Inhalt - Leibhaftige Sinn-Suche in der professionellen Sozialen Arbeit

  • Juni 11, 2018

Leibhaftige Sinn-Suche in der professionellen Sozialen Arbeit

Leibliche Sinn-Suche – vor dem Hintergrund der philosophischen Konzepte der Existenzanalyse von Viktor Emil Frankl und Bernhard Waldenfels' responsiver Phänomenologie – ist Gegenstand von Liska Sehnerts und Sylvia Waltkings Analysen. Das „Motiv“ der Leiblichkeit ist zentral in der phänomenologischen Philosophie; ihm wird eine Doppelexistenz als physisch erlebbares und doch nicht greifbares Phänomen zugeschrieben. So besteht durch phänomenologisches Arbeiten die Möglichkeit, vermeintlich Paradoxes – aus konkreten und abstrakten Bereichen – miteinander zu vereinen, d.h. zu leibhaftig Sinnsuchenden zu werden. Sinn wird hierbei als etwas bedingungslos in der Welt Seiendes begriffen, das es beispielsweise in Phasen der Trauer wiederzugewinnen gilt, das jedoch nicht bewusst erzwingbar ist.