ausgelöst durch ein Urteil des Landgerichts Köln. Die Debatte ist zwischenzeitlich in der Schweiz angekommen. So hat das Zürcher Kantonsspital beschlossen, vorerst keine nicht medizinisch indizierten Beschneidungen mehr vorzunehmen. Das Inselspital Bern, die Kinderklinik in Basel und das Kantonsspital Graubünden halten hingegen an ihrer bisherigen Praxis fest.
07. September, 2012 Der Bund
Der Bund: "Wir müssen lernen, dass Kinder sich selber gehören"
Knabenbeschneidung, Ohrlochstechen: Was sollen Eltern mit ihren Kindern machen dürfen? Jacqueline Fehr, SP-Nationalrätin und Präsidentin der Stiftung Kinderschutz, schaltet sich...Mehr
02. September, 2012
NZZ: Kindeswohl und Elternpflicht
Plädoyer für das Prinzip Aufschub
Die Diskussion um das sogenannte Beschneidungsurteil des Kölner Landgerichts dauert fort. Mit ihm verbinden sich nicht nur religionspolitische und juristische Fragen, sondern auch...Mehr
29. August, 2012 Pädagogische Hochschule Zentralschweiz
PHZ: Weibliche Genitalverstümmelung
Handbuch zur Information und Reflexion über weibliche Genitalverstümmelung:? Ansätze, Herausforderungen und Empfehlungen für FachpersonenMehr
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