Inhalt - Kesb - positive Bilanz nach 4 Jahren

Positive Kesb-Bilanz nach den ersten vier Jahren

Dossier, 1. Oktober 2016/hem

 



© Tageswoche.ch, mit freundlicher Genehmigung

Per 1. Januar 2013 wurde das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) eingeführt. Damit ging auch eine institutionelle Reform einher. Die 146 neu geschaffenen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) ersetzten die 1415 bisherigen Vormundschaftsbehörden. Dieser Systemwechsel hat immer wieder Kritik provoziert; anhand von problematischen Einzelfällen wurde das ganze System in Frage gestellt. Am 8. September zog die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) nun eine positive Bilanz dieser ersten vier Jahre, zeigte aber auch einige Verbesserungspotenziale auf.

Dokumentation zur Kokes-Medienkonferenz vom 8. September


22. September, 2016 - KOKES
Vier Jahre KESB – die KOKES zieht Bilanz

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht ist seit knapp vier Jahren in Kraft. Die KOKES zieht Bilanz und informierte im Rahmen einer Medienkonferenz über die gesamtschweizerischen Fallzahlen und über aktuelle Herausforderungen bezüglich des Umgangs der KESB mit Eltern von behinderten Kindern, der Kommunikation mit Betroffenen, der Idee einer nicht staatlichen Anlaufstelle sowie der verstärkten Kontaktpflege mit den Gemeinden.


22. September, 2016 - KOKES
Stellungnahme Guido Marbet, Präsident KOKES, Präsident Obergericht AG

Die KESB startete 2013 im Wissen, dass die Herausforderungen gross sein werden. Während früher 1415 Vormundschaftsbehörden - in der Deutschschweiz grösstenteils kommunale Laienbehörden - tätig waren, haben die KESB deren Aufgaben mit nur noch 146 Fachbehörden übernommen. Schweizweit mussten rund 70 000 Fälle auf neue Behörden übertragen werden und 80 000 Fälle mussten bis Ende 2015 ins neue Recht umgewandelt werden. Dies selbstverständlich neben der ordentlichen Arbeit der KESB und der Aufbauarbeit der neuen Behörden.


22. September, 2016 - KOKES
Stellungnahme Christoph Brutschin, Mitglied Vorstand KOKES

Bringen wir es auf den Punkt: Die KESB arbeiten gut, und doch haben sie - in der Deutschschweiz wohlgemerkt - ein Imageproblem. Sie werden medial, politisch und von Teilen der Bevölkerung noch nicht als das wahrgenommen, was sie von Gesetzes wegen sind. Nämlich zentrale Notfalldienste – vergleichbar mit der Feuerwehr oder Sanität.

Weniger Personen mit Schutzmassnahmen im neuen Regime

KritikerInnen äusserten unter anderem die Befürchtung, das neue Kesb-System würde mehr Massnahmen nach sich ziehen. Nun wurden erstmals die Fallzahlen erhoben und präsentiert. Zu Beginn lagen die Gefährdungsmeldungen zahlenmässig über den Erwartungen. Die Massnahmen selbst haben jedoch gemäss den veröffentlichten Zahlen abgenommen, und zwar sowohl beim Kindes- als auch beim Erwachsenenschutz: "seit und mit der Kesb gibt es weniger Personen mit einer Schutzmassnahme als früher – das ist eine zentrale Aussage!", so der Kokes-Präsident Guido Marbet.

Verbesserungspotenziale

Mit der Präsentation der Fallzahlen konnte die Kokes einen wichtigen Kritikpunkt widerlegen. Schwerer wiegt der Vorwurf, mit der Kesb sei eine neue Form der Behördenwillkür entstanden. Anhand von konkreten Einzelfällen wurde argumentiert, dass die Kesb ungerechtfertigt gegen den Willen Betroffener eingreife und Massnahmen anordne. Die Kokes glaubt, dass das System grundsätzlich sehr gut funktioniere, was sich auch "anhand der schweizweit sehr guten Beschwerdebilanz" zeige. Allerdings ortet sie in drei Bereichen Verbesserungspotenzial, wie Guido Marbet ausführt:

  • In Bezug auf die Kontrolle von Eltern erwachsener behinderter Kinder will die Kokes bis Ende Jahr Empfehlungen erarbeiten, die gesamtschweizerisch gültig sein sollen
  • Die " Kommunikation und Beziehungsgestaltung im Spannungsfeld zwischen Schutz und Selbstbestimmung" soll verbessert werden. In diesem Zusammenhang wird die Schaffung von Anlaufstellen für Betroffene diskutiert
  • Im Kontakt mit Gemeinden soll deren Einbindung gestärkt werden, ohne die Autonomie der KESB zu schmälern, wie Christoph Brutschin erklärt.

Negatives Image erschwert die Personalrekrutierung

Die wiederkehrende öffentliche Kritik hat dem Ansehen des neuen Kesb-Systems geschadet; so konstatiert auch Kokes-Vorstandsmitglied Christoph Brutschin ein "Imageproblem". Dies hat auch der Attraktivität der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden als Arbeitgeber geschadet, was zu vermehrten Kündigungen geführt hat, so Kokes-Generalsekretärin Diana Wider im "Bund". Sie setzt darauf, dass nun, nachdem die Aufbauphase weitgehend abgeschlossen ist, mehr Zeit für die öffentliche Kommunikation zur Verfügung steht und damit das Image der Kesb verbessert werden kann.

Lese- und Hörempfehlungen


22. September, 2016 - Der Bund
Die Dauerkritik bringt die Kesb in Personalnot

Viele Mitarbeiter haben in den letzten Monaten gekündigt, die Suche nach neuen ist schwierig.


22. September, 2016 - SRF
Christoph Brutschin: Vier Jahre KESB - eine Bilanz

Tagesgespräch - Radio SRF

Die umstrittenen Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden KESB sind nicht so schlecht wie ihr Ruf. Diese Bilanz zieht die KOKES, die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz. Mit im Vorstand ist der Basler SP-Regierungsrat Christoph Brutschin. Er ist Gast von Susanne Brunner. 

Weitere Informationen zur KESB auf sozialinfo.ch

Auf unserem Portal finden Sie weitere Themenschwerpunkte sowie einen laufend aktualisierten Medienspiegel zum Thema Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. 

Laufend aktualisierter Medienspiegel zum Thema Kesb


12. Oktober, 2017 - WOZ
Abschied von Mira

Ein Mädchen wehrt sich gegen die Misshandlungen seines Vaters. Dann verschwinden die beiden plötzlich. Niemand will verantwortlich sein. Wie konnte das passieren? Chronik einer angekündigten Entführung.


09. Oktober, 2017 - SRF
Viel Lob für die Anlaufstelle Kescha

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb steht seit ihrer Gründung in der Kritik. Um die Situation zu entspannen, wurde Anfang Jahr eine Beratungsstelle für Betroffene geschaffen – und damit offensichtlich ein Nerv getroffen.


03. Oktober, 2017 - Tages-Anzeiger
Die Kesb darf Pause machen

Der Regierungsrat lehnt die Forderung nach einem Pikettdienst bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ab. Im Notfall könne die Polizei handeln.


02. Oktober, 2017 - NZZ Online
Die Kesb müssen bürgernäher werden

Kommentar

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht funktioniert weit besser, als seine Kritiker vorgeben. Doch es gibt Korrekturbedarf. Wenn es nicht gelingt, Angehörige und Gemeinden stärker einzubinden, bleibt der Begriff «Kesb» ein Reizwort.


29. September, 2017 - Luzerner Zeitung
1183 Kinder und Erwachsene im Kanton Zug mit Schutzmassnahmen

«So viel wie nötig, so wenig wie möglich», so der Grundsatz der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) im Kanton Zug. 2016 verordnete die Behörde 1183 Schutzmassnahmen für Kinder und Erwachsene – fünf weniger als im Vorjahr. Auch die Zahlen der Gefährdungsmeldungen und Beschwerden waren rückläufig.


29. September, 2017 - Kanton St. Gallen
Weniger Kesb-Massnahmen

Nach der Schaffung der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) im Jahr 2013 können im Kanton St.Gallen nun zum zweiten Mal Kenndaten veröffentlicht werden. Im Vergleich zum Vorjahr waren 2016 für weniger Minderjährige und Erwachsene Schutzmassnahmen angeordnet. Bei Kindern ist die Beistandschaft zur Unterstützung der Eltern mit Abstand die häufigste Massnahme. Im Erwachsenenschutz nimmt der Anteil der massgeschneiderten Beistandschaften zu. Ein grosser Anteil der Beistandschaften für Erwachsene wird von Angehörigen oder anderen Privaten übernommen.


28. September, 2017 - MERS
Recht auf Anhörung von Kindern: Bundesrat muss Bilanz zur Umsetzung erarbeiten

Kinder sind Rechtssubjekte und haben in Angelegenheiten, die sich auf ihre Zukunft auswirken, das Recht ihre Meinung zu äussern (Art. 12 KRK). Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist Artikel 12 KRK in der Schweiz zwar direkt anwendbar (BGE 124 III 90 ff., E. 3a). Allerdings werden Kinder und Jugendliche bei juristischen und administrativen Verfahren nicht konsequent angehört. Eine im August 2017 veröffentlichte Vorstudie des Schweiz. Kompetenzzentrums für Menschenrechte SKMR bestätigt diese Einschätzung. Das Parlament hatte bereits im Sep. 2014 den Bundesrat aufgefordert, die Problematik unter die Lupe zu nehmen. Nun hat das SKMR vom Bund den Auftrag erhalten, die Stärken und Schwächen der Umsetzung des Anhörungsrechts für Kinder in den Praxisbereichen Gesundheit, Bildung, Kindesschutz sowie Justiz ab Herbst 2017 vergleichend zu untersuchen.


18. September, 2017 - BZ
Kesb soll Macht abgeben

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden müssen Gemeinden kaum mehr in ihre Entscheide einbeziehen. Das will eine Standesinitiative ändern. Gegner befürchten, dass Gemeinden vor allem finanzielle Interessen verfolgen.

Kesb: Kein Beschwerderecht für Gemeinden (BZ)



14. September, 2017 - Tages-Anzeiger
Überforderte Beistände

72 Kesb-Fälle begleitet ein Berufsbeistand im Durchschnitt. Immer mehr stossen an ihre Grenze.


13. September, 2017 - Der Schweizerische Beobachter
Kesb: Warum gibt es so viele Schutzmassnahmen?

Mehr als 130'000 Menschen sind auf die Unterstützung der Kesb angewiesen – so viele Einwohner hat die Stadt Bern. Was sind die Gründe für diese hohe Zahl?


12. September, 2017 - Der Bund
Kaderleute sollen maximal eine Million verdienen

News zur Herbtsession in Bern

Der Nationalrat will die Löhne der Chefs von Bundes- und bundesnahen Unternehmen deckeln. Alle News zur Herbtsession in Bern.


07. September, 2017 - BFH
Projekt Seitenwechsel

Zwei Fachfrauen des Kindes- und Erwachsenenschutzes beschliessen, die andere Seite kennenzulernen. Die Frau aus der Praxis tauscht ihre Stelle mit der Frau von der Hochschule. In einem öffentlichen Mailwechsel schreiben die beiden in den kommenden Wochen über ihre Erfahrungen.


04. September, 2017 - KOKES
5 Jahre KESB: Niederschwellige Unterstützungen und einvernehmliche Lösungen bei gefährdeten Kindern und Erwachsenen im Vordergrund

Die neueste Statistik der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz KOKES zeigt auf, dass bei den KESB niederschwellige Massnahmen wie unterstützende Beistandschaften im Vordergrund stehen. Die Fallzahlen entwickeln sich gemäss den Vorjahren, eine überproportionale Zunahme ist weder in der Deutsch- noch in der Westschweiz festzustellen. Beim Kindes- und Erwachsenenschutz werden Verwandte schon heute, wenn immer möglich, in die Lösung einbezogen.


30. August, 2017 - SKMR
Anhörung von Kindern durch Behörden in der Schweiz: Analyse und Empfehlungen

Hören die Behörden das Kind bei einer Fremdplatzierung oder bei Wegweisung eines ausländischen Elternteils an? Für ein Kind sind beide Situationen schwerwiegend, weil es von einem oder beiden Elternteilen getrennt wird. Doch auch die Behörden sind gefordert. Eine neue Studie des SKMR formuliert Empfehlungen für Praxis und Forschung.


30. August, 2017 - NZZ Online
Kesb-Initiative soll in die Räte statt vors Volk

Der Kesb-Kritiker Pirmin Schwander hält die heute von den Behörden präsentierten Zahlen über Kindes- und Erwachsenenschutz-Massnahmen für nicht aussagekräftig. Dennoch will er mit der Lancierung seiner lange angekündigten Volksinitiative zuwarten.


30. August, 2017 - BZ
Jeder zehnte Kesb-Fall ist eine Fremdplatzierung

In der Schweiz haben die Kinderschutzmassnahmen im letzten Jahr zugenommen. Dennoch betreibe die Kesb kein modernes Verdingkindwesen, sagt ein Politiker.

Im Bereich der Kinderschutzmassnahmen in der Schweiz hat die Anzahl der betroffenen Kinder 2016 im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf 42'767 zugelegt.

Krasse Einzelfälle machen der Kesb zu schaffen (NZZ)

KESB verzeichnet 2016 mehr Fälle (Swissinfo)

Kesb musste 2016 häufiger einschreiten (SRF)



25. August, 2017 - Kanton Zürich
Gutes Zeugnis für die Zürcher KESB

Die 13 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) im Kanton Zürich haben einen weiteren Schritt zum Normalbetrieb gemacht. Die Belastungssituation hat sich leicht verringert. Andererseits ist die Fluktuationsrate bei den Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zu diesen Schlussfolgerungen gelangt die kantonale Aufsichtsbehörde in ihrem Bericht zum Jahr 2016.


21. August, 2017 - Der Bund
Zum Glück gibt es die Kesb

Dass die Kesb mitunter falsch entscheiden, ist in der Extremzone, in der sich diese Behörden bewegen, nicht verwunderlich. Zu leicht geht aber vergessen, wie es früher mit den Laienbehörden war: Man schaute sehr häufig weg.

Mehr zum Thema: «Die Kesb waren für viele Leute eine Blackbox»



14. August, 2017 - Stadt Zürich
SD-Magazin Nr. 47 / März 2017

Der Konflikt - Uneinigkeit und ihr Ausdruck

  • Schwerpunkt: Wenn Kinder zum Spielball zerstrittener Eltern werden 
  • Fokus: «Stopp!» / sip und Stadtpolizei
  • Persönlich: Jeannette Büsser, Sozialarbeiterin Quartierteam Wipkingen/Höngg 
  • Interview: Claudia Kaufmann, Ombudsfrau der Stadt Zürich 
  • Und: Kurzmeldungen und Büchsenöffner
  • Organisationseinheit: Sozialdepartement Zentrale Verwaltung
  • Departement: Sozialdepartement


11. August, 2017 - Tages-Anzeiger
Kesb-Entscheide überfordern Laienrichter

In vielen Zürcher Bezirken beurteilen Nichtjuristen Beschwerden in umstrittenen Kesb-Fällen. Dabei geschehen teils grobe Fehler. Jedes zweite Urteil wird korrigiert.


11. August, 2017 - BFH
Wenn zerstrittene Eltern in die Mediation müssen

Wenn Eltern sich trennen, muss die Kinderbetreuung oft neu gestaltet werden. Nicht selten kommt es dabei zu heftigen Konflikten. In diesem Moment ist es manchmal nicht möglich, die Eltern freiwillig an einen Tisch zu bringen. Die angeordnete Mediation bietet hier einen Ausweg. Die Erfahrungen damit sind jedoch unterschiedlich.


17. Juli, 2017 - WOZ
«Die Betroffenen dürfen nicht instrumentalisiert werden»

Guido Fluri war als Kind selbst Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Heute kämpft der erfolgreiche Unternehmer für einen starken Kindes- und Erwachsenenschutz – und gegen die politische Stimmungsmache auf Kosten der Betroffenen.


27. Juni, 2017 - NZZ Online
KESB: Eltern von Behinderten sollen keine Rechenschaft mehr schulden

Eltern erwachsener Behinderter sollen der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) nur noch in Ausnahmefällen Rechenschaft ablegen müssen. Das will die Rechtskommission des Nationalrates.


14. Juni, 2017 - NZZ Online
Unbekannter gibt sich als Kesb-Kritiker Kast aus und bedroht Behörden

Ein Unbekannter verschickt Droh-Mails an Aargauer Behörden und gibt sich dabei als Kesb-Kritiker Christian Kast aus. Die Staatsanwaltschaft eröffnet ein Verfahren.


08. Juni, 2017 - Kanton Freiburg
Der neue Leitfaden „ Beistandschaft zur Überwachung des persönlichen Verkehrs“

Das Jugendamt stellt getrennt lebenden Eltern, die von einer „Beistandschaft zur Überwachung des persönlichen Verkehrs“ betroffen sind, eine Broschüre mit unterschiedlichen Informationen zur Verfügung, die ihnen in ihrer Verantwortung als Eltern helfen soll, sie bei allfälligen Fragen bezüglich Rechte und Pflichten ihres/-er Kindes/-er zu unterstützen.


24. Mai, 2017 - Vimentis
Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) im Überblick

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) der Kantone löste am 1. Januar 2013 das seit 1912 geltende Vormundschaftsrecht ab. Die bis anhin existierenden Vormundschaftsbehörden wurden damit durch die heutigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) ersetzt. Die KESB sollen die Umsetzung des KESR unter den Grundsätzen der Subsidiarität und Verhältnismässigkeit professionalisieren.


22. Mai, 2017 - NZZ Online
Kinderschutz: Nationale Kesb-Initiative kommt trotz Nein in Schwyz

Ganz knapp haben die Schwyzerinnen und Schwyzer eine Volksinitiative abgelehnt, die das Rad beim Kinder- und Erwachsenenschutz zurückdrehen wollte. Der Entscheid hat nationalen Signalcharakter.



17. Mai, 2017 - AvenirSocial Schweiz
Kindesschutz: Die Rechtskommission des Nationalrates ändert die Position zur Meldepflicht

Gute Nachrichten aus dem Bundeshaus für alle Professionellen der Sozialen Arbeit die regelmässig Kontakt zu Kindern haben. Nachdem die Kommission und der Nationalrat Nichteintreten beschlossen hat, folgt nun die Rechtskommission des Nationalrates dem Beschluss des Ständerates und tritt auf die Kindesschutzvorlage ein. Dieses Dossier ist ein zentrales Anliegen für die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, weil es die Meldepflicht und -recht der Professionellen der Sozialen Arbeit betrifft, die regelmässig Kontakt zu Kindern haben.

- Zweite Chance für die Kindesschutzvorlage (parlament.ch)



12. Mai, 2017 - Luzerner Zeitung
Rückendeckung für Patienten

Das Bundesgericht hat aufgrund eines Falls in Schwyz einen Grundsatzentscheid gefällt – und dabei die Rechte von psychisch kranken Patienten gestärkt.


12. Mai, 2017 - AvenirSocial Schweiz
AvenirSocial sagt Nein zur KESB-Initiative im Kanton Schwyz

Die Sektion Zentralschweiz von AvenirSocial sagt klar Nein zur KESB-Initiative, die am 21. Mai 2017 im Kanton Schwyz zur Abstimmung kommt. Die Initiative will die Zuständigkeit für den Kindes- und Erwachsenenschutz vom Kanton auf die Gemeinden übertragen. Damit würde das seit dem 1.1.2013 in Kraft getretene neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und insbesondere die Professionalisierung und die Interdisziplinarität der Fachpersonen in der Behörde rückgängig gemacht.

Gemäss einer Umfrage des Verbands Schwyzer Gemeinden und Bezirke (vszgb) hat keine Fürsorgebehörde die KESB-Initiative gutgeheissen. 95% der Schwyzer Fürsorgebehörden unterstützen das heutige System. Die KESB-Initiative ist klar abzulehnen, damit die jetzige Organisationsform beibehalten werden kann.



09. Mai, 2017 - SRF
Neue Anlaufstelle bei Problemen mit KESB

Schweiz Aktuell

Immer wieder kommen Geschichten von Menschen in die Medien, die mit der KESB im Konflikt sind. Sie können sich seit Anfang Jahr bei der KESCHA melden, der Anlaufstelle für Kindes- und Erwachsenenschutz.


09. Mai, 2017 - SRF
Umstrittene KESB-Abstimmung

Der Kanton Schwyz entscheidet am 21. Mai über eine emotionale Vorlage. Ein Initiativkomitee um Nationalrat Pirmin Schwander ist unzufrieden mit der Kantonalen Behörde für Kindes- und Erwachsenenschutz (KESB). Er will die Aufgaben der Fachbehörde wieder den Gemeinden übertragen.


28. April, 2017 - Der Schweizerische Beobachter
Video-Talk «Die Kesb ist doch keine Stasi-Behörde!»

Im Video-Talk auf Facebook hat Beobachter-Experte Walter Noser Leserfragen zur Kesb beantwortet. Hier finden Sie eine Auswahl seiner Antworten.


27. April, 2017 - NZZ Online
Geheimakten in falschen Händen

Über hundert Bände mit Kesb-Entscheiden sind durch die Hände von Insassen und Gefängnisangestellten gegangen. Betroffene dieses Geheimnisverrats verlangen eine Strafuntersuchung.


24. April, 2017 - az Solothurner Zeitung
Auf Pirmin Schwanders Initiative kommt die Kesb erstmals vors Volk

Eine Abstimmung in Schwyz wird zum Testlauf für die Behörde. Das ist laut SVP-Nationalrat Pirmin Schwander nur der Anfang.


19. April, 2017 - Der Schweizerische Beobachter
Misstrauen: Alle gegen die Kesb

Misstrauen, Wut, Hass: Um keine andere Behörde wird so heftig gestritten wie um die Kindes- und Erwachsenen­schutzbehörde. Warum?


13. April, 2017 - NZZ Online
Kesb greift immer weniger häufig ein

So viel wie nötig, so wenig wie möglich – so lautet das Prinzip der Stadtzürcher Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Auch letztes Jahr ist die Zahl der angeordneten Schutzmassnahmen gesunken.

«Verwandtschaft sagt noch nichts über Nähe aus» (SRF)



10. April, 2017 - HSLU
Soziale Arbeit Nr. 20, Februar 2016



10. April, 2017 - BGer
Verdeckte Ermittlung und Audio-Überwachung rechtmässig

Urteile vom 21. März 2017 (1B_114/2016, 1B_115/2016, 1B_116/2016, 1B_117/2016, 1B_118/2016, 1B_119/2016, 1B_122/2016)

Die Anordnung einer verdeckten Ermittlung gegen ein Elternpaar, das von der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn der Tötung des Sohnes und der schweren Körperverletzung der Tochter verdächtigt wird, war rechtmässig. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist entgegen der Ansicht des Obergerichts des Kantons Solothurn die Abhörung der Wohnungen des Elternpaars. Das Bundesgericht heisst die entsprechenden Beschwerden der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn gut. Eine weitere Beschwerde weist es hingegen ab.

Zum Thema: Vorwurf Kindstötung: Die Eltern wurden zurecht abgehört (SRF)



07. April, 2017 - NZZ Online
Kinderschutz: «Und plötzlich steht die Kesb vor der Tür»

Die Abstimmung über den Kindes- und Erwachsenenschutz in Schwyz wird zum gesamtschweizerischen Testlauf für die vielkritisierte Behörde. Die Diskussion verläuft äusserst emotional, wie ein Augenschein vor Ort zeigt.



06. April, 2017 - NZZ Online
Kesb-Klage kostet ein Vermögen

Weil sie sich durch eine aggressive Kampagne verunglimpft fühlen, haben die Stadt Rapperswil-Jona und der Chef der Kesb Linth die «Obersee-Nachrichten» verklagt. Eine ziemlich teure Angelegenheit, wie sich jetzt zeigt


31. März, 2017 - insieme Schweiz
KESB: Bundesrat für Erleichterungen

Nahestehende Personen sollen von den KESB stärker einbezogen werden. Diese Absicht äussert der Bundesrat in seinem Bericht zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. insieme hält fest: Vier Jahre ihrem Inkrafttreten besteht nach wie vor grosser Verbesserungsbedarf bei der Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen. Die administrative Entlastung von Angehörigen als Beistände muss überall zum Regelfall werden.


30. März, 2017 - EJPD
Schutz von Kindern und Erwachsenen: Nahestehende Personen stärker einbeziehen

Wenn Kinder und Erwachsene in schwierigen persönlichen Situationen Schutz oder Beistand brauchen, können nahestehende Personen eine wichtige Rolle spielen. Der Bundesrat will deshalb abklären, wie der Einbezug nahestehender Personen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht verbessert werden kann. Zudem will der Bundesrat prüfen lassen, ob das Vorgehen bei Gefährdungsmeldungen konkreter geregelt werden muss. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) wird diese Arbeiten zusammen mit den Kantonen, Fachleuten aus der Praxis und den betroffenen Kreisen durchführen.

Zum Thema: Positives Gesamtbild beim neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Medienmitteilung KOKES) 



30. März, 2017 - NZZ Online
Volk entscheidet über Kinderschutz

Ab Mai sollen Unterschriften für die nationale Volksinitiative zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht gesammelt werden. Das kündigt der SVP-Nationalrat Pirmin Schwander an. Gleichzeitig führt der Schwyzer Hardliner in seiner Heimat einen Testlauf durch.


30. März, 2017 - Tages-Anzeiger
Kesb sollen Grosseltern besser einbeziehen

Der Bundesrat hat sich mit der Kritik an den Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) auseinandergesetzt. Welche Massnahmen er treffen will.

Der Bundesrat sieht keine grundsätzlichen Probleme bei den Kesb. Er will aber abklären, wie diese Grosseltern und andere nahestehende Personen besser einbeziehen könnten.

- Kesb müssen sich weiter verbessern (der Bund)

Schutz von Kindern und Erwachsenen: Nahestehende Personen stärker einbeziehen (EJPD)



23. März, 2017 - Der Bund
Die Kesb kommt vors Volk

Der Kampf um die neue Behörde wird an allen Fronten geführt. Nächste Woche publiziert der Bundesrat eine Evaluation der bisherigen Kesb-Praxis.


17. März, 2017 - Das Schweizer Parlament
Bundesrat befasst sich demnächst mit KESB-Bericht

Der Nationalrat will den Bericht über die Evaluation des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts abwarten, bevor er dieses wieder ändert. Er hat am Mittwoch zwei Vorstösse zur KESB abgelehnt.



06. März, 2017 - Tages-Anzeiger
Kind vor Kesb versteckt – 30 Monate Freiheitsstrafe

Wegen Kindsentführung ist einer 36-Jährigen in Biel der Prozess gemacht worden. SVP-Nationalrat Schwander soll ihr geholfen haben.


27. Februar, 2017 - Schweiz am Sonntag
Kesb-Hotline läuft heiss

Die Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz, kurz Kescha, wurde in den letzten dreissig Tagen förmlich überrannt. Die neue Beratungsstelle für Kesb-Betroffene wurde vor einem Monat vom Unternehmer Guido Fluri eröffnet. Laut Fluri werden pro Tag rund zehn längere Beratungen durchgeführt und nebenbei würden Anfragen per E-Mail beantwortet. Die Website habe über 2000 Aufrufe pro Woche. 


15. Februar, 2017 - Biesel, Kay; Fellmann, Lukas; Müller, Brigitte; Schär, Clarissa; Schnurr, Stefan
Dialogisch-systemische Kindeswohlabklärung

Das «Prozessmanual. Dialogisch-systemische Kindeswohlabklärung»
- ist eine forschungsbasierte Wegleitung für einen kompletten Abklärungsprozess: von der Entgegennahme von Hinweisen auf Gefährdungen des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bis zum Vorstellen der Abklärungsergebnisse bei der Familie -
- bietet praxisbezogene Orientierung für das konkrete Vorgehen in Abklärungsprozessen -
- definiert die für die Abklärung von Kindeswohlfragen relevanten Schlüsselprozesse -
- enthält Vorschläge zum Vorgehen bei der Hilfeplanung -
- ist für die Verwendung im freiwilligen und zivilrechtlichen Kindesschutz konzipiert -
- kann mit anderen Verfahren, Methoden und Instrumenten kombiniert werden -
- unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, Sozialdiensten / Kinder- und Jugenddiensten und anderen im Kindesschutz tätigen Organisationen -



15. Februar, 2017 - KOKES
Angehörige als Beistand – Kriterien zur Umsetzung von Art. 420 ZGB

Merkblatt und Empfehlungen vom November 2016

Gemäss Art. 420 ZGB können Ehegatten, eingetragene Partner/innen, Eltern, Nachkommen, Geschwister oder faktische Lebenspartner/innen (im Folgenden "Angehörige") der betroffenen Person von der Inventarpflicht, der Pflicht zur periodischen Berichterstattung und Rechnungs-ablage und der Pflicht, für bestimmte Geschäfte die Zustimmung einzuholen, ganz oder teilweise entbunden werden. Die Praxis der KESB bezüglich der Umsetzung von Art. 420 ZGB ist uneinheitlich (nicht nur zwischen den Kantonen, sondern auch innerhalb eines Kantons). Gestützt auf good practice Beispiele von KESB aus verschiedenen Landesteilen sowie unter Beachtung der gesetzlichen Grundlagen und aktuellen Gerichtsurteile hat die KOKES in Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessenverbänden (insieme, Pro Infirmis, procap, Alzheimervereinigung) Kriterien erarbeitet, die als schweizweite Standards gelten können und sollen. 


10. Februar, 2017 - SRF
Kesb-Initiative: Schwanders schwieriger Kampf

Nationalrat Pirmin Schwander steht im Verdacht, einer Frau auf der Flucht vor der Kesb Geld gegeben zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn. Dennoch führt Schwander seinen politischen Kampf weiter. Noch diesen Monat will er seine nationale Initiative gegen die Kesb einreichen.



06. Februar, 2017 - NZZ Online
Warten auf Godot bei Kesb-Initiative

Das Volksbegehren der Kritiker sollte im August 2016 lanciert werden und liegt immer noch nicht vor.


25. Januar, 2017 - Kescha
KESCHA – neue Anlaufstelle für Betroffene im Kindes - und Erwachsenenschutz

Die Schweiz erhält eine Anlaufstelle für Personen, die mit der KESB, den Beiständen oder dem Gericht wegen einer angeordneten Schutzmassnahme in einer Konfliktsituation sind. Die neue Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz (KESCHA) wurde von der Guido Fluri-Stiftung initiiert und gemeinsam mit Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik, Stiftung Kinderschutz Schweiz, Kinderanwaltschaft Schweiz, PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz und der KOKES, der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz, aufgebaut. Ihre Schaffung wird vom Bundesamt für Justiz begrüsst.

Zum Thema:

Verzweifelte Eltern erhalten neue Anlaufstelle (SRF)

Neue Anlaufstelle bei Konflikten mit der Kesb (NZZ)

«Es braucht jemanden, der zuhört» (Der Bund)

Neue Vermittlerin in Konfliktfällen (Berner Zeitung)



24. Januar, 2017 - Tages-Anzeiger
Zürcher Kinderschutzgruppe stellt 16 Prozent mehr Misshandlungen fest

2016 wurden in Zürich knapp 500 Kindsmisshandlungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahr haben insbesondere die körperlichen Misshandlungen zugenommen. 


10. Januar, 2017 - BZ
Gemeinden dürfen auf Kesb-Millionen hoffen

Die Berner Gemeinden können sich womöglich auf einen unerwarteten Geldsegen freuen: Der Kanton hat ihnen seit 2013 zu wenig Geld für den Kindes- und Erwachsenenschutz bezahlt. Diskutiert werden Nachzahlungen in Millionenhöhe.


03. Januar, 2017 - Der Bund
Die Kesb-Initiative wird nachgebessert

Die Volksinitiative von SVP-Nationalrat Pirmin Schwander will den Kindes- und Erwachsenenschutz den Familien übertragen. Doch der Initiativtext hat Mängel.


21. Dezember, 2016 - NZZ Online
Geklärte Rollen

Schule und Kesb

Schulen kommt beim Schutz des Kindswohls eine wichtige Rolle zu, sie haben aber nur beschränkte Handlungsoptionen. Jetzt gibt es einen Leitfaden, der die Regeln der Zusammenarbeit mit den Kesb klärt.


13. Dezember, 2016 - Kanton Zürich
Rechtliches Gehör in Kindes- und Erwachsenenschutzverfahren - Leitfaden

Das rechtliche Gehör ist wesentlicher Bestandteil eines rechtsstaatlich korrekten Verfahrens. Der von der Aufsichtsbehörde zusammen mit Vertretungen der KESB erarbeitete Leitfaden beleuchtet zum einen die wichtigsten Aspekte des rechtlichen Gehörs. Zum anderen versucht er auf immer wiederkehrende Praxisfragen Antworten zu geben.


08. Dezember, 2016 - persönlich Verlags AG
Rüge wegen Namensnennung von Sozialarbeiterin

Der Name der Kesb-Mitarbeiterin sei nicht durch ein überwiegendes Interesse zu rechtfertigen, urteilt der Presserat.


02. Dezember, 2016 - KOKES, , , ,
Angehörige als Beistand – Kriterien zur Umsetzung von Art. 420 ZGB

Gemäss Art. 420 ZGB können Ehegatten, eingetragene Partner/innen, Eltern, Nachkommen, Geschwister oder faktische Lebenspartner/innen (im Folgenden „Angehörige“) der betroffenen Person von der Inventarpflicht, der Pflicht zur periodischen Berichterstattung und Rechnungsablage und der Pflicht, für bestimmte Geschäfte die Zustimmung einzuholen, ganz oder teilweise entbunden werden. Die Praxis der KESB bezüglich der Umsetzung von Art. 420 ZGB ist uneinheitlich (nicht nur zwischen den Kantonen, sondern auch innerhalb eines Kantons). Gestützt auf good practice Beispiele von KESB aus verschiedenen Landesteilen sowie unter Beachtung der gesetzlichen Grundlagen und aktuellen Gerichtsurteile hat die KOKES in Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessenverbänden (insieme, Pro Infirmis, procap, Alzheimervereinigung) Kriterien erarbeitet, die als schweizweite Standards gelten können und sollen.


02. Dezember, 2016 - insieme Schweiz
Entlastung für Angehörige

Die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES) anerkennt die Familiensolidarität als wichtigen Wert und empfiehlt Erleichterungen für Angehörige, die sich als Beistände um Familienmitglieder kümmern.

Zum Thema: Angehörige als Beistand – Kriterien zur Umsetzung von Art. 420 ZGB (Kokes, Insieme, Pro Infirmis, Procap, Alzheimer Schweiz)



22. November, 2016 - Kanton Bern
Zusammenarbeit der kommunalen Dienste mit den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden Abgeltung der den Gemeinden anfallenden Aufwendungen

Weisung

Am 1. Januar 2017 treten die Änderungen der Verordnung über die Zusammenarbeit der kommunalen Dienste mit den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden und die Abgeltung der den Gemeinden anfallenden Aufwendungen (ZAV) in Kraft. Die Aufwendungen der Gemeinden werden künftig nicht mehr durch die Finanzierung von Stellen, sondern mittels Fallpauschalen abgegolten. Die jährliche Entschädigung wird mittels Verfügung durch das Kantonale Jugendamt (KJA) festgelegt. Sie stützt sich auf die durch die kommunalen Dienste und Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) gelieferten Fallzahlen. 


16. November, 2016 - AvenirSocial Schweiz
Charta Früherkennung und Frühintervention

 Die Früherkennung und Frühintervention (F+F) hat zum Ziel, ungünstige Entwicklungen und Rahmenbedingungen sowie problematische Verhaltensweisen von Personen aller Altersstufen frühzeitig wahrzunehmen, passende Hilfestellungen zu finden und die betroffenen Menschen in ihrer gesunden Entwicklung und gesellschaftlichen Integration zu unterstützen.


16. November, 2016 - AvenirSocial Schweiz
Aktualisierte Charta Früherkennung und Frühintervention 2016

Die Früherkennung und Frühintervention (F+F) hat zum Ziel, ungünstige Entwicklungen und Rahmenbedingungen sowie problematische Verhaltensweisen von Personen aller Altersstufen frühzeitig wahrzunehmen, passende Hilfestellungen zu finden und die betroffenen Menschen in ihrer gesunden Entwicklung und gesellschaftlichen Integration zu unterstützen.
Die F+F integriert strukturorientierte und individuumsbezogene Verfahren und zielt nicht ausschliesslich darauf ab, das Verhalten von Betroffenen zu ändern. F+F hat auch den Anspruch, ungünstige gesellschaftliche und strukturelle Bedingungen zu erkennen und zu benennen und sich entsprechend für gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen einzusetzen.


27. Oktober, 2016 - Kanton St. Gallen
Kanton veröffentlicht Kenndaten 2015 zum Kindes- und Erwachsenenschutz

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht machte es ab 2013 notwendig, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) alle altrechtlichen Erwachsenenschutzmassnahmen überprüften. Dies beanspruchte die personellen Ressourcen der Kesb stark. Die Kesb-Daten zum Jahr 2015 machen diese Umstellungen hin zu individuell angepassten Massnahmen nun zahlenmässig greifbar. Im Vergleich zu früher ist die Zahl der Kindesschutzmassnahmen stabil geblieben.


27. Oktober, 2016 - Tagblatt
Kesb soll sich auf wichtige Fälle konzentrieren

Die Kindes– und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) im Thurgau soll sich auf wichtige Fälle konzentrieren können. Fälle, die keine einschneidenden Massnahmen nötig machen, kann das Thurgauer Obergericht in Zukunft einem Einzelrichter zuweisen.


27. Oktober, 2016 - Kanton Bern
Neues Abgeltungssystem für die Bereiche Sozialhilfe sowie Kindes- und Erwachsenenschutz

Der Regierungsrat führt ein neues System zur Abgeltung der Aufwendungen in der individuellen Sozialhilfe und im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes ein. Die Entschädigung der Sozialdienste erfolgt künftig mittels Fallpauschalen, die sich nach den tatsächlich erbrachten Leistungen richten. Bis anhin wurden die Aufwendungen indirekt durch die Finanzierung von Stellen abgegolten. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass der Systemwechsel eine differenziertere, transparentere und gerechtere Abgeltung ermöglicht. Mit dem neuen Abgeltungssystem kann eine einfache Lösung für den Vollzug eingeführt werden, die den Gemeinden mehr Spielraum bietet und gleichzeitig die richtigen Anreize setzt, um weiterhin qualitativ gute Sozialarbeit zu gewährleisten. Der Kanton und die Gemeinden finanzieren die Leistungen in der individuellen Sozialhilfe gemeinsam über den Lastenausgleich. Leistungen im Bereich des angeordneten Kindes- und Erwachsenenschutzes werden nur durch den Kanton getragen. Der Regierungsrat hat die «Verordnung über die öffentliche Sozialhilfe» und die «Verordnung über die Zusammenarbeit der kommunalen Dienste mit den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden und die Abgeltung der den Gemeinden anfallenden Aufwendungen» entsprechend angepasst und auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt.


25. Oktober, 2016 - NZZ Online
Häftlinge bearbeiten sensible Kesb-Akten

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich hat die Buchbinderei der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf damit beauftragt, ihr Archivmaterial zu produzieren. Dabei sollen Dokumente in eine Zelle mitgenommen worden sein.

Kesb-Akten in der Pöschwies verschwunden (Tages-Anzeiger)



25. Oktober, 2016 - Kanton Aargau
Optimierungsmassnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutz

Der Regierungsrat legt dem Grossen Rat die Botschaft mit Optimierungsmassnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutz vor. Für die Umsetzung eines Teils dieser Optimierungsmassnahmen sind Rechtsänderungen nötig, weshalb dem Grossen Rat der Entwurf zur Änderung des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch und Partnerschaftsgesetz zur ersten Beratung unterbreitet wird. Die Optimierungsmassnahmen sind in der Anhörung auf sehr breite Zustimmung gestossen.


25. Oktober, 2016 - AZ
Kindesmisshandlung: Schulen stehen in der Pflicht – welche Anzeichen gibt es?

Mitglieder der Schulpflege und Schulleitungen stehen in der Pflicht, Kindesmisshandlungen zu melden. Doch wie findet man heraus, ob eine Gewalttat vorliegt?


25. Oktober, 2016 - NZZ Online
Schwander kann strafrechtlich verfolgt werden

Der Schwyzer SVP-Nationalrat ist nicht durch die parlamentarische Immunität geschützt. Er soll eine Mutter unterstützt haben, die ihr Kind vor der Kesb versteckte.


21. Oktober, 2016 - WOZ
Kesb-Bashing: Der Bruno vom Obersee

Rund 300 Seiten umfasst eine Klage, die gegen die «Obersee Nachrichten» in Rapperswil-Jona läuft. Gegenstand sind die Kampagnen des Verlegers Bruno Hug gegen die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb). Der Millionär vergleicht sich dabei mit Günter Wallraff.



21. Oktober, 2016 - NZZ Online
Strafanstalt Pöschwies: Häftlinge bearbeiten heikle Kesb-Akten

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) der Stadt Zürich hat die Strafanstalt Pöschwies damit beauftragt, ihr Archivmaterial zu Büchern zu binden. Dabei sollen Dokumente in eine Zelle mitgenommen worden sein.



18. Oktober, 2016 - SRF
Kesb und Gemeinden finden sich langsam

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) und die Gemeinden sind zur Zusammenarbeit verpflichtet. Dies führte in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten. Ein vor einem Jahr eingeführter Leitfaden hat zu einer deutlichen Verbesserung geführt.


14. Oktober, 2016 - NZZ Online
Gerechtfertigte Intervention der Kesb

Die II. Zivilkammer des Obergerichts hat ein schriftliches Urteil veröffentlicht, das beispielhaft Einblick in die schwierige Arbeit der Kesb vermittelt.


04. Oktober, 2016 - Das Schweizer Parlament
Die Immunitätskommission des Nationalrates tritt nicht auf das Gesuch um Aufhebung der Immunität von Nationalrat Schwander ein

Die Immunitätskommission des Nationalrates (IK-N) ist mit 5 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung nicht auf das Gesuch um Aufhebung der Immunität (16.191) eingetreten. Sie sieht keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den erhobenen Vorwürfen und der amtlichen Stellung oder Tätigkeit von Nationalrat Schwander.

Zum Thema:

Schwander kann sich nicht auf Immunität berufen (Berner Zeitung)



03. Oktober, 2016 - Luzerner Zeitung
Obwaldner Regierung will der Kesb nicht reinreden

Wenn Eltern erwachsene, behinderte Kinder betreuen, haben sie administrative Pflichten gegenüber der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). In Obwalden will die Regierung der KESB nicht reinreden, ob sie betroffene Eltern davon befreit. 


29. September, 2016 - Das Schweizer Parlament
Nationalrat bestellt Kesb-Leitfaden

Der Bundesrat muss einen Leitfaden zur Anwendung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts vorlegen. Der Nationalrat hat am Dienstag ein Postulat von Albert Vitali (FDP/LU) angenommen.


21. September, 2016 - Kanton St. Gallen
Analyse zieht positive Bilanz zum Kindes- und Erwachsenenschutz

Die neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) stehen seit ihrem Bestehen in der Kritik. Die Regierung hat entschieden, die Situation genau zu analysieren und hat eine externe Analyse in Auftrag gegeben. Diese liegt jetzt vor und soll breit diskutiert werden. Die Evaluation attestiert den Behörden ein diffe-renziertes Handeln. Die Kosten für die angeordneten Massnahmen seien nicht angestiegen. Gewisse Schwachpunkte sollen nun vertieft geprüft werden. Die Regierung wird zu einem späteren Zeitpunkt gesetzgeberische Anpassungen prüfen.


14. September, 2016 - SRF
Vater von Flaach nimmt KESB in Schutz

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB sei nicht Schuld am Tod seiner Kinder. Das sagte der Vater von Flaach am Dienstag vor Gericht. Seine Frau hatte am Neujahrstag 2015 die gemeinsamen Kinder getötet, aus Angst, dass sie ins Heim zurück müssten. Eine «monströse Tat», sagt der Vater. 


09. September, 2016 - KOKES
Vier Jahre KESB – die KOKES zieht Bilanz

Erste gesamtschweizerische Fallzahlen und aktuelle Herausforderungen

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht ist seit knapp vier Jahren in Kraft. Die KOKES zieht Bilanz und informierte im Rahmen einer Medienkonferenz über die gesamtschweizerischen Fallzahlen und über aktuelle Herausforderungen bezüglich des Umgangs der KESB mit Eltern von behinderten Kindern, der Kommunikation mit Betroffenen, der Idee einer nicht staatlichen Anlaufstelle sowie der verstärkten Kontaktpflege mit den Gemeinden.

Zum Thema:

- «Die Kesb kommt erst, wenn es brennt» (SRF)

- Bei den Kindern gibt es mit den Kesb weniger Fälle als früher (BZ)

- Die Dauerkritik bringt die Kesb in Personalnot (Der Bund)

- «Die Kesb hört betroffene Eltern oft nicht an» (BZ)

- Kesb: Seit vier Jahren unter genauer Beobachtung (BZ)



09. September, 2016 - Der Bund
«Wir schaffen keine Zustände wie mit den Verdingkindern»

Die Kesb seien auf dem ­richtigen Weg, sagt Diana Wider, Generalsekretärin der Dachorganisation Kokes.



08. September, 2016 - NZZ Online
Zahl der Kesb-Schutzmassnahmen nimmt ab

Kindes- und Erwachsenenschutz

Die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz widerspricht den Kesb-Kritiker: Die Statistiken stützten deren Eindruck nicht, dass die Kesb häufiger eingreifen. Die Zahl der Fälle habe seit Einführung der Kesb proportional gesehen sogar abgenommen.


07. September, 2016 - Luzerner Zeitung
Nidwaldner Kesb wird extern untersucht

Im Kanton Nidwalden soll die Kesb extern untersucht werden, dies um nähere Angaben zu ihrer Arbeitsbelastung zu erhalten. Dafür hat sich der Landrat am Mittwoch mit 37 zu 20 Stimmen ausgesprochen. Ein Misstrauensvotum gegen die Behörde sei dies aber nicht.



05. September, 2016 - Schweiz am Sonntag
Kesb schickt weniger Kinder ins Heim

Seit ihrer Einführung vor dreieinhalb Jahren steht sie unter Dauerbeschuss. Kaum eine andere Behörde in der Schweiz wird so stark kritisiert wie die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Ihr Tätigkeitsgebiet – der Eingriff des Staates in die intimsten Bereiche des Familienlebens – führt zu emotionalen Debatten. 


01. September, 2016 - BZ
Schwander äussert sich zu Kindesentführung

SVP-Nationalrat Pirmin Schwander nimmt Stellung zu Vorwürfen, er habe eine Mutter unterstützt, die ihre Tochter aus einem Heim entführte.

Der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander hat sich heute in der Sendung «Rundschau» zu den Vorwürfen geäussert, sich mit anderen Personen der Gehilfenschaft bei einer Kindesentführung schuldig gemacht zu haben.

Zum Thema:

Schwander: «Das ist schlimmer als damals mit den Verdingkindern» (SRF)



15. August, 2016 - Tages-Anzeiger
Eltern von Behinderten wehren sich gegen Kesb-Kontrollen

Die Eltern von behinderten Kindern müssen der Kesb beweisen, dass sie vertrauenswürdig sind. Mit Referenzen, Strafregister- und Kontoauszügen. 


10. August, 2016 - NZZ Online
Kritik am Kindesschutz zeigt Wirkung

Nationale Volksinitiative

Mehrere Kantone wollen die Angehörigen und Gemeinden bei Entscheiden der Kesb besser einbeziehen. Nun gerät der Bund stärker unter Druck.


27. Juli, 2016 - Luzerner Zeitung
Nidwaldner Landratskommission will Kesb extern untersuchen lassen

Eine Kommission des Nidwaldner Landrates will genauer wissen, wie gross die Arbeitsbelastung der kantonalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) ist. Sie beantragt dem Parlament, ein Postulat gutzuheissen, das eine externe Untersuchung der Behörde verlangt.


27. Juli, 2016 - Luzerner Zeitung
Luzerner Kesb will Verfahren vereinfachen

Drei Jahre nach Einführung der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) wollen die Behörden neu regeln, wann eine Einzelperson und wann ein Dreiergremium einen Entscheid fassen soll. Ferner sollen die Verfahren vereinfacht werden.


21. Juli, 2016 - AZ
Optimierungsmassnahmen bei der Kesb: Parteien sind sich einig – nur die SP schert aus

Die Behörde ist seit ihrer Einführung immer wieder in der Kritik und darum umstritten. Doch in einem Punkt sind sich alle Parteien einig: Verbesserungen sind unumgänglich. 


19. Juli, 2016 - insieme Schweiz
Zug und Luzern wollen Eltern entlasten

Die Kesb Zug und Stadt Luzern wollen Eltern, die Beistände von ihren erwachsenen, geistig behinderten Kindern sind, vermehrt von gewissen administrativen Auflagen entbinden. Dazu haben sie in Merkblättern Kriterien festgehalten. Die KESB Kanton Bern hatte sich bereits im letzten Jahr für eine grosszügige Entbindung entschieden. 


12. Juli, 2016 - Tages-Anzeiger
Die Kritik an der Kesb wird mehrheitsfähig

Auch linke Politiker wollen das Vormundschaftswesen verbessern. Die Volksinitiative der Kesb-Kritiker dient als Druckmittel.

Noch im letzten Herbst war die Rede davon, die Kesb gleich ganz abzuschaffen.

Zum Thema:

- Spesenschinderei auf Kosten Behinderter (Schweizerzeit)



06. Juli, 2016 - Luzerner Zeitung
Luzerner Kesb lockert die Regeln

BEISTÄNDE ⋅ Privatpersonen werden von einem Teil der administrativen Arbeit befreit – sofern sie als Beistände ihr eigenes behindertes Kind oder eines ihrer Geschwister be­treuen. Die Stadt reagiert damit auf harsche Kritik.


04. Juli, 2016 - insieme Schweiz
Eltern als Beistände: Einheitliche Lösung in Sicht?

Die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES) prüft Empfehlungen für eine schweizweit einheitliche Anwendung der erleichterten Beistands-Pflichten für Eltern. insieme wurde von der KOKES zu einer Anhörung für Herbst 2016 eingeladen.


30. Juni, 2016 - Der Bund
Viele Überstunden bei den Kesb

Der Abbau von Überzeit bei den bernischen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) kommt nur ­schleppend voran. 


30. Juni, 2016 - BZ
Ein Kind in der Zwickmühle

Ein Familienstreit eskaliert, die Kesb schicken ein Kind ins Heim. Ein Fall aus der Region Bern zeigt, wie schwierig das Verhältnis zwischen der Behörde und den Betroffenen zuweilen ist.

- «Das Wissen über die Kesb ist teilweise oberflächlich» (BZ)



28. Juni, 2016 - NZZ Online
Weniger Massnahmen für Kinder

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde musste zuletzt wegen mehreren Fällen Kritik einstecken. Mit den neusten Zahlen will die Zürcher Behörde ihren schlechten Ruf korrigieren.


28. Juni, 2016 - Tagblatt
Not am Mann bei der Kesb

Der Kanton passt die Rahmenbedingungen bei den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) an. Gemeinden erhalten ein Anhörungsrecht, mehr Fälle sollen einzelrichterlich beurteilt und der Stellenplan ausgebaut werden.


24. Juni, 2016 - NZZ Online
Weniger Massnahmen für Kinder

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde musste zuletzt wegen mehreren Fällen Kritik einstecken. Mit den neusten Zahlen will die Zürcher Behörde ihren schlechten Ruf korrigieren.


17. Juni, 2016 - Tageswoche
Auswertung zeigt: Basler Kesb ist massiv überlastet

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) hat in ihrem erst dreijährigen Bestehen schon einen Haufen Überzeit angesammelt. Eine Auswertung, die zeigt, dass die Arbeitslast der jungen Behörde enorm ist. 


17. Juni, 2016 - NZZ Online
Zürcher Kesb «gut aufgestellt»

Fazit der kantonalen Aufsichtsbehörde

Bis Ende 2015 mussten die Zürcher Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) sämtliche altrechtlichen Fälle aufarbeiten. Laut Regierung haben sie dieses Ziel erreicht. 

Zum Thema: Zürcher KESB sind gut aufgestellt (Kt. ZH)



02. Juni, 2016 - AvenirSocial Schweiz
Nationalrat sagt nein zu einem verbesserten Kindesschutz

Am 26. April hat der Nationalrat zur Änderung des Zivilgesetzbuches im Bereich des Kindesschutzes Stellung bezogen. Dieses Dossier ist ein zentrales Anliegen für die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, weil es die Meldepflicht und -recht der Professionellen der Sozialen Arbeit betrifft, die regelmässig Kontakt zu Kindern haben.


19. Mai, 2016 - Der Schweizerische Beobachter
Kesb: Wenn Eltern Buchhalter werden

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden treiben mit ihrer Bürokratie manche Eltern von Behinderten zur Weissglut. Politiker und Verbände fordern mehr Augenmass.


12. Mai, 2016 - Kanton Basel-Land
Inspektionsbericht KESB

Inspektionsbericht stellt KESB grösstenteils ein gutes Zeugnis aus

Die Sicherheitsdirektion als administrative Aufsichtsbehörde über die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) hat im vergangenen Jahr die sechs KESB im Kanton Basel-Landschaft inspiziert. Die Überprüfung umfasste unter anderem die interne Organisation und Abläufe, die fachkompetente Besetzung der Gremien und die Aktenführung. Zu einer Einzelfall-Überprüfung ist allein das Kantonsgericht befugt. Der nun vorliegende Inspektionsbericht stellt der neuen Behörde mit einer Ausnahme mehrheitlich ein gutes Zeugnis aus. 


09. Mai, 2016 - NZZ Online
Über 46'000 Gefährdungsmeldungen eingegangen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden

Im Jahr 2014 haben die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) schweizweit mindestens 24'527 Gefährdungsmeldungen für Erwachsene und 21'879 für Kinder erfasst. Viele Behörden klagen über zu wenig Personal.


09. Mai, 2016 - EJPD
Erster Bericht zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht liegt vor

Der Bundesrat hat am Mittwoch vom Stand der laufenden Evaluation des neues Kindes- und Erwachsenenschutzrechts Kenntnis genommen. Ein extern in Auftrag gegebener Bericht zeigt die unterschiedliche organisatorische Umsetzung in den Kantonen auf und liefert Kennzahlen zu Leistungen und Kosten. Der Bundesrat wird sich bis im Frühling 2017 zum allfälligen gesetzgeberischen Handlungsbedarf äussern.


03. Mai, 2016 - Netzwerk Kinderrechte Schweiz
Rückschau auf die Sondersession des Nationalrats 25.-28.4.2016

Kinderrechte im Parlament

Vom 25. bis 28. April diskutierte der Nationalrat während der Sondersession verschiedene Geschäfte, die auch die Kinderrechte betreffen. 


29. April, 2016 - NZZ Online
Die Mühe der Gemeinden mit der Kesb

Noch immer gibt es Spannungen zwischen den Gemeinden und den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb). Die Fallzahlen der Kesb sind zwar stabil, Probleme eröffnen sich aber im Vollzug.


28. April, 2016 - KOKES
ZKE RMA 1/2016 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


28. April, 2016 - SRF
Zürcher KESB: Ein Anwalt für die Kinder bei Platzierung im Heim?

Die KESB standen auch im letzten Jahr in der Kritik. Auslöser war der Fall Flaach. Nun ziehen die KESB Bilanz: Die Zahl der Massnahmen sei stabil geblieben. Auch seien nicht mehr Kinder in Heimen oder Pflegefamilien platziert worden. Handlungsbedarf sehen die KESB trotzdem. 


26. April, 2016 - BZ
Kindesmissbrauch: Gefährdungsmeldung soll zur Pflicht werden

Vom Recht zur Pflicht. Der Bundesrat will, dass auch Ergotherapeuten oder Kita-Mitarbeitende Gefährdungen von Kindern an die Kinderschutzbehörden melden müssen. Der Gesetzesentwurf ist umstritten.


19. April, 2016 - NZZ Online
Frank Urbaniok durfte reden

Der Regierungsrat erachtet es als notwendig, dass der Gerichtspsychiater und Chefarzt Frank Urbaniok an einer Medienkonferenz Auskunft über den psychischen Zustand einer Kindstöterin gab.

- Fall Flaach: Intime Details «mussten» veröffentlicht werden (Tages-Anzeiger)



19. April, 2016 - Kanton Aargau
Optimierungsmassnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutz

Start der Anhörung zu den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen

Eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe mit Vertretungen von Gemeinden und Kanton hat die Zusammenarbeit und die Verfahrensabläufe zwischen den Familiengerichten als Kindes- und Erwachsenenschutz-behörden (KESB) und den Gemeinden untersucht und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Ein Teil der Verbesserungsvorschläge hat Gesetzesänderungen zur Folge. Für diese eröffnet der Regierungsrat heute eine dreimonatige Anhörung.


15. April, 2016 - AZ
So will der Aargauer Regierungsrat die Zusammenarbeit zwischen der Kesb und den Gemeinden verbessern

Der Fall Flaach (ZH), wo eine Mutter ihre zwei Kinder tötete, hat landesweit Auswirkungen auf die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb). Der Aargauer Regierungsrat zeigt nun auf, wie er ein solches Drama verhindern will. 


15. April, 2016 - NZZ Online
Orientierung im «Fall Flaach»: Frank Urbaniok durfte reden

Der Regierungsrat erachtet es als notwendig, dass der Gerichtspsychiater und Chefarzt Frank Urbaniok an einer Medienkonferenz Auskunft über den psychischen Zustand einer Kindstöterin gab.


05. April, 2016 - SRF
Zürcher KESB braucht mehr Personal

Mit der Einführung des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts vor gut drei Jahren wollte der Kanton Zürich eigentlich Stellen einsparen. Doch die Rechnung ging nicht auf: Wegen unerwartet hoher Fallzahlen suchen einige Bezirkskanzleien jetzt zusätzliches Personal. 


29. März, 2016 - Der Bund
Eine neue Adresse für Kesb-Kritiker

Noch in diesem Jahr startet eine Beratungsstelle für alle, die mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde nicht einverstanden sind. Sie soll Eskalationen stoppen.


08. März, 2016 - NZZ Online
Das Feindbild Kesb zementiert

Kolumne: Dokumentarfim zum «Fall Flaach»

Mit billigem und einseitigem Journalismus lassen sich Ängste bestens bewirtschaften. Davon zeugt ein im Fernsehen ausgestrahlter Dokumentarfilm zum «Fall Flaach».

Zum Thema:

- Zwei Seiten der Wahrheit – die Kesb in der Kritik (SRF)



07. März, 2016 - Schweiz am Sonntag
Das will die Anti-Kesb-Initiative

Textentwurf für das Volksbegehren steht – es soll die Kompetenzen der Behörde stark beschneiden.

Eine eidgenössische Initiative gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) steht in den Startlöchern. Sie trägt den Titel «Initiative für Freiheit und Menschenwürde» und soll die Kesb in ihren Kompetenzen einschränken. 


07. März, 2016 - SRF
DOK: Zwei Seiten der Wahrheit – die Kesb in der Kritik

Eine verzweifelte Mutter bringt ihre beiden Kinder um, weil sie nicht will, dass die Kleinen zurück ins Heim müssen. Acht Monate später erhängt sie sich im Gefängnis. Das Familiendrama in Flaach war Auslöser einer landesweiten Empörung über die Kesb, die seit ihrer Gründung 2013 in der Kritik steht. 

Zum Thema:

- Die schwierige Aufgabe der Kesb (SRF)



01. März, 2016 - SRF
Die KESB soll immer erreichbar sein

Die Kinder und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) soll auch über die Feiertage erreichbar sein. Nach dem Fall Flaach, als eine Mutter in der Neujahrsnacht ihre Kinder tötete, sind sowohl linke als auch bürgerliche Kantonsräte dieser Meinung. Uneinig sind sie sich über die Finanzierung des Piketdiensts.

Zum Thema:

- Eskalationen auch am Sonntag (NZZ)



17. Februar, 2016 - Der Schweizerische Beobachter
Dein Freund und Beistand

Der Kindes- und Erwachsenenschutz sei weit weg vom Volk, hört man oft. Tatsache ist: Viele Beistände sind Privatpersonen, die den Betroffenen nahestehen. Drei Porträts.


11. Februar, 2016 - watson
«Anti-KESB-Initiative» der SVP Schwyz steht: Folgt bald eine nationale Abstimmung?

Im Kanton Schwyz sind die Unterschriften für eine Volksinitiative beisammen, die das Vormundschaftswesen zurück in die Obhut der Gemeinden geben will. Das Komitee aus den Reihen der SVP will im März rund 4000 Unterschriften einreichen.


05. Februar, 2016 - Der Schweizerische Beobachter
Kesb: Dein Freund und Beistand

Der Kindes- und Erwachsenenschutz sei weit weg vom Volk, hört man oft. Tatsache ist: Viele Beistände sind Privatpersonen, die den Betroffenen nahestehen. Drei Porträts.


04. Februar, 2016 - Kanton Zürich
Schulen und KESB arbeiten enger zusammen

Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden wird nach neuen Grundsätzen geregelt. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretenden der Verbände aus dem Schulfeld, der KESB-Präsidien-Vereinigung und der Bildungsdirektion hat Grundsätze erarbeitet, wie die Schulen und die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zusammenarbeiten können.

- Einheitliche Kooperation zwischen Schulen und Kesb (NZZ)



02. Februar, 2016 - Kanton Zürich
Erkenntnisse und Lehren aus dem Fall Flaach

Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem behördlichen Handeln und der Kindstötung vom 1. Januar 2015. Zu diesem Schluss kommen zwei unabhängige Gutachten, die Regierungsrätin Jacqueline Fehr am Freitag an einer Medienkonferenz zusammen mit Fachleuten vorgestellt hat. Dennoch gibt die Direktion der Justiz und des Innern den 13 Zürcher Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) verschiedene Massnahmen zur weiteren Verbesserung ihrer Arbeit vor.


02. Februar, 2016 - SRF
Schaffhauser Gemeinden fordern von der KESB bessere Kommunikation

Seit einer Gesetzesänderung vor drei Jahren sind nicht mehr die Vormundschaftsbehörden der Gemeinden für den Kindes- und Erwachsenenschutz zuständig – sondern die Profi-Behörde Kesb. Das Beispiel des Kantons Schaffhausen zeigt: Grössere Gemeinden kommen zurecht, kleine Gemeinden weniger. 


29. Januar, 2016 - NZZ Online
Kindstötung «nicht voraussehbar»

Justizdirektion zieht Lehren nach Fall «Flaach»

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur-Andelfingen ist am Freitag durch ein Gutachten erneut entlastet worden. Im Fall der Kindstötung in Flaach seien zwar kleine Fehler passiert. Den Grund für das tragische Ereignis sehen die Fachleute aber andernorts.


11. Januar, 2016 - KOKES
ZKE RMA 6/2015 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


11. Januar, 2016 - KOKES
ZKE RMA 5/2015 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


22. Dezember, 2015 - Tages-Anzeiger
Wie die Schutzbehörden künftig die richtigen Fragen stellen

Der Kinder- und Erwachsenenschutz Kesb hat einen schlechten Ruf. Neue Abklärungsverfahren sollen helfen. 


21. Dezember, 2015 - Der Bund
«Bei der Kinderbetreuung ist die Schweiz ein Entwicklungsland»

Kinderarzt Remo Largo kritisiert die Schweizer Betreuungssituation – und fordert ein Umdenken in der Wirtschaft.


17. Dezember, 2015 - NZZ Online
Kesb und Gemeinden nähern sich an

Um das Vertrauen in die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) zu stärken, haben drei Zürcher Verbände Empfehlungen erarbeitet.

Vor drei Jahren lösten die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) die kommunalen Laienbehörden ab. Seither stehen die Profibehörden unter Dauerbeschuss. Um das Vertrauen zu stärken, hat nun eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Zürcher Gemeindepräsidentenverbandes, der Kesb-Präsidien-Vereinigung und der kantonalen Sozialkonferenz Empfehlungen erarbeitet.

Mehr miteinander reden und so besser zusammenarbeiten (SRF)



16. Dezember, 2015 - NZZ Online
Kesb und Gemeinden nähern sich an

Gemeinsame Empfehlungen

Um das Vertrauen in die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) zu stärken, haben drei Zürcher Verbände Empfehlungen erarbeitet.


15. Dezember, 2015 - Kanton Zürich
Erreichbarkeit der KESB in dringenden Fällen für die Oberstaatsanwaltschaft, Bezirksräte und Bezirksgerichte

Zwecks Koordination der Medienkontakte zwischen KESB und Staatsanwaltschaft bei medialen Schlüsselfällen sowie der Aktenzustellung an die ersten Rechtsmittelinstanzen bei KESB-Entscheiden mit kurzen Entscheidfristen hat die Aufsichtsbehörde eine Empfehlung erarbeitet.

Empfehlung



11. Dezember, 2015 - news.ch
Ombudsstelle soll Konflikte mit der KESB entschärfen

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) sollen eine unabhängige Ombudsstelle erhalten. An diese sollen sich beispielsweise Eltern wenden können, die mit der KESB im Streit liegen. Zudem sollen die KESB künftig vermehrt das Gespräch mit den Betroffenen suchen.

Zum Thema:

- Sorgentelefon für Kesb-«Opfer» (NZZ)

- Eine Ombudsstelle für die Kesb (SRF)



09. Dezember, 2015 - Ktipp
Sind mehrere Beistände möglich?

“Unsere Mutter ist dement. Mein Bruder ist Treuhänder und macht für sie die Vermögensverwaltung. Ich kümmere mich um alles andere. Nun soll unsere Mutter verbeiständet werden. Mein Bruder und ich möchten die Beistandschaft gemeinsam übernehmen. Ist das möglich?”


08. Dezember, 2015 - SRF
Mehr Rechte für Kesb-Betroffene

Immer wieder geriet die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde in Vergangenheit in die negativen Schlagzeilen. Nun will eine private Stiftung bewirken, dass Eltern mit einer Ombudsstelle mehr Mitspracherecht erhalten. 


26. November, 2015 - BZ
Kesb werden effizienter

Kanton Bern

Die Präsidentinnen und Präsidenten von Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) müssen nicht mehr zwingend Juristen sein. Der Grosse Rat hat am Mittwoch das entsprechende Gesetz revidiert.


23. November, 2015 - Walser Kessel, Caroline
Im Bild sein über das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Kindesschutz – Kindeswohl

Am 1. Januar 2013 ist das Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz in Kraft getreten. Die Broschüren-Reihe «Im Bild sein über das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht» schafft mittels Illustrationen der wichtigsten Teile des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts eine Möglichkeit, den betroffenen Personen den Anwendungsbereich des Gesetzes näher zu bringen. Juristische Laien (Betroffene wie Mandatsträger), aber auch fachlich geschulte Behördenmitglieder werden auf übersichtliche und anschauliche Weise mit den verschiedenen Anwendungsbereichen des Kindes- und Erwachsenschutzrechts vertraut gemacht.

«Kindesschutz – Kindeswohl» ist die dritte Broschüre dieser Reihe.



02. November, 2015 - KOKES
ZKE RMA 4/2015 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


02. November, 2015 - KOKES
ZKE RMA 3/2015 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


02. November, 2015 - KOKES
ZKE RMA 2/2015 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


02. November, 2015 - KOKES
ZKE RMA 1/2015 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


02. November, 2015 - KOKES
ZKE RMA 6/2014 Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die einzige schweizerische Fachzeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz dient einer interdisziplinär abgestützten Rechtspraxis des Kindes- und Erwachsenenschutzes. Sie richtet sich an interessierte Berufsgruppen in Verwaltung, Justiz und privaten Organisationen, die mit sozialjuristischen Hilfeleistungen betraut sind, sowie an Wissenschaftskreise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit, Psychologie und Pädagogik.


19. Oktober, 2015 - HSLU
Kindes- und Erwachsenenschutz: Zwei neue Instrumente für mehr Einheitlichkeit bei der Abklärung

Befinden sich Kinder oder Erwachsene in einer Gefährdungssituation, klären die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden KESB ab, ob und wie ihnen geholfen werden kann. Das Vorgehen dabei und die Kriterien, nach denen die Fälle beurteilt werden, sind in der Schweiz nicht vereinheitlicht. Forschungsteams der Hochschule Luzern und der Berner Fachhochschule haben zwei Instrumente entwickelt, die dies ändern sollen. 


06. Oktober, 2015 - NZZ Online
Zürcher Behörde lagert Akten mit heiklen Daten aus

Weil der Platz in den Lagern der Verwaltung eng wird, sollen Akten zu Kinderschutzfällen und Adoptionen einem privaten Anbieter zur Aufbewahrung übergeben werden. Sicherheitsbedenken hat man nicht. 


22. September, 2015 - Kanton Bern
Vom Regierungsrat beantwortete Vorstösse

- Kostenexplosion bei freiwilligen Fremdplatzierungen muss eingedämmt werden. Antwort des Regierungsrates

- Kosten der Sozialhilfe durch neuen Verteiler im Lastenausgleich bremsen und verursachergerechter verteilen. Antwort des Regierungsrates

- Mehr Handlungsspielraum für Sozialämter bei der Personalrekrutierung. Antwort des Regierungsrates

- Für eine wirkungsvolle Familienpolitik. Antwort des Regierungsrates

- Dringender Handlungsbedarf in der Asyl- und Integrationspolitik. Antwort des Regierungsrates

- Die Integration der vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt lohnt sich für alle. Antwort des Regierungsrates 

- Kennzahlen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bern. Antwort des Regierungsrates

- Traumatisierte Menschen brauchen Behandlung durch die öffentliche Hand. Antwort des Regierungsrates



18. September, 2015 - Der Schweizerische Beobachter
Kesb: Der beste Feind

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) ist in kurzer Zeit zur meistgehassten Behörde geworden. Wie konnte das nur passieren?


02. September, 2015 - BZ
Ungenaue Zahlen bei der Kesb

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden hatten 2013 und 2014 viele Pendenzen abzubauen. Deshalb lässt sich nicht genau sagen, ob die Fallzahlen wirklich angestiegen sind.


27. August, 2015 - insieme Schweiz
Betreuungsvertrag nicht erforderlich

Es braucht keinen Betreuungsvertrag, wenn die erwachsene Tochter mit Behinderung bei den Eltern wohnt, die ihre Beistände sind. Das Obergericht des Kantons Aargau hat kürzlich ein klares Stoppsignal gegen eine problematische KESB-Praxis beim Erwachsenenschutz gesetzt. insieme ist über die Klärung erleichtert.


27. August, 2015 - Der Bund
Kesb-Präsidenten sollen nicht mehr Juristen sein

Auch Nicht-Juristen sollen eine Kesb führen können, findet die entsprechende Grossratskommission. 


25. August, 2015 - SRF
Ein Couvert wartet hinter Panzerglas: Der tägliche Gang zur KESB

Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, die Geld von Randständigen verwaltet, erfährt immer wieder Kritik, obwohl sie von Fachkreisen gute Noten erhält. Ein Besuch in der Basler KESB zeigt, welch unterschiedliche Menschen hier täglich vorbeikommen, um ihr Geld abzuholen. 


24. August, 2015 - SRF
Die KESB: Warum ist sie so unbeliebt?

Demokratisch legitmiert, gute Noten aus Fachkreisen und doch immer wieder in Frage gestellt: die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, kurz KESB. Warum eigentlich?


13. August, 2015 - NZZ Online
Angeschuldigte Frau wegen Vorgeschichte «engmaschig betreut»

Seit dem Suizid der Frau, die in Flaach ihre beiden Kinder tötete, ist das Amt für Justizvollzug mit schweren Vorwürfen der Angehörigen konfrontiert. Am Dienstag bezog es Stellung. 

Zum Thema:

- Natalie K. liess die Psychiater nichts merken (Tages-Anzeiger)



10. August, 2015 - SRF
Eltern des toten Mädchens waren aktenkundig

Im Keller eines Einfamilienhauses in Staad (SG) hat die Polizei am Dienstag die Leiche eines zweijährigen Kindes gefunden. Die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus. Eine 32-jährige Frau und ein 52-jähriger Mann wurden festgenommen. Die Behörden weisen pauschale Kritik ab. 


04. August, 2015 - Brandhorst, Felix
Kinderschutz und Öffentlichkeit

Der „Fall Kevin“ als Sensation und Politikum

Felix Brandhorst untersucht anhand des „Falles Kevin“ in Bremen aus dem Jahr 2006 den Zusammenhang zwischen medialer Inszenierung, politischer Theatralisierung und fachlicher Positionierung der Sozialen Arbeit im Feld des Kinderschutzes. Der Fall war eine mediale Sensation, die politischen Handlungsdruck auslöste und zum Ausgangspunkt einer protektiv-repressiven Wendung in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe wurde. Ziel der Diskursanalyse des Autors ist es, das aus der medialen und politischen Aufarbeitung hervorgegangene routinierte Wissen über den „Fall Kevin“ in eine Krise der Befremdung zurückzuführen. Dabei fragt er danach, auf welcher empirischen Grundlage die Veränderungsprozesse beruhen, die die aktuelle Situation im Kinderschutz und in der Sozialen Arbeit prägen.


04. August, 2015 - Tages-Anzeiger
«Es braucht auch Laien»

Michelle Halbheer hat nach Erscheinen ihres Buches «Platzspitzbaby» Suchtkranke und deren Familien beraten. Das heutige Vormundschaftswesen sei verbesserungswürdig.


03. August, 2015 - 20minuten online
Die Politik soll das Image der Kesb aufpolieren

Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) wird heftig kritisiert. Die Gründe dafür sind vielfältig – und die Kesb-Verantwortlichen fühlen sich allein gelassen. 


03. August, 2015 - Die SonntagsZeitung
Kindsmisshandlung trotz Aufsicht: Baby in Zürich erstickt

Ein bisher nicht öffentlich bekannter Fall von Kindstötung zeigt, wo die Grenzen des behördlichen Kindesschutzes liegen: In der Stadt Zürich soll ein tiefgläubiges Ehepaar zwei Töchter im Säuglingsalter regelmässig geschlagen haben – aus «erzieherischen Gründen».

Zum Thema:

Vater erstickt Baby in Zürich – Kesb fordert Aufklärungskampagne (BZ)

Wenn die Behörden nicht eingreifen, kann es tödliche Folgen haben (SZ)



03. August, 2015 - news.ch
KESB reagiert betroffen auf öffentliche Kritik

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) stehen seit Monaten unter Dauerbeschuss. Nun fordern KESB-Verantwortliche die Politik auf, die mit Kritik überhäuften Behörden mit einer Aufklärungskampagne zu unterstützen.


31. Juli, 2015 - Der Schweizerische Beobachter
KESB: Was soll die Hysterie?

Bei Familientragödien glauben Boulevardblätter und Social-Media-Nutzer, die Schuldigen gefunden zu haben: die KESB. Zu Unrecht - findet unser Experte Walter Noser. Ein Standpunkt.


29. Juli, 2015 - Der Bund
Der böse, übermächtige Staat

Der Vater, der seine Kinder nicht ins Heim zurückgebracht hat, wird als Held gefeiert. Gleichzeitig werden Politiker und Beamte so häufig bedroht wie nie – erleben wir einen Vertrauensverlust in die Institutionen?



29. Juli, 2015 - Tages-Anzeiger
«Obhutsentzüge werden zu spät angeordnet»

Die Behörden ordnen immer mehr Massnahmen zum Schutz der Kinder an. Experte Christoph Häfeli erklärt die Gründe – und kritisiert zunehmend opportunistisches Verhalten.



24. Juli, 2015 - BAZ
«Es ist wohl nie eine ganze Behörde inkompetent»

Christine Mangold, Präsidentin der Delegiertenversammlung, über den schlechten Ruf der Kesb Gelterkinden und die Zukunft der Behörde. 


21. Juli, 2015 - BZ
Berner Kesb soll effizienter werden

Seit ihrer Einführung im Jahr 2013 steht die Kesb im Kanton Bern in der Kritik. Eine Gesetzesänderung soll der Kesb zu mehr Effizienz verhelfen.


25. Juni, 2015 - NZZ Online
Tötungsdelikt von Flaach erschwert KESB-Arbeit immer noch

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur Andelfingen hat einige Fälle abschliessen können. Die Arbeitsbelastung bleibt aber hoch.

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Winterthur-Andelfingen hat im zweiten Betriebsjahr die Konsolidierung erreicht: Es wurden mehr Fälle abgeschlossen als neu eröffnet. Dennoch sei die Belastung sehr hoch. Das Tötungsdelikt von Flaach erschwere die tägliche Arbeit immer noch, heisst es im Geschäftsbericht.

Zum Thema:

- Kesb Winterthur Andelfingen leidet unter Vertrauensverlust (SRF)



10. Juni, 2015 - PACH
Newsletter der Pflegekinder-Aktion Schweiz - Nr. 2/2015: Das Kindesschutzrecht – Studie des SKMR: Erste Auswirkungen in den Kantonen Genf, Waadt und Zürich

Schweiz
• Das Kindesschutzrecht – Studie des SKMR: Erste Auswirkungen in den Kantonen Genf, Waadt und Zürich
• KESB – die richtige Institution für eine schwierige Aufgabe – Positionen von Kinderanwaltschaft Schweiz


Pflegekinder-Aktion Schweiz
• Die Pflegekinder-Aktion Schweiz liess ihre Geschichte aufarbeiten
• Jahrestagung 13. November 2015: Wenn Pflegekinder volljährig werden
• Kurse für Pflegeeltern
• Tagungen für Fachleute
• Fachzeitschrift NETZ zum Thema Ressourcen von Pflegekindern erschienen
• Literatur



03. Juni, 2015 - Der Bund
Fremdplatzierungen nehmen zu

Die Kosten für Fremdplatzierungen von Minderjährigen sind im Kanton Bern um zehn Millionen Franken gestiegen.

Die Anzahl Fremdplatzierungen von Minderjährigen hat zugenommen, seit die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) 2013 das kommunale Vormundschaftswesen abgelöst hat. Während 2012 noch 4074 Fremdplatzierungen gezählt wurden, waren es 2014 4401 Fälle.



20. Mai, 2015 - Rosch, Daniel; Fountoulakis, Christiana; Heck, Christoph
Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz

Recht und Methodik für Fachleute

Das Praxis-Handbuch für Fachkräfte im Kindes- und Erwachsenenschutz.
Kindes- und Erwachsenenschutz ist gesellschaftlich brisant, weil er dem Staat Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Eltern bzw. der schutzbedürftigen Personen erlaubt. Umso wichtiger ist es, dass die Interventionen rechtlich und (sozialarbeits-)methodisch korrekt erfolgen.
Das Handbuch bietet eine Praxisanleitung für Behördenmitglieder, Beiständinnen und Beistände sowie künftige Fachkräfte im Kindes- und Erwachsenenschutz. Dabei werden rechtlich und methodisch relevante Aspekte von interdisziplinären Teams aus ausgewiesenen und erfahrenen Juristinnen und Juristen sowie Sozialarbeitenden kompakt und vertieft erläutert.


19. Mai, 2015 - Kanton Wallis
KESB: eine erste Bilanz

Antwort auf Postulat



18. Mai, 2015 - SRK
Patientenverfügung SRK: Neu in zwei Varianten

Die Patientenverfügung SRK kann neu auch in einer kurzen Variante ausgefüllt werden. Ebenfalls speziell beim Schweizerischen Roten Kreuz sind die individuelle Beratung beim Ausfüllen und die Abrufbarkeit des Dokuments rund um die Uhr. 


18. Mai, 2015 - Der Schweizerische Beobachter
Der Fall: Vater unter Verdacht

Er missbrauche sein Kind sexuell, wird einem Vater unterstellt. Einmal in Gang gesetzt, ist die Untersuchungsmaschinerie nicht mehr zu stoppen: Fast ein Jahr lang wird abgeklärt. Was richtet das mit einer Familie an?


13. Mai, 2015 - SRF
Wie gerät man in eine psychiatrische Klinik?

Der Täter der Würenlinger Bluttat war bei der Schwyzer Polizei bekannt. Am 24. März wurde er im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, später auf ärztliche Anordnung entlassen. Wie funktioniert dieses System? 


06. Mai, 2015 - Kinderanwaltschaft Schweiz
KESB – die richtige Institution für eine schwierige Aufgabe

Seit der Einführung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes (KESR) im Jahr 2013 stehen die neu geschaffenen Behörden, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB), im gesellschaftlichen und politischen Kreuzfeuer. Auch wir, die Kinderanwaltschaft Schweiz, werden immer wieder nach unserer Meinung zur KESB gefragt. 


06. Mai, 2015 - Der Bund
Weniger Macht den Kesb-Juristen

Im Kanton Bern müssen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) zwingend von Juristen geführt werden. Nun möchten Politiker die Kesb-Präsidien auch für Leute mit anderen Ausbildungen öffnen. 


05. Mai, 2015 - insieme Schweiz
KESB Bern: Erleichterungen

Die Kinder-und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) im Kanton Bern vereinheitlichen die Regeln für die Berichts- und Rechnungsablage, wenn Eltern als Beistände eingesetzt sind.


23. April, 2015 - PACH
Netz 2015.1 - Ressourcen von Pflegekindern

Thema:
Pflegekinder stärken
Samuel Keller, Dirk Schäfer und Martin Schröder
Was haben Pflegekinder gemeinsam
Yvonne Gassmann

  • Interview mit Janine Kunze

  • "Ich muss mich nicht verstecken"
  • Barbara Heuberger

  • Ein Tag im Leben von...

  • Manchmal jede Nacht
  • Stefanie Hauser

  • Reportage

  • "Unser Pflegekind nennt uns beide Mami"
  • Charlotte Spindler

  • Hintergrund

  • Das Leid von Pflegekindern und Verdingkindern verringern
  • Claudia Riethmüller

  • Fokus

  • Ich wollte eine wirklich gute Pflegemutter sein
  • Angelina Bombardi

  • Forschung

  • Elternschaft macht verwundbar - Pflegeelternschaft auch
  • Yvonne Gassmann


21. April, 2015 - Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Informationen April 2015

Inhalt:

  • Aktuelles aus den KESB
    Sommertagung 2015
    Nächste metier-Kurse


02. April, 2015 - BZ
Ämter rätseln über Millionenloch

Die Kosten für freiwillige Fremdplatzierungen im Kanton Bern explodierten. Sie stiegen 2013 um 23 Millionen – um 54 Prozent. Die Behörden rätseln über die Gründe.


31. März, 2015 - Kanton Zürich
Bericht der Aufsichtsbehörde im Kindes- und Erwachsenenschutz - 2014

Die Aufsichtsbehörde über die KESB hat ihren ersten Bericht veröffentlicht. Er gibt insbesondere Einblick in die kantonale Aufsichtstätigkeit im vergangenen Jahr sowie in die Ergebnisse der bei den KESB erstmals durchgeführten Visitationen.


30. März, 2015 - Tages-Anzeiger
Die Mängel der Kinderschutzbehörde

Erstmals liegt ein offizieller Bericht über das neue System des Kinderschutzes unter der Kesb vor. Die Experten orten vor allem in zwei Bereichen Defizite.

Zum Thema:

- Das Kindesschutzrecht - Studie des SKMR

- Angst vor Vergeltung: Melder von gefährdeten Kindern zu wenig geschützt (News.ch)



24. März, 2015 - SKMR
Das Kindesschutzrecht - Studie des SKMR

Die ersten Auswirkungen im Bereich der Umsetzung in den Kantonen Genf, Waadt und Zürich


19. März, 2015 - BZ
Grosser Rat spricht Nachkredit für Kesb

Der bernische Grosse Rat hat einen Nachkredit von 10,7 Millionen Franken für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) bewilligt.


17. März, 2015 - Kanton Aargau
Start Projekt Optimierungsmassnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutz

Schnittstelle Familiengerichte – Gemeinden im Fokus

Der Regierungsrat, die Gerichte Kanton Aargau und die Gemeinden haben zusammen ein Projekt gestartet, um die Schnittstellen zwischen den Familiengerichten und den Gemeinden zu optimieren. Im Zentrum steht eine Arbeitsgruppe, paritätisch zusammengesetzt aus je vier Vertretungen der Gemeinden sowie des Kantons. Die Arbeitsgruppe wird Lösungsvorschläge für die Probleme erarbeiten, die ihr von den Gemeinden und den Familiengerichten gemeldet werden. Bis Ende 2015 soll ein Bericht mit Optimierungsmassnahmen an den Grossen Rat vorliegen.


16. März, 2015 - Tages-Anzeiger
Die Wut der Zoë Jenny

Zoë Jenny und Julia Onken hielten auf dem Bürkliplatz eine Mahnwache für die beiden in Flaach getöteten Kinder. Im Visier haben sie die Kinderschutzbehörden. Der angekündigte Chris von Rohr war nicht da.


16. März, 2015 - UZH
«Eine Patientenverfügung ist kein Garantieschein»

Lebensende

Viele Menschen gehen davon aus, mit einer Patientenverfügung für jeden Eventualfall am Lebensende gerüstet zu sein. Das ist ein Irrtum, sagt Medizinethikerin Tanja Krones. Sie sprach am Mittwoch an der UZH im Rahmen der Vorlesungsreihe des Zentrums für Gerontologie zum Thema Altern, Sterben und Tod.


12. März, 2015 - Kanton St. Gallen
Erste Analyse nach zwei Jahren KESB-Aufbau

Regierungsrat Martin Klöti, Vorsteher des Departementes des Innern, hat die Verantwortlichen der Trägerschaften der neun St.Galler Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) zu einem Treffen eingeladen. Dabei bekräftigen die Verantwortlichen die Absicht, überregional zusammenzuarbeiten, um die Wirkung der neuen Organisation zu prüfen. 

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